Pünktlich zu Weihnachten…


…sind meine Bücher gedruckt greifbar:

Sorgen Sie bitte für etwas Weihnachtsgeld für einen brotlosen Altkoch.

Die Bücher gibt es auch bei BoD:

https://my.bod.de/publishedbooks/3538137

„Vermisst…“ dauert noch etwas:-))

Kurze Mitteilung


Mein Buch:

Vermisst im Martelltal

…ist fertig und kann bei mir als .pdf bestellt werden.

Es hat rund 125 Seiten und kostet als Ebook/PDF 4.-€.

In dieser Woche noch, gebe ich es zu

Amazon und BoD in Druck bzw. in den Ebookverkauf.

info@dersaisonkoch.com

Fortsetzung Die Beweise


Marco lässt wieder die Videos der Kameras aus dem Pustertal kommen. Speziell die Videos der Viadukte der SS244, von Bruneck nach Corvara, interessieren Marco.

Es wäre gelacht, wenn er dort Nichts findet.

Der Morgen mit Monika ist ein Fest für die Zwei. Monika geht sich als Erste waschen. Marco und Toni tun so, als würden sie noch schlafen. Sie beobachten Monika durch ihre Augenschlitze. ‚Für diese Schöpfung müsste der Herrgott einen Extraorden bekommen‘, denkt sich Marco. ‚Toni hat wirklich Glück bei seiner Wahl.‘

Monika spürt die Blicke der Zwei. „Ihr Schweine“, ruft sie lachend, schaltet das Licht ein und dreht sich um in ihrer Blüte. Marco bekommt das Gefühl, er müsste schnell mal Pinkeln gehen. Er hält sich seine Hose vor sein geschwollenes Gemächt. Monika lacht. „Lass sehen, das Ding“, ruft sie. Toni sagt zu Marco, „zeig ihn Monika!“ Marco nimmt etwas zögerlich die Hose weg. „Mein Gott!“, ruft Moni. „Jetzt hab ich endlich einen Ersatz für Dich.“ Dabei schaut sie Toni an. „Der ist genau so selten zu Hause wie ich“, antwortet Toni lachend. „Mir reicht es, wenn er während deiner Abwesenheit da ist.“ Die Drei lachen zusammen. Toni geht Monika hinterher und sie duschen zusammen. Marco schneidet schon am Speck herum, der in einer Ecke hängt. Er hat Hunger. Daneben hängen noch ein paar Kaminwurzen. ‚Verhungern kann der nicht hier‘, denkt sich Marco.

An der Tür klopft es. Marco rennt zur Tür, öffnet sie und sieht niemand. Er geht einen Schritt nach vorn. Nichts. An der Tür hängt ein Beutel mit Brot und Brötchen. Der Beutel ist noch warm. ‚Backen die hier oben auf dem Berg selbst?‘, fragt sich Marco. Mit der Seilbahn würden die ja kalt werden.

Das Wetter ist nicht besonders günstig heute Morgen. Die Drei werden mit der Seilbahn nach Unten fahren. Monika möchte ins Büro nach Meran mitgehen. Toni drängt sich der Gedanke auf, seine Monika ist jetzt ein freiwilliges Mitglied seiner Abteilung. Marco hat das schon kommentiert: „Eine gute Südtiroler Familientradition.“ Toni überlegt noch, wie das Marco gemeint hat. Marco lächelt verschmitzt. „Naja. Unsere Familientradition hat nicht unbedingt humanitäre Züge“, sagt Monika. Die Drei lachen über ihren Beitrag.

Unten angekommen, sagt Marco, er hat auf dem Parkplatz an der Kaffeerösterei, sein Auto stehen. Auf den Zug hätten sie zwanzig Minuten warten müssen.

Der Weg zum Büro vom Bahnhof aus, würde in etwa, eine halbe Stunde benötigen. Eine Stunde für zehn Kilometer Weg, war den Dreien zu lang.

Im Büro angekommen, können sie sich jetzt den Befragungen widmen.

Fortsetzung kommt als Ebook oder gedruckt

Die Aufklärung

Besuchen Sie mein Neuestes Buch:

Leblos im Schnalser Stausee

auf diesem Blog hier:-))

Der Giau im März, allein, wunderschön

Fortsetzung Die Beweise


Monika hat in einem Vernehmungsprotokollen auch dazu Etwas gefunden. Toni schlägt sich an den Kopf. Er hat das übersehen oder noch gar nicht zur Kenntnis genommen. Es stammt aus den deutschen Unterlagen. Die Autovermietung hatte einen Schaden am Spiegel und am Blech registriert. In wieweit das untersucht wurde, steht jedoch nirgends.

Die Drei, Monika ist bereits ein Teammitglied, schlussfolgern, die Radfahrer haben nicht nur ein Motiv sondern auch reichlich Spuren und Beweise hinterlassen. Bei der Nachfrage im Hotel ergab sich, der Motorradfahrer hatte mehrere Tage gebucht. Die Radfahrer auch. Man kannte sich also vom Frühstückstisch her. Den Hotelunterlagen nach, wollte der Motorradfahrer am kommenden Tag abreisen und bezahlen. Wahrscheinlich haben Max und seine Bande, Gespräche belauscht und mitbekommen, dass der Motorradfahrer bar zahlen möchte. Zumal das in Italien die beliebteste Art der Bezahlung ist. Vor allem, in Hotels. Die Italienischen Frauen kontrollieren gern, wo und mit wem ihre Männer nächtigen. Sie selbst, zahlen auch gern bar. Man könnte fast meinen, die Italienischen Modefürsten haben ihre Größe der großzügigen Barzahlung ihrer Kundinnen zu verdanken.

Marco nimmt sich vor, die Radfahrer auf Herz und Nieren zu befragen.

Die deutschen Kollegen sollen bei dem Autovermieter nachfragen, ob er eventuell Schadenfotos gemacht hat. Die können per Email geschickt werden. Sollten Fotos vorhanden sein, kann Marco die Radfahrer mit den Fotos unter Druck setzen. Am besten wäre, die Fotos kommen während dem Verhör. Eigentlich müssen schon Fotos da sein. An dem Fahrzeug war schon einmal die Spurensicherung. Die haben doch Fingerabdrücke und Genproben genommen. Haben die eventuell diese Unfallspuren vernachlässigt? Eigentlich haben sie die Spuren sicher gestellt im Zusammenhang mit Alfred. Die Spuren wurden aber nicht mit dem Motorradfahrer im Pustertal verglichen. Die deutschen Kollegen versprechen, ihren Bestand zu überprüfen. Zumal sie die Bande auch für Diebstähle und Hehlerei in Deutschland suchen.

Fortsetzung folgt

Ein wirklich kleiner Blick in die Küche


Neben Sklaverei ist dort der Diebstahl von Lebensarbeitszeit, Rentenleistung und Krankengeld die Grundnorm. 12 Stunden in Sechs-Tage-Woche sind 72 Wochenstunden; sprich, zwei Arbeitsleben in Einem. 12 Stunden am Tag mussten nicht mal Sklaven arbeiten, geschweige Tagelöhner im Mittelalter. Wir haben uns entwickelt. Bisweilen rede ich von 90 Arbeitsstunden pro Tag. Das ist dann die Steigerung, von der Niemand etwas wissen will. Ich sage, was das ist:

Mord!

Das Gesindel, welches solche Arbeitszeiten befürwortet, anwendet oder beschließt, sollte endlich mal diese Zeit selbst arbeiten. Am besten, in Ketten.

Fortsetzung Die Beweise


Nach der Arbeit wollen die Drei jetzt etwas entspannen. Sie gehen auf den Aschbach einkehren. Sie haben etwas von den größten Schnitzeln in Südtirol gehört. Das wollen sie jetzt kontrollieren. Das Gasthaus wirkt etwas dunkel und verlassen. Die Tagesgäste sind bereits wieder in ihren Hotels. Nur ein paar Bauern sitzen am Stammtisch. Die Trischetten oder Watten zusammen.

Sie setzen sich Draußen hin. Das Wetter ist noch angenehm. Natürlich bestellen sie Schnitzel und Bier. Sie hören, wie der Koch drinnen die Schnitzel klopft. Man könnte meinen, das Haus wackelt.

„Eine zähe Sau“, scherzt Marco.

„Sicher ein Italienisches porco dio“, antwortet Toni.

Alle lachen.

Zuerst kommt eine Riesenschüssel Krautsalat mit Speck. Köstlich. Der Krautsalat ist gut gemürbt. Ein Zeichen für die Zugabe von heißem Speck. Jetzt kommen die Schnitzel. Auf Platten, Teller kann Toni dazu nicht sagen. Es liegen nur die Schnitzel und eine halbe Zitrone darauf. Die Röstkartoffeln werden extra serviert. Monika staunt. „Das sind wirklich Riesendinger“, stöhnt sie.

Dazu die Aussicht auf den Partschinser Wasserfall. Köstlich. Die Drei sitzen zwei Stunden und langsam wird es frisch.

„Morgen haben wir Vernehmungen“, sagt Marco. „Die Beweise müssen abgeglichen werden.“

Die Aschbachbahn fährt zu der Zeit nicht mehr. Marco müsste hier bleiben oder Toni fährt ihn hinunter. Das Wetter würde passen. Toni hat aber Bier getrunken. Monika hat für Marco schon ein Plätzchen gerichtet.

Die Drei gehen zur Hütte und befassen sich noch etwas mit dem Fall. Auch mit dem der Radfahrer. Marco möchte das jetzt der Staatsanwaltschaft übergeben.

Zur Zeit des Diebstahls war Alfred bereits tot. Bei dem Motorradfahrer im Pustertal, sind sich die Zwei nicht so sicher. Haben die Radfahrer den abgeräumt oder jemand Anderes. Die Frage drückt die Zwei noch.

Fortsetzung folgt

Kleiner Hinweis 290921

Ich kann wieder Fahren. Gestern habe ich mein Motorrad abgeholt und von Meran nach Hause gefahren. Ich kann jetzt das unbeschreibliche Gefühl nicht so vermitteln, wie es uns angemessen erscheint. Jedenfalls hat Nichts weh getan und irgendwie behindernd gewirkt. Es geht wieder. Ohne jeglichen Schmerz. 

Ich muss also nicht so lange warten, wie wir hier sehen können:

Der Karersee im Winter

Fortsetzung Die Beweise



Im Protokoll kommt heraus, Alois war mit Christine zu der Zeit unterwegs. Mira hat das angedeutet. Sie hat Beide von der Rezeption aus, wegfahren sehen. Stefan ist sozusagen, allein nach Hause gefahren. Damit rückt Alois in die erste Reihe der Verdächtigen. Eventuell kann Toni die Abnahme von Proben aus den Autos von Alois veranlassen. Das notiert er sich sofort. Marco kümmert sich darum.

Auf den Garagenvideos des Hotels, sieht Marco, Stefan bedeutend zeitiger aufbrechen als Christine und Alois. Zwei Stunden früher. Wahrscheinlich musste Stefan an dem Tag nicht in der Spüle helfen. Sonst macht er das regelmäßig.

Gerade bemerkt Monika, Toni hat eine Mail bekommen. Die ist verschlüsselt. Toni öffnet sie und liest. Marco liest mit.

Die Radfahrer sind doch eine Bande. Aber nicht so eine, wie anfangs vermutet. Nein. Die klauen Fahrräder. Die Räder, die sie in Deutschland klauen, verkaufen sie in Italien. Und umgedreht; die, welche sie in Italien für die Rückfahrt klauen, verkaufen sie in Deutschland. Der Zoll hat das festgestellt. Wie üblich, sucht der Zoll auch landesweit in Italien nach Diebesgut. Sie haben das mit den Vermisstmeldungen abgeglichen. Und siehe da, die Bande wurde erwischt. Marco freut sich. Eine Bande des organisierten Verbrechens. Keine Italiener. Irgendwie steht ihm etwas Schadenfreude im Gesicht.

„Die Deutschen sind schlimmer als unsere Mafia“, ruft er lachend. Toni nickt lachend dazu. Er kennt schließlich die organisierten Hotelplünderungen deutscher Banden.

Toni und Marco einigen sich darauf, wegen der mangelnden Beweise im Fall Alfred, eine Falle aufzubauen. Sie müssen nachweisen, das Verbrechen war geplant und organisiert. Einfach wird das nicht. Sie müssen entweder einen Zwist zwischen den Beteiligten organisieren oder einen der Täter direkt überführen. Letztere Auswahl würde aber verhindern, dass alle Beteiligten die Höchststrafe bekommen. Alfred würde das sicher nicht gefallen. Den Großeltern auch nicht. Die wollen Klarheit.

Fortsetzung folgt

Blick auf Tenno

Fortsetzung Die Beweise


Beim Studium der Protokolle, fielen Monika selbst in der Familie von Alfred, Motive und Beweise auf. Die waren nicht so erdrückend wie die der Nachbarschaft, aber sehr dominant. Monika erzählt das Toni. Toni bekommt spitze Ohren. Vor allem Helmut, der Opa Alfreds, hat Aussagen von sich gegeben, die einen guten Verdacht begründen. Wahrscheinlich, nicht sicher aber geschätzt, war Maria zur Zeit den Unfalls, unterwegs. Opa Helmut kann aber die Zeit nicht konkret bestimmen. Oma Berta scherzt etwas über seine Senilität. Toni schätzt aber, die angebliche Senilität wird dem Opa nur eingeredet. Helmut selbst, erscheint Toni voll funktionsfähig. Toni konnte über seine spitzfindigen Bemerkungen lachen. Solche Bemerkungen kommen nicht von Menschen, die geistig etwas weggetreten sind. Im Gegenteil. Eventuell lässt sich bei einer Befragung, endlich die genaue Zeit der Abwesenheit Marias bestimmen. Nach längeren Pausen scheint das Gehirn gelegentlich aufzuräumen.

Es geht schließlich um die Nachtzeit. Da sind wohl Spaziergänge besonders auffällig.

Marco und Toni bedauern nachhaltig den Mangel an wirklichen sicheren Spuren. Die Spuren von Fahrzeugen, auf der Straße, am Geländer als auch an Alfred und dem Motorrad, sind an sich Gebrauchsspuren. Es gibt wirklich nichts Auffälliges.

Die Spuren an den Sachen und am Körper von Alfred, waren zielführend. Die Radfahrer konnten damit überführt werden.

Schade ist, der Mord geschah mittels eines Gegenstandes, der nicht klar bestimmt werden kann. Die Beweislage ist dünn. Die Spuren sind nur etwas wert mit den handfesten Motiven und Indizien. Und das macht Monika um so wertvoller. Sie liest die Motive heraus, die letztendlich zu Beweisen werden.

Fortsetzung folgt

Der Reschen vor neun Jahren

Hinweis 260921


Hinweis 260921

Heute war ich im Martell und habe für mein Cover ein Foto vom Tatort geschossen. Ich war früh der Erste mit dem Auto. Da mein Krimi zu genau der gleichen Zeit spielt, fuhren kurz nach mir natürlich die Pilzsammler ein. Es waren dutzende.

Hierzulande nennt man Pilzsammler, Pilzglauber.

Heimreiseverkehr war zu der Zeit, als ich fuhr, keiner unterwegs. Die Straße war leer.

Nach dem Foto habe ich natürlich eine Freundin besucht. Dort, in Prad, durfte ich natürlich auch gleich noch ein kleines Foto schießen. Ich denke, irgendwann ist auch Prad oder zumindest das Stilfser Joch mit einem Krimi dran. Die „Serie“ soll immerhin rund zwölf Südtiroler Täler beschreiben.

Ich glaube, im Laufe meiner Kochtätigkeit hatte ich genug Möglichkeiten, die jeweiligen Täler umfassend kennen zu lernen.

Gelegentliche Gespräche mit meinen Nachbarn, ehemaligen Chefs und Kollegen, bringen Erstaunliches zu Tage.

Die Südtiroler kennen ihr Land kaum.

Damit wird ja ein DDR Migrant schon zum Südtirolkenner:-))

Den Stausee habe ich schon mal etwas bearbeitet. Ich glaube, als Cover geht das gut so.

Fortsetzung Die Beweise


Etwas komplizierter wird es bei Stefan. Der scheint auf der Seite von Alfred gestanden zu haben. Genaueres haben die zwei Kommissare nicht heraus finden können. Es gibt nur sehr wenige Hinweise. Sämtliche Beweise gründen sich auf Vermutungen. Die Basis ihres Wissens kommt von Karin, den Zimmermädchen und ihren Andeutungen. Der Beweis selbst kommt von Alois als Vater des Kindes. Das ist für die zwei Kommissare ein hartes Motiv. Stefan gilt als Erbe des Hofes von Julius. Dabei spielt erst Mal keine Rolle, ob er das Erbe öffentlich begrüßt oder gar ablehnt. Er erbt. Und das gibt den Grund. Entsprechend dem Stand der Dinge, erbt Stefan nicht nur Anteile am Projekt zu Hause. Nein. Er erbt auch Anteile an dem Hotel, in dem er bisher als Hausmeister dient. An der Gelben Schwalbe. Außen Stehende würden in dem Zusammenhang, von einem steilen Aufstieg reden. Beamte bezeichnen das als Beförderung. Mit dem Erbe, reich geworden. Das ist doch wirklich glücklich, wenn man selbst kaum Etwas für seinen Reichtum tun musste. Andere Generationen haben dafür immerhin Leben und Gesundheit geopfert.

Die Großeltern, Laura und Johann, sind eh der Meinung, ihre Familie sollte die Finger davon lassen. Immerhin haben diese Zwei ihr Leben lang, schwer und weniger schwer, für diesen Betrieb gearbeitet und damit eine Familie groß gezogen. Johann sieht nicht ein, warum das ausgerechnet heute, nicht mehr funktionieren sollte.

Fortsetzung folgt

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