Arbeitertabak 250422


Arbeitertabak

Liebe Freunde und Leser,

wir haben Frühjahr und damit den Beginn der Erntezeit für unseren Arbeitertabak.

Die frühen Brennnesseln/Taubnesseln brauchen wir in etwa zu 60%. Die jungen Blätter unserer Obstgehölze, der Nussgehölze usw., zeigen sich bereits.

Als Neuling auf dem Gebiet, würde ich mir die einzelnen Sorten separat trocknen und aufbewahren. Damit können Sie sich die jeweilige Mischung passend zurecht machen.

Beachten Sie, die Blüten unseres Löwenzahn sind ganz besonders gut und stehen jetzt schon in voller Blüte. Da ist zu beachten, dass sich in den Blüten gern kleine Fliegen niederlassen.

Andere Blüten, die für unser Aroma wichtig sind, auch Huflattich/Kirsche usw., sind in voller Auswahl anzutreffen.

Viele Glück beim Sammeln

KhBeyer

Jetzt, nach einigen Tests…


…kann ich gesicherte Bewertungen zu meinen bisher erprobten Teeschneidemaschinen abgeben. Grundsätzlich habe ich eine Maschine gesucht, die ich allein bedienen kann. Mechanische Maschinen, das klingt jetzt zwar wie ein Witz, gehen dafür nicht. Die Maschine muss also eine motorisierte sein. Im Angesicht unserer finanziellen Situation, spielt dabei auch der Preis eine Rolle. Um eine mechanische Maschine zu bedienen, bräuchte ich drei Hände. Eine die kurbelt, eine, welche die Maschine hält und eine zum Beschicken mit dem Schneidegut. Eine Pastamaschine ginge dafür, wenn ich sie irgendwo in meiner Wohnung an einem Tisch o.ä. fixieren könnte. Über so eine Möglichkeit verfügen wir nicht. Außerdem würde ich die Maschine nicht unbedingt an einem fournierten Tisch anschrauben wollen. Dazu kommt die Handlichkeit der Pastamaschine. Wenn ich die Kurbel benutze, schleife ich mit der Hand auf dem Tisch. Nach einiger Zeit kann das ziemlich schmerzhaft werden. Zu beachten gilt weiterhin, daß Tee als Schnittware in Randnähe des Tisches, zusätzlich auch den Boden mit versaut. Ich will nur Tee schneiden und nicht neu vorrichten. Wie Sie hinter der Maschine sehen können, mariniere ich das Schnittgut, in dem Fall, Weinblätter, gleich mit Rum und einem Vanilleauszug. Die Weinblätter sind von einem Rabländer Bewohner, dem ich hier dafür recht herzlich danke. Weinblätter sind etwas gröber als z.b. Brenn- oder Taubnessel. Auch Haselnußblätter sind sehr weich. Sind jedoch ziemlich ausgereifte Blätter dabei, muß diese Maschine auch zum Einsatz kommen. Wie schon geschrieben, mariniere und fermentiere ich diese Blätter sehr kurzfristig. Bei längerer Fermentierung entwickeln diese Blätter eine sehr dominanten Eigengeschmack. Für Tee ist das wünschenswert; für Tabak nicht.Diese Maschine ist für den 1,5mm-Schnitt die beste: https://www.youtube.com/watch?v=kLBcH7eHCmk

Bei der AgriEuro, so nennt sich der Händler, sind auch die Ersatzteile zu bestellen. Ich würde mir gleich die kleinen Zahnräder aus Guß bestellen, die bei einer Überanspruchung brechen können.

Kleiner Bericht von meiner Teeproduktion


Beim Schneiden der Kräuter in 1,5 mm mit der elektrischen Pastamaschine, hatte ich sowohl beim Teetrinken als auch beim Rauchen der Kräuter den Eindruck, bisweilen spezielle Kräuter intensiver zu schmecken. Die Feigenblätter zum Beispiel, schmecken witzigerweise nach Cocos. Nicht nach Koks. Deswegen habe ich Kokos mit C geschrieben. Auch die Weinblätter waren bisweilen etwas dominant. Positiv gemeint.

Der neue Geschmack nach dem Schneiden in einem Millimeter, überrascht mich. Ich stelle eine Geschmacksharmony fest. Ich muss meine Kräutermischungen neu arrangieren. Den Anteil an schwarzem Tabak muss ich etwas reduzieren. Ich suche mir jetzt einen helleren. Gleichzeitig möchte ich den Anteil von Feigenlaub erhöhen. Und ausgerechnet unser Feigenbaum am Haus, hat den Geist aufgegeben. Zum Glück hat er uns einen Senker hinterlassen. Trotzdem werde ich Feigenlaub „importieren“ müssen. Das wird eine besondere Herausforderung. Schon der „Import“ von ungespritztem, jungem Weinlaub ist hierzulande eine Herausforderung. Ich werde mitunter sehr mißtrauisch beäugt, wenn ich mich an diversen Pergolen um Weinblätter bemühe. Schließlich ist die Pergula, italienisches Nationalgut.

In diesem und im vergangenem Jahr haben wir noch keinen Huflattich gebraucht. Wir hüten uns vor einem Husten, der uns verdächtigerweise, sofort einer Intubation aussetzen würde. Der Statistik halber, versteht sich. Wie sagen wir heutzutage? Nur die Intubation führt zum Genesenenstatus und damit zur Reisefreiheit.

Trotzdem, hier noch mal sehr herzlichen Dank an meine chinesischen Freunde für die wirklich herrliche Maschine. Die läuft dazu so leise und ruhig, wie wir es gern haben. 

Ich wollte noch fest halten, dass ich für ein paar Gramm Brennnesseltee mit Stiel !, in der Apotheke über vier Euro bezahle. Auch für Huflattich (Hustentee). Das ist wesentlich teurer als Tabak ! Da ist die Maschine ein wirklicher Gewinn für unseren Haushalt. Also, bitte liebe Besucher, pieselt uns bitte nicht in die wertvollen Brennnesseln beim Spazieren gehen. Nicht, dass wir noch Eure Corona als Tee trinken müssen.

Magerkäse gebeizt und Fagioli


Magerkäse scheint sich langsam zu einer Spezialität zu entwickeln. Oft ist der teurer als Rahm- und Rohmilchkäse. Bisher haben bei mir Kunden gegessen, die von Vornherein diesen Käse ablehnten. Nach dem Probieren meiner „Kreation“ konnte ich sie oft umstimmen.

In Südtirol treffen zwei Kulturen aufeinander, die deutschsprachige-alpine und die typisch italienische.

Zu Hause in der DDR gab es Magerkäse in Form von Fingerkäse und Harzer. Schon damals machten wir uns als Köche, Gedanken, wie wir diesen Käse an den Mann bringen können. Die ablehnende Haltung eines Großteils der Gesellschaft ließ uns forschen und probieren.

Die gebeizte Form als eine Art Salat und die gebackene, panierte Variante waren in unseren Küchen ziemlich erfolgreich. Ich beschreibe heute Mal eine Form der alpin-italienischen Freundschaft, die zudem, ziemlich kostengünstig ist.

Der reife Käse (wenig weiß) wird in ziemlich kleine Würfel geschnitten. In einer Schüssel schwitzen wir auf der Induktion, Zwiebelwürfel in Öl an. Bitte kein Olivenöl. Das passt da nicht. Das löschen wir mit Essig ab, geben Zucker, Salz, Pfeffer, gemahlenen Kümmel (oder Kümmelöl) hinzu und fertig ist die Beize. Ganz Schlaue, nehmen einen Mixbecher, mixen die Gewürze, Essig, Öl und Zwiebel, verzichten auf die Erwärmung und beizen energiearm. Ich möchte jetzt nicht auf die vielen, wirklich feinen Bohnensorten in Italien eingehen. Nehmen Sie einfach, was da ist. Ob rote Bohnen oder Borlotti, spielt eigentlich keine Rolle. Selbst die Elefantino sind wirklich gut geeignet.

Den Mixbecherinhalt gießen wir über das Gemisch, rühren um und fertig ist ein Hochgenuß.

Der Genuß ist ziemlich sättigend.

Übrigens: Brennnesseltee oder -auszug oder -tabak hilft bei der Heilung von offenen Wunden.

April 2015

Meine Teeschneidemaschine ist eingetroffen


Unsere Chinesischen Genossen haben mir die Teeschneidemaschine geschickt.

Eigentlich, und das habe ich schon geschrieben, schnitt  ich bis jetzt mit einer elektrischen Pastamaschine, 1,5 mm. Zum Trinken war das ja gut genug. Zum Rauchen war es etwas zu grob. Vor allem bei Feigen- und Weinblättern. 

Die Chinesischen Freunde boten ihre Maschine mit 1mm-Schitt an und ich habe sie bestellt. Vor einem Jahr. Auf der Suche nach Transporteuren, gab es wegen diversen Embargos, Probleme bei der Zustellung. Jetzt hat das die Alibaba-Gruppe selbst in die Hand genommen. Und das funktioniert. Gratulation und droßen Dank für die Ausdauer. Die Erzeuer dieses Teiles stelle ich Euch noch extra vor. Die Maschine wird für 110 und 220 Volt hergestellt. 

Das Teil kommt natürlich mit dem chinesischen Stecker, die den US-Steckern ähneln. Also, gehen wir zu unserm örtlichen EP-Partner, dem Herrn Moser und lassen uns fachgerecht einen Schukostecker montieren. Herzlichen Dank dafür. Die Maschine läuft vorzüglich. 

Tabakraucher unter uns, können sich damit natürlich auch ihren Tabak durchlassen. Die Maschine dreht ziemlich langsam und bricht die Blätter nicht. Echte, solide Wertarbeit, das Ding. Die Maschine wiegt in etwa zehn Kilo und wird von GHTools gehandelt. Diese Händler (Erzeuger) bauen sonst Maschinen für den Goldschmied und die Schmuckherstellung. 

Auf dem Foto habe ich mal eine Halb-Literflasche, gutes italienisches Wasser dazu gestellt. Damit habt Ihr den Überblick, wie groß das Teil ist.

Heute mal eine kleine Einführung in die Zigarettenproduktion – Stopfen


Ich hab mal eine kleine Bildreihe erstellt, wie ich einen zusätzlichen Filter in die Hülse befördere.

Die Hülse, in dem Fall ein Zen-Baumwollfilter 15 mm, 8 mm Durchmesser.

Der zusätzliche Baumwollfilter, auch von Zen, ist 20 mm lang und 7,5 mm im Durchmesser.

Das letzte Bild zeigt Ihnen den Filter nach dem Rauchgenuss.

Ist dieser Filter zu braun, müssen Sie lediglich die Likörzugabe reduzieren.

Mit der schmalen Seite des Stopfers, müssen Sie lediglich die Stelle am Stempel der Maschine ziemlich fest andrücken. Das verhindert das Zurückschlagen der Füllung.

Mit dem Ohrenreiniger drücke ich die fertig gestopfte Hülse von Innen zur äußeren Nase, wo die Hülse ausgesetzt wird, ab.

Tabak/Arbeitertabak


Arbeitertabak, Zigaretten

Der Arbeitertabak ist eine ziemlich aufwendige Produktion, die sich aber lohnt für arme Leute.

Bedenken wir, dass mit der Tabaksteuer sämtliche NATO-Überfälle bezahlt werden, macht es schon Sinn, so wenig wie möglich, Tabak zu rauchen.

Die erste Arbeit ist zunächst das Kräuter sammeln. Brennnessel, ist der Hauptbestandteil. Als würzende Zutaten sammele ich Haselnuss-, junges Feigen-(etwas fest), junges Kirsch- und junges Weinlaub.

Je nach Gesundheitszustand können dann auch zeitweise Heilkräuter oder heilende Kräuter zu gegeben werden. Ich denke an Pfefferminze, Melisse, Huflattich, Kamille usw.

Sämtliche Zutaten werden zuerst getrocknet.

Bis auf die heilenden Kräuter, werden die Blätter jetzt fermentiert. Ich nutze dafür Rum, Grappa, Vanille, etwas Kokoslikör und bisweilen etwas getrocknete Sauerkirsche.

Tabak müssen Sie auch nicht unbedingt kaufen. In Wohnzimmern wächst der ausgezeichnet. Die neuen Tabakkulturen haben eher eine Staudenform, die mit der hochgewachsenen, klassischen Form kaum vergleichbar ist. In vielen Ländern wird der Tabak im Zelt und dazu, in Hochbeeten angebaut. Tabak ist eine ziemlich gesunde Zimmerpflanze. Keiner hat jemals gesagt, sie sollen das Laub dieser Pflanze in den Biomüll geben.

Der Arbeitertabak kann nur mit Alkohol fermentiert werden. Mit Wasser wird er Ihnen verschimmeln. Fermentieren ist etwas vergleichbar mit einem Krautsalat herstellen.

Das zu fermentierende Kraut muss so lange gewendet und geknetet werden, bis es mürbe ist. Diesen Ballen stelle wir dann zur Ruhe und lassen ihn Trocknen.

In dieser Form ist der Tabak mehrere Jahre haltbar. Dabei entwickelt sich eine Geschmacksharmonie. Bei Fehlern in der Zusammensetzung, werden sie ein erbärmliches Kraut ernten und mit einem grünen Händchen, einen wohlschmeckenden Rauchgenuss.

Sollten Sie sich für Tabak entscheiden, dürfen Sie wissen, nach drei Jahren Lagerzeit hat dieser Tabak kein Nikotin mehr oder so wenig, dass wir darüber nicht reden müssen.

Die gelben Wände und Gardinen zu Hause kommen auch nicht vom Nikotin. Sie kommen von Zuckerzugaben. Bestimmte Hersteller fermentieren ihren Tabak mit Likören.

Beim Rauchen wird aus dem Zucker, Karamell.

Und das ist die Ursache für ihre braunen Gardinen und Zähne. Von Karamell bekommen Sie übrigens keine Ablagerungen in der Lunge, wie Ihnen diverse Fotomontagen einreden wollen. Diese Ablagerungen kommen von Dieselkohle, Teer und anderen Feinstäuben.

Wildtabak

Wildtabak kennen wir als Bauerntabak oder volksmündlich , als Machorka. Wenn Sie sich sicher sind, genau diese Pflanze gefunden zu haben, würde ich mir schon die Zeit nehmen, diesen Tabak zu ernten. Nach einer mehrjährigen Fermentierung hat dieser Tabak sehr wenig Nikotin. Er eignet sich besonders gut als Würztabak.

Volumentabak

…ist das Schlagwort der neuen Zeit. Wie Sie bemerken, befinden sich in den handelsüblichen Tabakverpackungen immer weniger Gramm für mehr Geld. Die Kriegsminister werden auch bisweilen teurer.

Die haben wahrscheinlich große Familien zu ernähren. Für Reparationen legen die ganz sicher kein Geld zurück.

Volumentabak stelle ich her, in dem ich den fermentierten Tabak nach dem Schneiden nicht breche. Und so unberührt muss der auch trocknen. Nach der Fermentierung, werden Sie eine recht angenehme, einheitliche Farbe des Tabaks registrieren.

Mit einer Geruchsprobe können Sie Ihr Wunderwerk begutachten. Sie werden staunen!

Drehen und Stopfen

Auf diverse Hülsen usw. bin ich schon eingegangen. Die 8mm Zen-Hülse hat bei meinem/unserem Test gewonnen.

Den Volumentabak können Sie jetzt, je nachdem, wie viel sie Drehen oder Stopfen möchten, gebrauchsfertig machen.

Ich nutze Mineralwasser mit einem Feinzerstäuber.

Der Tabak ist so einzusprühen, dass nur die Oberfläche etwas feucht wird, der knackige Kern aber erhalten bleibt. Nach dem Einsprühen muss also zügig gewendet werden. Ich schwinge den Tabak in einer runden Schüssel oder in dem Behälter auf dem Foto.

Tabak verdrehe ich grundsätzlich mit zwei Filtern hintereinander. Ich möchte keinen Tabak meiner harten Sammelei verschwenden. Beim Stopfen gebe ich zusätzlich einen ganzen oder halben Filter zu dem Filter in der Hülse.

Eigentlich ginge da auch ein kleiner Wattetupfer. Aber selbst die lose Watte wird heutzutage mit Wucherpreisen vertrieben.

Watte können Sie sich auch extra zu einer Art Zigarette rollen und daraus Filter schneiden.

Zen bringt ihnen aber sämtliche Formate aus Baumwolle.

Gerollte Zigaretten rauche ich gern am Computer. Die Aschen sehr wenig ab.

Übrigens:

Die Hersteller von Wicklern sind natürlich darauf aus, so viele wie möglich davon zu verkaufen. Und das kann auch ins Geld gehen.

Für meinen Wickler, den ich bereits das dritte Jahr nutze, habe ich eine samtartige Wachsdecke im Möbelhandel gekauft. Der Baumarkt hat das sicher auch. Die Wachsdecken werden als Meterware geschnitten. Ich wollte bei uns gern ein paar Sieben – Zentimeterstreifen vom laufenden Meter. Der Verkäuferin war das angeblich nicht möglich, solche Streifen zu schneiden. Ich schätze, das wird sich regional etwas anders darstellen. Ein Verkäufer wird Ihnen das eher machen.

Der Nähunterricht der DDR – Schulen, hilft Ihnen nun, diese 70mm- Stücke, mittels lockerem Saumstich zu verbinden. Diese Methode hat einen großen Vorteil. Geben irgendwann einmal ein paar Fäden nach. können Sie die umgehend ersetzen.

Die Tabakfüllung mit Volumentabak einer handgedrehten Zigarette beträgt etwa ein Drittel einer gekauften. Rauchen Sie jetzt 40 dieser Zigaretten, entspricht das in etwa dem Genuss von 15 gekauften Zigaretten.

Die Methode ist übrigens interessant für Leute, denen Rauchpausen vom Lohn abgezogen werden oder, die wenig Zeit haben, überhaupt eine Rauchpause einzulegen.

Es soll ja Firmen geben, die eine Rauchpause als Verschwendung ansehen. Dass während dieser Pause, ihre Mitarbeiter eventuell etwas klüger werden, scheinen diese Firmen von Vornherein ausschließen zu wollen.

Ein kleiner Hinweis noch

Je feuchter ein Tabak, desto mehr Kondensat atmet der Raucher. Kondensat ist gemein als Teer bekannt.

Also, die Handdreher, die gern den nassen Tabak aus der 40-Gramm-Packung und ultradünne Zigaretten rollen, sei gesagt, diese Methode hat mit Genuss wenig zu tun.

Um mit Genuss zu rauchen, muss man sich nicht das untere Darmende bis unter die Kehle ziehen.

Diese Tabake trocknet man zuerst vollständig, nach dem wir sie gelockert haben.

Sie werden staunen!

Natürlich gehen trockenere Tabake nicht mehr oder nur schwer mit der Hand zu rollen. Tabake aber, die drei Prozent Feuchte nicht unterschreiten, gehen sehr wohl per Hand zu rollen. Die Drehtabake, welche Sie im Handel kaufen, besitzen eine Feuchtigkeit von 6-20%.

Deswegen könnten Sie den Tabak auch trinken oder kauen:-))

Schnitte

Pfeifentabake werden meist in 1,5 mm geschnitten, Zigarettentabake oft 0,8 mm.

Mein Tabak ist grundsätzlich bis jetzt, 1,5mm geschnitten. Ich warte auf eine chinesische Maschine, mit der ich einen Millimeter schneiden kann. Bei etwas strengem Laub, vor allem von Feigen, wäre mir der Feinschnitt lieber.

Unsere Familie hat übrigens Tabak angebaut.

In der DDR konnte man davon leben. Im aktuellen Theater ist das sicher nicht möglich.

Und jetzt noch ein paar Fotos.

Tabak getrocknet
Tagesbedarf
Etwas anfeuchten

Mitteilung 150721


Mitteilung 150721

Alle Schwestern und Ärzte im Krankenhaus rieten mir, mit dem Rauchen aufzuhören. Das würde die Wundheilung beschleunigen.

Dem habe ich widersprochen mit dem Argument, ich könnte ja jene Kräuter mit rauchen, welche die Wundheilung beschleunigen. In meinen Augen sind das in erster Linie:

Brennnessel

Schafgarbe

Als Argument führte ich zudem an, daß sämtliche Naturvölker seit Millionen von Jahren, Heilkräuter rauchen. Und das hat denen geholfen.

Eine weitere Methode, die ich gern anwende ist, diese Kräuter mittels Alkohol in einen Auszug zu verwandeln. Ich nehme dafür Grappa oder Rum.

Den alkoholischen Auszug gebe ich mittels Sprühflasche/Zerstäuber zu meinem Tabak.

Das braucht etwa vier Stunden bis einen halben Tag, um so zu trocknen, damit ich es rauchen kann.

Entscheiden Sie, was die bessere Methode ist. Pillen/Spritzen oder diese.

Die besten Erfahrungen habe ich als Raucher mit meiner Methode gemacht.

Hinweis für Kräuter Raucher


Für Kräuterraucher

Kräuterraucher haben jetzt eine gute Gelegenheit, junge Haselnuss-, Himbeer-, Wein-und Brombeerblätter zu ernten.

Ein Raucher raucht im Jahr zwischen fünf und zehn Kilogramm Tabak, egal welcher Art oder Sorte. Bei Kräutertabak steht natürlich die Eigenernte im Vordergrund.

Nachdem wir also junge Kirschblätter, Löwenzahnblüten und teilweise Kirsch- und Apfelblütenblätter geerntet haben, können wir uns auf die Hauptträger unseres Arbeitertabaks konzentrieren. Und das sind:

Brenn- und Taubnesseln neben den Oben genannten Blättern.

Es gibt sozusagen, jeden Monat Erntezeit. Das ist für einen Raucher auch eine Möglichkeit der sportlichen Betätigung an frischer Luft.

Wählen Sie bitte Ernteorte, an denen sich diverse Besucher und Pseudowanderer nicht die Hoseneinlagen, Blasen und Därme leeren.

Ich weiß nicht, wie das aufs Aroma Ihres Tabaks wirkt. Aber ich denke dabei an Ihr Ekelempfinden.

Die Kräuter müssen gut getrocknet werden, dürfen nicht schimmeln und faulen.

Das Rohgewicht entspricht in etwa dem Gewicht Ihres fertigen Arbeitertabaks.

Ein kleiner Hülsentest


Ein kleiner Hülsentest

Als Sohn eines Tabakbauern der DDR kenne und liebe ich den Tabak, den meine Familie hergestellt hat. Von Kindesbeinen an durfte ich verfolgen, wie Tabak verarbeitet und letztendlich geraucht wird.

In der DDR hat Keiner gefragt, was der Bauer mit seinem Tabak tut. Die Bauern haben sich in aller Regel ihren Bedarf bei Seite gelegt und den geraucht. Prozente von ihrer Lieferung an die Zigarettenfabrik, bekamen sie zurück in Form einer Zigarette der Hausmarke. In der DDR war das „Carmen“.

Wie üblich, muss sich ein Saisonkoch seine Zigaretten selbst herstellen, um Geld zu sparen.

Seit vielen Jahren kaufe ich mein Zigarettenpapier bei Herrn Tholen von Paperguru.

Selbst verarbeite ich Tabak in Form von Kräutern gemischt mit dunklem Tabak. Dabei verwende ich 10% gekauften Tabak und 90 % Kräuter.

Eine fast ideale Mischung.

Seit geraumer Zeit schreibe und arbeite ich am Laptop.

Nun wollte ich feststellen, welche Papiere weniger Asche abwerfen, die regelmäßig auf meiner Tastatur landet.

Nennen wir das Phänomen der Kürze halber: Ascheregen

Aktuell stopfe ich mit Gizeh Spezial Tip Extra.

Das ist ein ziemlich stabiles Papier mit einem verlängertem Filter.

Bei Herrn Tholen, Paperguru bestellte ich:

ZEN White Zigarettenhülsen

ZIG-ZAG Filterhülsen

Mascotte X-Long Filterhülsen

Smoking Filterhülsen

Das sind alles 8 mm Hülsen.

Paperguru hat mir eine Extrazugabe gespendet und von der Gizeh, die ihren Hundertsten Geburtstag feiert – Gratulation- unter:

Full Flavor

vertrieben wird.

Damit sind fünf Papiere zu einem vernünftigem Preis in der Auswahl.

Meinen Arbeitertabak/Tee schneide ich mit einer elektrischen Pastamaschine auf 1,5 mm.

Das Verarbeiten und Rauchen von Kräutern nebst Machorka – den Bauerntabak, habe ich in Sibirien, bei einheimischen Bauern gelernt.

Die Bauern mussten Tabak selbst verarbeiten, obwohl Tabakprodukte in der UdSSR extrem preiswert waren. Eine Schachtel Zigaretten kostet dort um die dreißig Pfennige der DDR.

Man hat in der UdSSR das Rüstungsbudget nicht in der Tabaksteuer versteckt.

Bei dem Papiertest wollte ich nun feststellen, welches Papier am wenigsten Asche abregnet, am besten schmeckt und trotzdem gut zu stopfen geht.

Zunächst bleibt festzustellen, dass alle Papiere einen Ascheregen abgeben. Je feiner die Papiere, desto geringer ist der Ascheabwurf.

Damit bleibt festzustellen, dass meine Tabakverarbeitung der Grund für den Ascheregen ist. Der Tabak ist zu grob geschnitten mit 1,5mm.

Nun habe ich auch eine Maschine, die auch über Ebay etc. angeboten wird, ausprobiert:

Die Maschine ist leider teilweise eine Fehlkonstruktion. Sie schneidet nicht, sie fräst. Das liegt einfach daran, dass die Mitnahme des Tabaks mittels zu stark perforierten Walzen erfolgt.

Die Schneidewalzen müssen eher wie die von Nudelmaschinen beschaffen sein. Dann funktioniert das. Geringe Nuten für den Transport des Tee’s würde ich, maximal, mit einem halben Millimeter berechnen und bestenfalls, auf vier Punkte (3-6-9-12- siehe Uhr) platzieren. Dann funktioniert auch diese Maschine.

Eine chinesische Maschine, die ich bereits zwei Mal bestellen musste bei GHTools – unter Alibaba, ist uns beim ersten Versuch leider abhanden gekommen. Die schneidet auf 1mm.

Bei einem Millimeter verändert der Tabak beim Abbrennen kaum die Form. Und genau das war auch die Hautursache des Ascheregens.

Kommen wir zum Geschmack der Hülsen.

Zu beachten ist, dass auch die eingesetzten Zellulosefilter geschmacksgebend sind.

Die Smoking Hülse, spanisch, hat dabei ein besonderes Leckerlie zu bieten. Sie schmeckt im Zug leicht nach Melone. Das Papier ist sehr dünn und regnet kaum ab.

Mascotte ist eigentlich ein holländisches Papier, das bisweilen auch in Deutschland hergestellt wird. Es ist mitteldünn und regnet kaum ab. Es ist sehr geschmacksneutral und lässt dem Tabak seinen Geschmack.

Zig-Zag ist neuerdings die Hausmarke von Paperguru. Gratulation dazu! Zig-Zag ist ein französisches Papier. Bisweilen wird das auch in Österreich hergestellt. Das Papier ist dünn und regnet kaum ab. Der Filter ist relativ geschmacksneutral.

Full Flavor von Gizeh ist ein äußerlich stumpf wirkendes, etwas dickeres Papier, das mit meinem Tee etwas mehr abregnet.

Mein aktuelles Papier, Gizeh Spezial extra Tip ist ein mitteldünnes bis dickes Papier, das recht fleißig abregnet. Bei den ersten zwei Zügen kommt auch ein nicht definierbarer Nebengeschmack aus dem Filter.

Zen bietet mit White Cigarette Tubes ein Produkt, das auch abregnet. Das Papier ist dünn. Die Zigaretten schmecken nach Aussagen meiner Mittester, am besten von allen und geben meinem Haustee den richtigen Segen.

Kommen wir zu den Hülsen mit kurzem Filter.

Filter kann sich der Raucher auch extra kaufen und je nach Vorliebe, beim Stopfen zusätzlich mit einbringen. Der Filter wird im Tabakfüllraum zuerst platziert. Dahinter der Tabak.

Einige der getesteten Hülsen ( die mit sehr kurzem Filter) habe ich auch mit einem zusätzlich eingebrachten Zen – Filter getestet.

Erstens, kann sich der Raucher so Zigaretten herstellen, die seinem Zeitfenster fürs Rauchen entsprechen oder einfach, Tabak einsparen.

Die zusätzlichen Filter wirken harmonisierend auf das gesamte Geschmacksbild.

Logistik

Ein Raucher, der am Tag zwischen 10 und 50 Zigaretten raucht, ist wohl am besten bedient, sich Filterhülsen kartonweise zu bestellen. Das senkt die Kosten erheblich und hilft, Engpässe zu vermeiden.

In meinem langen Raucherleben habe ich übrigens feststellen dürfen, dass die propagierte „Nikotinabhängigkeit“ reine Propaganda ist. Es gibt keine Abhängigkeit von Nikotin!

Über drei Jahre am Stück, habe ich außer Kräutern, keinen Tabak geraucht. Und wissen Sie, was passierte? Ich rauchte mehr davon:-))

Des Geschmackes wegen.

Die einzige Methode sich aus eine heißen Küchenhölle für ein paar Minuten zu entfernen, ist eine Rauchpause.

Sind wir also den Propagandisten dankbar dafür, dass sie uns als Süchtige sehen.

Das ermöglicht uns wenigstens, ungestraft eine Rauchpause einlegen zu dürfen.

Übrigens: Es gibt neuerdings Ausbeuter, die Ihre Rauchpausen, Ihnen vom Lohn abziehen wollen. Reagieren Sie einfach, wenn diese Trottel eine Überstunde verlangen und nicht bezahlen wollen:-)) Sie geben immerhin ihrem Arbeitgeber, einen Monat, zinslosen Kredit auf seine Lohnschulden!

Das Einzige, was am Rauchen wirklich nachhaltig tötet, sind die Tabaksteuern. Die fließen direkt in die jeweilige Kriegskasse des jeweiligen NATO-Partners.

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