Profitgier der Faschisten auch bestimmend bei der Flutkatastrophe 2021


Genau diesen Vergleich zur DDR hatte ich bereits mehrfach erwähnt. Auch in meinem neuen Roman „Joana“.

https://schrammejournal.wordpress.com/

https://schrammejournal.wordpress.com/2021/07/22/profitgier-der-faschisten-auch-bestimmend-bei-der-flutkatastrophe-2021/

Ich schätze, viele Länder dieser Erde müssen sich wieder auf „Reichsdeutsche Flüchtlinge“ einstellen.

Es ist schon erwähnenswert, wie Deutsche von ihren „Deutschen Eliten“ geliebt werden.

Fortsetzung Der Erpressungsversuch


Der Morgen beginnt wie immer mit den Ansätzen für unser Lieferessen. Ich bin schon fünf Uhr runter gegangen. Komisch. Andrea kommt zu spät. Eigentlich ist sie um die Zeit schon da. Kurz vor Sechs höre ich sie. „Guten Morgen, Karl. Die Brücke ist weg.“

„Unsere Einfahrt?“

„Ja.“

„Wo bist Du rein gekommen?“

„Hinten. Zu Fuß. Ich habe das Auto oben stehen lassen.“

Ich habe Andrea eines unserer Lieferautos für den Arbeitsweg überlassen.

„Wir müssen schnell den Zaun öffnen. Unsere Gäste kommen sonst nicht auf Arbeit. Andrea, Du musst unseren Gästen heute erklären, wie sie raus und wieder her kommen.“

„Die zwei naheliegenden Straßen sind Einbahnstraßen. Die können sie nicht nehmen. Die Gäste müssen unten am Werk schon abbiegen und die innere Dorfstraße benutzen.“

„Busse können auf der Straße nicht fahren.“

Ich befürchte Schlimmstes.

„Stehen schon die Umleitungsschilder?“

„Ich habe keine gesehen.“

An dem Bach, der durch den Ort führt, bauen die jetzt schon das zweite Jahr. In einem Nachbarort haben sie das auch getan. Seit dem leidet die Bevölkerung unter Überschwemmungen. Viele sind weg gezogen. Das droht uns auch zusätzlich noch in Wunderbachwitz. Unser Bach speist sich aus mehren Quellen und Zuflüssen. Gerade im Frühjahr hat dieser Bach schon gewaltige Hochwasser gebracht. In den Ausdehnungsflächen haben Besatzer schon ihre Häuser gebaut. Die Natur wird uns von diesem Unrat befreien. Im Nachbarort hat das jedenfalls gewirkt. Die zweihundert Zugezogenen waren schnell weg. Jetzt hat der Ort wieder seine ursprüngliche Größe. Die Bauern können jetzt auch wieder den ganzen Tag, ihre neuen Traktoren aus dem Westen fahren. Sie stören keinen mehr. Ein richtiger Bauer fährt mit dem Traktor auch einkehren bei meiner Mutter.

Zumal sich der Schmied und der Friedhof gleich in der Nachbarschaft befinden.

Nach dem Kochen rufe ich auf der Gemeinde an. „Der Bürgermeister ist nicht da“, schnarrt seine Westsekretärin ins Telefon.“Schicken sie ihn heute zu mir. Auf dem kürzesten Weg bitte! Der Weg über die abgerissene Brücke wäre mir der liebste.“

„Das haben wir aber im Dorfanzeiger gedruckt.“

„Den stellen Sie leider nur ihren Kirchenmitgliedern zu!“

Der Postmann findet den Weg. Ich muss zwei Einschreiben unterzeichnen. Es sind Pfändungsbescheide. Die GEZ von den Goebbels Nachfolgern will Rundfunkbeiträge. Die Kreisverwaltung will den Abtransport unseres Komposthaufens bezahlt haben. Die Aufschläge betragen jeweils tausend Mark und mehr. Ich tippe ihnen zwei Widersprüche, adressiere sie und nehme sie mit zur Post. Mal sehen, ob das Etwas bringt.

Fortsetzung folgt

Fortsetzung Der Erpressungsversuch


Einer der Finanzbeamten rät mir, ich müsste Widerspruch einlegen, wenn falsche Forderungen kommen. Uns DDR Bürgern ist das neu. Für diese Woche müsste ich sozusagen, vier Widersprüche schreiben. Wer kocht und liefert in der Zeit mein Essen? Im Briefkasten ist noch ein kleiner Umschlag. Eine Kündigung. Die Dragonia kündigt mir den Bestellvertrag. Sie würden jetzt selbst Kochen und Liefern.

Mittlerweile haben die selbst einige Altenheime übernommen und sich dabei intakte Küchen eingeheimst.

In den Altenheimen hängt jetzt nicht mehr Erich Mühsam und Lenin, sondern Jesus Christus als übergroßes Bild.

Die schönen Bilder von Glasbläsern, Neubaugebieten und Stahlwerkern wurden übermalt. Die Altenheime werden jetzt von Kreuzen und Kirchtürmen verziert. Ein wahrer Fortschritt. Fehlt nur noch, dass man unseren Senioren, geöffnete, wieder verwendbare Särge in den Speiseraum stellt.

Die Kunden der Dragonia muss ich natürlich ersetzen. Mir fehlt sonst der Umsatz. Eine Werbeaktion mit dem Faxgerät soll mir neue Kunden bringen. Meine zwei Lehrlinge, Mischa und jetzt auch Renate, helfen mir in der Küche ganz routiniert. Sie schaffen mir die Freizeit, die ich benötige, um die jeweiligen Telefonnummern heraus zu schreiben. Bei einhundert Adressen fange ich an. Es sind die Adressen von Handwerkern, Kleinbetrieben, Ämtern und Büros. Schon am Abend nach dem Ausliefern unseres Essens, treffen bei uns über zweihundert Bestellungen ein.

„Wir müssen noch mal schnell einkaufen fahren. Unser Essen reicht sonst nicht.“

„So viele Bestellungen haben wir bekommen?“

„Ich finde, weil wir in Karl-Marx-Stadt einkaufen, könnten wir auch in Röhrsdorf und in dem Gewerbezentrum Werbung für uns machen.“

„Das ist eine gute Idee.“

„Ich habe die Nummern schon raus geschrieben.“

Im Gewerbezentrum warten immerhin eintausend potentielle Kunden auf uns. Dort gibt es zwar dutzende Imbissmöglichkeiten, aber Wettbewerb schadet keinem.

„Ich muss langsam mal zu meinem Kind“, sagt Renate. Renate sieht schon erheblich glücklicher aus als am Vortag. Die Abwechslung scheint ihr gut zu tun. Jetzt steht bald sie Frage, für wen sich Renate entscheidet. Für Jochen oder für meine Frauen. Ich hoffe doch innigst, der Gummi gewinnt.

Abends kommen unsere Finanzbeamten zum Essen und selbstverständlich die Monteure. Die Monteure wollen mehrheitlich ein Schnitzel essen. Die Beamten wollen das auch und bieten mir einen Mehrpreis an. Mich freut das. Wir haben nämlich nichts übrig von heute. Im Gegenteil. Ich musste mehrere Bestellungen absagen. Heute Abend komme ich recht zeitig ins Bett, schätze ich. Nur Mischa kommt gefahren und fragt, ob er mir morgen helfen kann. Ich bitte ihn, recht früh zu kommen. Irgendwie sind zu viele Probleme auf einmal zu lösen. Ich kann sie nicht liegen lassen. Von der Gemeinde ist ein Bau angekündigt. Sie wollen unsere Einfahrt sperren.

Steffen kommt noch einmal mit Karin herunter. Andrea hat sich schon aus dem Haus geschlichen. Sie wollte mich nicht stören, sagt Karin.

„Wir fahren morgen früh. Du brauchst das Zimmer.“

„Für Euch Zwei habe ich immer ein Zimmer frei.“

„Willst Du noch eine Behandlung?“

„Dafür bin ich viel zu kaputt heute. Mir stünde nicht mal der kleine Zeh.“

„Und schon bist du wieder im alten Trott“, sagt Steffen.

Fortsetzung folgt

Larry Romanoff erzählt uns Etwas vom chinesischen Bildungssystem


https://www.moonofshanghai.com/2021/07/en-larry-romanoff-how-does-china.html

Wie bewertet und wählt China seine Führer? Das chinesische Universitätssystem verstehen

Viele Westler haben zumindest eine schwache Kenntnis von  Chinas Gaokao,  dem System der jährlichen Aufnahmeprüfungen für Universitäten, an dem jedes Jahr etwa 10 Millionen Studenten teilnehmen. Diese Prüfungsreihe ist ziemlich steif und vielleicht sogar hart, deckt viele Fächer ab und nimmt drei Tage in Anspruch. Die Tests erfordern ein breites Verständnis, tiefes Wissen und hohe Intelligenz, wenn man gut abschneiden soll. Diese Prüfungen sind ausschließlich leistungsbasiert und eine Bevorzugung ist unmöglich. Studenten, die bei diesen Prüfungen die besten Noten erzielen, gehören zu den besten 1% eines Pools von 1,5 Milliarden Menschen.

Nur wenige Westler wissen, dass es in China auch ein System von Anwaltsprüfungen gibt, die jeder Diplomjurist bestehen muss, um in China als Anwalt tätig zu werden. Diese sind noch schwerwiegender und erfordern nicht nur hohe Intelligenz, sondern auch tiefe Kenntnisse der Gesetze und ein breites Verständnis aller rechtlichen Angelegenheiten. Diese Prüfungen sind so schwierig, dass viele sich weigern, sie überhaupt zu versuchen. Von etwa 250.000 graduierten Anwälten, die die Prüfung ablegen, werden nur etwa 20.000 bestehen und die Qualifikationen erwerben, um in China tatsächlich als Anwalt tätig zu sein . Wenn Sie einen chinesischen Anwalt treffen, können Sie sicher sein, dass Sie es mit jemandem aus den Top 1% des gleichen Pools von 1,5 Milliarden Menschen zu tun haben.

Lesen Sie weiter und Sie verstehen, welche Ochsen über Sie regieren:-))

Also: Laßt Gras wachsen, die Ochsen brauchen Futter:-))

Der Deutsche Freidenker – Verband legt Euch heute mal ein paar Zahlen vor


https://www.freidenker.org/?p=10831

Ihr werdet nicht lange lesen müssen, um festzustellen, wer die „Teutschen Drecksvögel“ sind, die sich darauf berufen, Deutsche zu sein:-))

Lest und lernt, sagte schon Lenin:-))

Im gleichen Beitrag möchte ich noch einmal unseren chinesischen Genossen gratulieren und danken:

https://www.freidenker.org/?p=10838

Der Erpressungsversuch


Der Erpressungsversuch

Der Montag beginnt mit einem Telefonat. Meine Frauen sind alle bei der Arbeit und recht lustig. Ich bin froh, Joana etwas abgeschirmt zu haben von den Erpressungsversuchen. Sie hört aber misstrauisch meinen Telefonaten zu.

Die Angestellten der Steuerbehörde checken ein und bestellen auch gleich ihr Abendessen. Ich biete ihnen das Tagesmenü an, welches wir ohnehin auch ausliefern. Darüber freuen sie sich. Auf diese Art sparen sie sich etwas von dem üppigen Trennungsgeld, das sie bekommen. Die Westbeamten bekommen immerhin mehr Trennungsgeld als wir in der Sowjetunion, sechstausend Kilometer entfernt von der Familie. Offensichtlich gibt es in diesem System nur Trennungsgeld für jene Leute, die sich selbst keinen Pfennig mit Arbeit verdienen. Deren Chefs greifen wahrscheinlich in eine offene, recht üppige, kaum versiegende Beutekasse. Es gibt reichlich Beute in der DDR. Wie sagt ein Sprichwort? „Ein wohl duftender Haufen zieht reichlich Schmeißfliegen an.“

Wir werden damit Zeuge, wie sich die einzelnen Besatzungsnetzwerke um die Beute streiten. Immer wieder fragen uns Vertreter und Berater aus dem Westen, ob wir uns etwas Geld bei Seite schaffen. Was soll ich sagen? Die kennen ihre Landsleute. Uns sind diese kriminellen Seilschaften unbekannt. Eines dürfen wir aber registrieren. Wenn die Besatzer ausgerechnet unsere Stasi als Seilschaft bezichtigen, folgen sie einer goebbelschen Strategie:

„Was ich selber denk und tu, trau ich jedem Anderen zu.“

Das Sprichwort ist ein fester Bestandteil echter, plündernder Besatzungspolitik. Kriminelle haben immer das Interesse, von ihren abscheulichen Taten abzulenken.

Beim Telefonat mache ich den Bürgermeister darauf aufmerksam, es bestünde schlicht die Möglichkeit, eine Messung unseres Wassers in der Kläranlage oder an ihrem Auslauf durchzuführen. Gleichzeitig zeige ich den Riesenmisthaufen des Nachbarn an, dessen Gülle in meine Regenabwassersysteme läuft. Die Reaktion dieses Kreuzschwingers fällt bescheiden aus.

„Ich kümmere mich darum.“

„Regenwasser ist Trinkwasser, Herr Meister!“

Ich fordere eine Aufklärung des Diebstahles meines Komposthaufens. Immerhin kostet Kompost dieser Qualität in Baumärkten der Besatzer, zehn Mark pro fünfundzwanzig Kilo. Ich rede von zwei bis drei Tonnen.

Dazu mache ich dem „Meister“ -Bürger- in dem Namen muss ich meiden, darauf aufmerksam, bei uns gilt DDR Recht und nicht das der Besatzer! Kein Mensch der DDR hat dieses Recht gewählt oder beschlossen. Ich merke schnell, der Meister wünscht sich seine Drehbank von früher zurück, an der er für tausend DDR Mark monatlich, sein Morgenschläfchen abhalten durfte.

Fortsetzung der Druck wächst


Andrea und Jochen übergeben mir die Kasse. Sie haben gut verdient an dem einen Tag. Ich gebe Jochen zu seinen Prozenten noch eine Prämie. Er kann es kaum fassen. „So viel Geld!“ Es ist etwa der halbe Monatslohn im Vergleich zu dem, von den Westbesatzern.

„Die haben Deinen Komposthaufen weggebaggert“, sagt Andrea. „Ich gehe jetzt mit Joana und Karin nach Oben.“

„Sag es bitte Joana nicht. Willst Du Renate mit nehmen?“

Karin ruft Renate und die möchte mitgehen.

Ich gehe schnell an den Briefkasten. Dort haben diese Gangster einen Umschlag reingesteckt. Er ist ziemlich dick.

Den Monteuren gebe ich die Zimmerschlüssel und sie verschwinden umgehend.

„Hat die Bar heute offen?“

„Aber sicher. Jochen wartet auf Euch.“

Der Komposthaufen war für meine Blumenästen vor den Fenstern geplant. Jetzt haben die Besatzer mir den geklaut. Im Schreiben steht, ich hätte das Gesetz gebrochen und müsste die Entsorgung bezahlen. Das Gesindel verlangt von mir glatte acht Tausend Mark. In einem anderen beigefügten Schreiben steht, mein Trinkwasser würde nicht den Normen entsprechen. Dabei haben wir eine Klärgrube, die erst zehn Jahre alt ist. Eine Drei-Kammer-Klärgrube der DDR. Die gibt es noch nicht mal im Westen. Am örtlichen Bach hätten sie bei einer Wasserprobe, Kolibakterien und Fäkalienrückstände gefunden. Sie blasen zu Angriff, die Verbrecher. Ich schätze, deren Finanzierung steht fest.

Das sind nicht die einzigen Schreiben. Die Hygiene hat sich auch angekündigt. Wahrscheinlich wollen sie Wasserproben ziehen. Für den kommenden Montag steht viel Arbeit an.

Fortsetzung folgt

Nachtrag Ausfahrt 060721


Nachtrag – Ausfahrt 060721

Vor meinem Unfall habe ich natürlich noch ein paar Fotos geschossen. Meine Tour am Unfalltag ging von Meran nach Bozen, ins Eggental – die Via Carezza bis Vigo di Fassa, dann zur Marmolada und von dort bis Arabba.

Das Wetter und die Stimmung waren nicht schlecht. Es war schon reger Motorradverkehr und sehr viele Touristen aus Italien unterwegs.

Die Staumauer der Marmolada
Die Abfahrt nach Arabba
Die Zufahrt zum Giau
…und ein kleiner Rückblick

Das sozialistische Kuba – der deutsche Steuerzahler und »seine« öffentlich rechtlichen Medien


Die kubanische Geschichte gleicht in vielen Punkten der DDR Geschichte. Der Jürgen hat Euch das mal gut aufbereitet. Unsere Kubanischen Genossen, als auch die Nordkoreanischen- und Vietnamesischen-, gehören zu den standhaftesten. Deshalb gehört ihnen unsere Solidarität. Nieder mit den Völkermördern, Plünderern, Menschenhändlern und Kinderfickern samt ihren Goebbelsmedien!

vakanz13blog

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Fortsetzung Der Druck wächst


In der Disco ist es nicht ganz wie früher. Es gibt etwas mehr Lichteffekte und die Musik ist fast schon zu laut. Mir fehlen etwas sie Fernsehstars vom DDR Fernsehen. Zwei Verbliebene geben dennoch ihre Show zum Besten. Sie begrüßen uns persönlich. Wir kennen sie noch von der Trasse und dem folgenden Zusammensein in der Küche. Horst, einer der Künstler, schwärmt heute noch von den Massen an Kaviar und feinem Lachs. Wir haben davon so viel gefressen, dass im gesamten Leben nie wieder ein brennender Appetit danach entstand.

Die Kundschaft der Bar hat sich mit der Wende gewaltig geändert. Bürger der DDR sind einfach keine mehr anzutreffen. Um uns herum lungern Snobs aus dem Westen und wedeln mit kleinen Scheinen um sich. Der Raum war gefüllt mit polnischen Nutten. Die lassen sich von diesem Klientel kaum beeindrucken. Ein paar Schweden zeigen kurz ihre Brieftasche und schon sitzen sämtliche Nutten bei ihnen auf dem Knie. In der einst schönsten Bar der DDR wird es uns stink langweilig.

„Das ist ein Puff“, grölte Kato. „Lass uns gehen!“

Wir fahren geschlossen zurück zwischen die Neubauten. Dort stehen noch zwei wirklich gute Kulturzentren mit Klubräumen und Gaststätten. Einheimische führen die Betriebe. Der kühle Charme der Betreiber als auch deren Musikangebot, laden uns zum Tanzen ein. ‚Mein Gott. Wie lange haben wir nicht mehr getanzt?‘, denk ich mir. Karin und Stafanie fangen an. Sie werden von Kato und Stefan abgeklatscht. Der Abend scheint doch noch lustig zu werden.

Die Preise bei dem Wirt sind erheblich ziviler als in der Bar. Der Wirt kommt zu uns und begrüßt uns. Ich traue meinen Augen kaum. Er ist unser ehemaliger Bäcker von der Trasse. Mario. Mario hat den passenden Nachnamen für einen Gastwirt. Hundertmark. Er bekommt sofort Tränen in den Augen vor Freude. „Sehen wir uns doch mal wieder! Damit hätte ich nie gerechnet, Karl. Was machst Du jetzt?“ Ich stelle ihm Joana vor und sage ihm, wir wären jetzt Hoteliers.

„Da könnt Ihr Euch auf Einiges gefasst machen!“

Die Worte Marios sollten sich später als richtig erweisen. Mario selbst wurde auch schon von Investoren bedroht.

„Wir gehen, wenn die kommen. Meine Familie ist schon so gut wie weg.“

„Wohin wollt ihr gehen?“

„Nach Norwegen.“

„Ein ganzes Volk wird von Besatzern vertrieben.“

„Von Kriegsverbrechern“, sagt Mario. Alle in der Runde nicken zustimmend.

„Bist Du Pächter hier?“

„Ja. Das ist jetzt angeblich eine Wohngenossenschaft. Die Chefs sind alle von Drüben. Meine Miete hat sich verzehnfacht.“

Fortsetzung folgt