Begraben im Weiher


Die Zwei verabschieden sich von Felix. Rabland ruft. Sie müssen ins Hotel Auge in Rabland. Das ist ein ziemlich großes Hotel. Toni kennt es. Es liegt im Oberdorf. Sie fahren die schmale Ortsstraße hinauf.

Rabland hat viele kleine und größere Hotels. Trotzdem gilt der Ort als nicht überlaufen. Man setzt auf eine Art sanften Tourismus. Wohl in dem Wissen, wie große Hotels die Infrastruktur belasten.

Sie kommen an der Rezeption des Hotels Auge an. Begrüßt werden sie in gebrochenem Deutsch.

„Wir suchen den Chef des Hauses.“

„Sie meinen die Chefin?“

„Nein. Den Chef.“

„Der Chef kocht gerade. Sie treffen ihn in der Küche.“

„Können sie uns den Chef rufen. Wir möchten nicht in die Küche gehen.“

„Ich versuche es.“

Der Chef kommt. Er stellt sich mit Paul vor.

„Wir möchten sie davon in Kenntnis setzen, dass Ema tot aufgefunden wurde.“

„Ema? Ich kann es nicht fassen. Sie war so fleißig.“

„Hat Ema bei ihnen gewohnt?“

„Nicht dauerhaft. Sie hat bei uns nur drei Mal die Woche gearbeitet. In der Wäscherei.“

„Können wir ihr Zimmer sehen?“

„Ja. Gerne. Sie hat mit einer Kollegin zusammen gewohnt.“

Paul führt sie zu dem Zimmer und klopft. Die Tür öffnet sich. Eine recht leicht bekleidete junge Frau steht ihnen gegenüber. Monika rollt mit den Augen bei ihrem Anblick. Toni scheint schon etwas abgebrüht bei den Bekanntschaften der letzten Tage. Beide stellen sich vor und unterrichten die Frau vom Tod ihrer Zimmerkollegin.

Sie stellt sich mit Danka vor. Sie ist auch aus der Slowakei. Der Tod berührt sie. Sie bekommt feuchte Augen.

Paul bietet sich an, einen Kaffee zu holen. Er möchte die Drei allein lassen.

„Wir möchten gern die Habseligkeiten von Ema mitnehmen. Sie sind unsere Beweisstücke.“

Danka öffnet den Schrank von Ema. Neben diversen Kleidungsstücken, finden sie ein paar persönliche Dinge. Ausweise, Führerschein und die Adressen von zu Hause. In einem Briefcouvert finden sie Fotos von Ema. Leicht bekleidet und ohne Kleidung.

„Wollte Ema ein Modell werden?“

„Das wollen wir alle“, antwortet Danka.

„Sie haben sich wohl auch so ablichten lassen?“

„Eine Agentur hat das für uns getan.“

„Doch nicht etwa ihr Arbeitsvermittler?“

„Genau der.“

„Sie haben sich demnach nicht nur als Zimmermädchen beworben?“

„Wir haben eine Familie zu ernähren.“

„Können sie uns die Agentur sagen?“

„Hier ist deren Karte.“

Toni fotografiert die Karte.

„Die können sie behalten. Ich habe genug davon.“

„Arbeiten sie für die Agentur?“

Danka beantwortet das nicht. Monika fällt auf, einige Fotos sind in diesem Zimmer aufgenommen worden.

„Haben sie die Fotos gemacht?“

„Teilweise ja.“

„Mit dem Handy?“

„Ja.“

„Kann ich ihr Handy mal sehen?“

Danka holt das Handy. Monika spielt die gesamten Galerien auf ihr Handy. Sie notiert sich alle Kontakte und Nummern.

„Wir werten das zu Hause aus. Danke, Danka.“

„Sind sie oft zusammen ausgegangen?“

„Gelegentlich. Wir sind auch zu unseren Hauspartys zusammen gegangen.“

„Haben sie viele Bekanntschaften unter den Hausgästen?“

„Ja schon.“

„Wir melden uns wieder, wenn noch Fragen anliegen.“

„Bitte. Gerne.“

„Ach so, Ich habe vergessen zu fragen, ob sie wissen, in welchen Hotels Ema noch gearbeitet hat.“

„Ja. Hier in Rabland. Im Hotel Gutmut, im Wanderhut und im Gasthof Schleuse.“

„Hat sie in allen Hotels ein Zimmer?“

„Im Gasthof nicht. Aber in den anderen Hotels.“

„Waren sie oft mit dort?“

„Eher selten.“

Die Zwei verabschieden sich von Danka. Paul lädt die Zwei zu einem Stück Kuchen mit Kaffee ein. Toni lehnt nicht ab. Ihm tropft der Zahn. Der Chef bäckt selbst. Er scheint ein glückliches Händchen zu haben. Der Kuchen duftet und sieht gut aus.

„Hat Ema auch im Nachbarhotel mit gearbeitet?“

„Nein. Das ist ein komischer Typ. Wir hatten früher reichlich Streit.“

„Wie Streit?“

„Unser Hotel war mal seines und er hat es uns verkauft.“

„Ja und?“

„Es gab immer Streit um Müll. Wir haben uns den gegenseitig über den Zaun geworfen. Auch die Rasen- und Heckenschnitte.“

„Typisch Südtirol“, lacht Monika.

Die Zwei verabschieden sich.

„Wenn noch Fragen sind, kommen wir gern wieder vorbei.“

Fortsetzung Die Sommersaison


Ich lerne also umgehend, der ausländische Koch ist bei Einstellungen, zweitrangig. Eigentlich wäre das richtig. Die jeweilige Tourismusindustrie sollte doch, wenn möglich, mit einheimischen Kräften belegt sein. Angesichts der Menge der gastronomischen Einrichtungen in Südtirol ist das aber nicht möglich. Entweder gibt es zu viel gastronomische Einrichtung oder das Volk ist zu klein. Es bliebe nur die Absicht, das Geschäft allein abzuwickeln. Insgesamt wäre das der bessere Weg. Die Betriebe wären überschaubarer und gemütlicher. Südtirol ist damit ein Zeichen. Ein Zeichen für schlecht geplante Wirtschaft. Entweder bilde ich die Arbeitskräfte vorher so aus, wie es benötigt wird. Oder ich bilde sie aus, wie sie benötigt werden. In jedem Fall, sollte die Wirtschaft dem allgemeinen Stand der Beschäftigung folgen. Vor allem, den gültigen Arbeitsgesetzen. Dann wäre die Wirtschaft auch für Einheimische interessant.

Mit dem Import von Arbeitskräften werden aber sämtliche gesetzlichen Richtlinien gebrochen. Es gibt weder geregelte Arbeitszeiten, gerechten Lohn noch ansprechende Unterkünfte. Die Einheimischen werden erpresst.

Natürlich findet der Saisonarbeiter auch ein paar Ausnahmen. Die sind aber nicht die Regel. Wie wir wissen, werden die Regeln des freien Marktes von Jenen gestaltet, die Gesetze erfolgreich umgehen oder missachten. Die anderen Marktteilnehmer werden dann genau zu diesem Vorgehen gezwungen. Im Grunde hat das System und das ist auch so beabsichtigt. Wir reden von einem kriminellen System. Vor Kapitalismus und Sklavenhaltertum.

Der Saisonarbeiter befindet sich damit in einer erstaunlichen Position. Er befindet sich genau zwischen den hilfreichen Schichten der Bevölkerung und deren kriminellem Anteil. Das schafft zumindest den erforderlichen Überblick.

Mit der Absage telefoniere ich natürlich umgehend mit einem Arbeitsvermittler. Zumal ich seit der Saisonpause mit dem in Kontakt bin. Wie scheint, ist die Saison an einem Arbeitsplatz praktisch gelaufen. Ich neige schon zur Umorientierung. Nicht im Beruf. Sondern dahin gehend, als Tagelöhner mein Werk zu verrichten. Offensichtlich hat Keiner Interesse an einem erfahrenem Koch. Gut, erfahren – aber bitteschön, zwanzig Jahre alt.

‚Wir wollen sie schließlich ausnehmen. Wehe, sie kennen das System. Das ist uns zu teuer.‘

In erster Linie antworten Restaurant. Der Nachteil ist schnell gefunden. Mittag und Abend. Dann treffe ich meine Frau nicht mehr. Wenn dann noch der freie Tag auf einen anderen Fällt, könnte ich auch ausreisen. Selbst dabei, sehe ich meine Frau öfter. Ich frag mich, wohin. In unserer Nachbarschaft gibt es Österreich und die Schweiz. Jeder Saisonbeginn wird mit diesen Gedanken garniert. Grauenvoll.

Schutz von Kindern und Jugendlichen


Natürlich können wir diese Überschrift bei einer Google-Suche eingeben. Wir werden alte Bekannte, Reichsdeutsche Märchen über angebliche Vergewaltigungen, Heime, Zwangsarbeit finden, die wir von den Besatzern zahlreich kennen. Damit soll Mord und Körperverletzungen bei Demos, Kinderfickerei in diversen Villen von angeblichen Politikern, „Lehrpersonal“, Familien – die ihre Kinder vermieten und Kirchenvertretern im Westen vertuscht werden. Aus dem Grund verstreut das Westbesatzergesindel reichlich unbelegtes Zeug, das von diversen gekauften „Patrioten“ im falschen Hemd gern erzählt wird. Man braucht schließlich etwas Einkommen nach der unüberlegten, sportlichen Flucht aus einem Sozialstaat in die Barbarei. 

Unsere Komunistischen Genossen aus Italien machen uns auf etwas aufmerksam, das sich in letzter Zeit zu oft wiederholt. Arbeitsunfälle bei Jugendlichen. Leider auch bei uns in Südtirol:

https://contropiano.org/news/politica-news/2022/05/21/gravissimo-lo-studente-ustionato-durante-lalternanza-scuola-lavoro-2-0149537

Ich übersetze das mal mit Google:

Ein 17-jähriger Schüler, der im Wechsel zwischen Schule und Beruf in einem Karosseriebau in Meran arbeitet, ist am Freitagnachmittag durch einen Flashback schwer verletzt worden. Mit ihm wurde auch ein 36-jähriger Arbeiter verletzt.

Die 17-jährige Schülerin war in das Projekt Schule-Beruf-Wechsel eingebunden. Einer ersten Rekonstruktion zufolge fingen einige brennbare Verbindungen nach einem elektrischen Kontakt Feuer.

Es ist der dritte schwere Unfall innerhalb von weniger als fünf Monaten, an dem Schüler in Praktika und dualen Studiengängen in Unternehmen beteiligt sind. Im Januar starb der junge Lorenzo Parelli bei der Arbeit, einen Monat später war ein anderer Junge an der Reihe: Giuseppe Lenoci, 16 Jahre alt.

Die beiden Verletzten wurden angesichts des Ernstes ihres Zustandes ins Krankenhaus in Bozen transportiert. Der 17-Jährige wurde später in ein spezialisiertes Zentrum im bayerischen Murnau verlegt.

Dies ist „ein weiteres staatliches Verbrechen, das von der Regierung gegen Studenten begangen wurde, wie der Tod von Giuseppe und Lorenzo, der dieses Jahr des Kampfes gegen den Wechsel zwischen Schule und Beruf markierte“ – schreiben die Studenten der OSA in einer Notiz – „Die Verantwortung für diese Toten und Verletzten liegt bei denen, die die kranke Wechselpraxis für das ganze Jahr legitimiert haben und die jetzt Krokodilstränen in die Untertitel der Zeitungen schreibt. Wir haben das seit Jahren ohne Wenn und Aber immer wieder betont, dass Abwechslung das ideologische Werkzeug ist, um sich an Ausbeutung und Tod zu gewöhnen. Es muss sofort abgeschafft werden, um das Massaker zu stoppen. Der Wechsel stellt das Schulmodell von Unternehmen und Einzelpersonen dar, die nur auf wirtschaftlichen Gewinn abzielen und sich nicht um die Sicherheit und Gesundheit von Schülern und Arbeitnehmern kümmern.

Offensichtlich war der Tod von zwei Jungen auf der Bühne in diesem Winter nicht genug. Und trotz der großen Studentenmobilisierungen, die in den letzten Monaten stattgefunden haben, ignoriert Minister Bianchi weiterhin die Anfragen der Studenten.

Wir stellen fest, selbst das angebliche Jugendschutzgesetz ist in privaten Händen nicht mal das Papier wert, auf des es ganz sicher millionenfach gedruckt wurde. 

Aber: Ich gebe dazu noch Folgendes zu Bedenken.

Die Erdgastrasse, die uns mit der warmen Stube versorgt, habe ich drei Jahre mit gebaut. Auch dabei wurden bei uns mehrere Studenten im Studentensommer, verletzt und tödlich verletzt. Das waren Jugendobjeklte wie Talsperren und Pumpspeicherwerke, als auch Wiederaufforstung von Waldbruch im Erzgebirge. Und nicht nur das. Auch die Bepflanzung ganzer Wohngebiete haben Jugendprojekte übernommen. Sicher kam es dabei zu Unfällen und tödlichen Unfällen. Die Haftung dafür übernahm grundsätzlich der Staat, also wir. Auch die gerichtliche Aufarbeitung. Die Leiter der jeweiligen Abteilungen als auch fahrlässige Kollegen, hatten in der Folge sicher kein leichtes Los. Wir haben das als Kollektiv und als Gesellschaft verarbeitet und auch deren Wirkung auf Betroffene, gesellschaftlich und sozial abgefangen. In dem Sinne wünsche ich uns Südtirolern, das richtig aber vorwurfsfrei zu behandeln. 

Und jetzt kommt ein kleiner Vergleich:

Bei welcher Tätigkeit werden die Eltern und Hinterbliebenen der jungen Opfer einen Sinn sehen oder nicht?

Beim Bergsteigen, in der Freizeit, beim Baden und einem tödlichen Unfall in der Folge dieser Tätigkeiten oder bei der Arbeit?

Auf alle Fälle haben wir bei den jungen Menschen, Helden der Arbeit. Und das gilt es zu würdigen.

Das duale System, wie es heute genannt wird, gab es auch in der DDR. Das nannte sich ESP – Einführung in die Sozialistische Produktion. Dafür gab es Praktika in der Industrie oder in der Landwirtschaft, je nach Interesse. Das Kollektiv war dem besonderen Schutz der Jugendlichen verpflichtet. Sprich, man hat Jugendliche nicht an gefährliche Produktions – Prozesse gelassen. Unfälle waren oft Kollateralschäden, die ein entsprechendes Ausmaß mit sich brachten. Gebrochene Verschalungen, umgestürzte Bäume, Maschinenschäden usw..

Aus meiner Schulklasse verlor ich schon vor dem Erwachsenwerden, zwei Mitschüler und dazu Freunde. Einer fiel vom Baum. Er wollte sich ein Baumhaus bauen und vor uns pranzen. Ein anderer kam bei einem Seifenkistenrennen ums Leben. Beides Freizeitunfälle und genauso tragisch, wie ein Arbeitsunfall. 

Was will ich damit sagen?

Die notwendige Beseitigung des Kapitalismus hin zu einer echten Gesellschaft, dem Sozialismus, garantiert keine Unfallfreiheit beim Bergsteigen, Rennen, Sport, im Verkehr und bei der Arbeit. Aber, die Halbierung der Arbeitswege, halbiert auf alle Fälle, die Möglichkeit, an einem Unfall zu sterben oder einen dauerhaften Schaden zu bekommen. Und genau das sollten sich Verkaufseinrichtungen und Gastronomen bei uns hinter die Ohren schreiben.

In einem der kommenden Beiträge werde ich uns einmal zeigen, wie wir bei echten gastronomischen  Öffnungszeiten in der DDR, Schichtwechsel und -übergaben organisierten. Und ich kann uns sogar ziemlich zeitnah berechnen, dass dieses System günstiger für alle Beteiligten ist als das bestehende. Denn auch mit der Arbeitsdauer wächst das Unfallrisiko. Das wiederum ist ein Fach, das nur im Sozialismus gelehrt wird: 

Wissenschaftliche Arbeitsorganisation

Sozialistische Arbeitswissenschaften – Wissenschaftliche Arbeitsorganisation (WAO)

Christian Fiedler, Hans Kaule, Claus-Dieter Luda, u.a.

Verlag: Institut für Fachschulwesen der DDR, Karl-Marx-Stadt, 1971

Wissenschaftliche Arbeitsorganisation : Aufgabe der ...“ (Autorenkollektiv)  – Buch Erstausgabe kaufen – A01yndf301ZZC
Lenin W. I., Über wissenschaftliche Arbeitsorganisation“ – Bücher  gebraucht, antiquarisch & neu kaufen

Oooh, das kommt uns doch irgendwie bekannt vor…


…eine komplette maschinelle Übersetzung eines Beitrags unserer KP:

Contropiano

„Wenn du aufgibst, bezahlst du mich.“ Neueste Arbeitgebererfindungen in prekärer Arbeit

Erinnern Sie sich noch an die Gastronomen, die gegen das Bürgergeld protestierten, weil sie nicht mehr Leute finden konnten, die bereit waren, für weniger als 581 Euro im Monat zu arbeiten?

Nun, in der Gegend von Treviso haben sie ihr Gesetz im technischen Sinne durchgesetzt. In der Tat wird der Marke in den Verträgen – prekär und befristet, Gott bewahre – eine Halterklausel auferlegt, um zu verhindern, dass junge Angestellte öffentlicher Einrichtungen und Restaurants ihre Arbeit vorzeitig kündigen.

In der Praxis eine echte „Strafe“, eine im Arbeitsvertrag angegebene Gebühr von tausend Euro , um vorzeitige freiwillige Kündigungen zu verhindern .

Schuld daran ist der „Reichtum des Angebots“ (der Arbeit). In der Tat gibt es eine große Anzahl von Restaurants, Bars und Trattorien in der Umgebung. Junge Menschen sind mit verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten konfrontiert, oft mit Aufstiegsangeboten aufgrund von Arbeitskräftemangel, und sind daher gezwungen, die am wenigsten bezahlten Jobs für diejenigen aufzugeben, die ein höheres Gehalt bieten, auch wenn es nur ein wenig ist .

Der Wortlaut der Klausel lautet wie folgt: „ Es wird davon ausgegangen, dass die Beziehung für ihre gesamte Dauer von etwa 2 Monaten dem Nationalen Vertrag des Tourismussektors – Öffentliche Unternehmen unterliegt und am 31. Januar 2022 automatisch beendet wird ohne Vorankündigung “.

Hier folgt der Verweis auf Artikel 2119 des Bürgerlichen Gesetzbuches. „ Sie verpflichten sich, außer aus wichtigem Grund, während der gesamten Dauer des Arbeitsverhältnisses nicht zu kündigen “.

Fast alles scheint regulär zu sein, wäre da nicht die letzte Bedingung : „ Die hier unterzeichnenden Parteien vereinbaren, dass jeder vorzeitige Rücktritt eine einvernehmlich festgesetzte Geldstrafe von 1000 (eintausend) Euro zur Folge hat, unbeschadet der weitere Möglichkeit, Schadensersatz zu verlangen “.

Tatsächlich wird die Freiheit des Arbeitnehmers (befristet, Gott bewahre) bestraft, einen besser bezahlten Job anzunehmen – bis hin zur Kündigung -, während der „Arbeitgeber“ nicht nur die Möglichkeit behält, ihn zu kündigen, während er bezahlt ihm oft unerhebliche Beträge, sondern auch die Befugnis zur Streichung der fälligen Vergütung im Falle des „Vorsterbens“ des Arbeitsverhältnisses zugeschrieben.

Übersetzt: n und die ersten 30 Tage „Probezeit“, während der Arbeitgeber kündigen kann , kann der Arbeitnehmer nicht gehen, sonst muss er tausend Euro zahlen. Ein „Leibeigener“ in der Postmoderne.

Offensichtlich gab es schon vorher ein Gesetz, das den Arbeitnehmern einige Pflichten bezüglich der Auflösung des Arbeitsverhältnisses (Kündigungsfristen usw.) (nach zusätzlichem Geld fragen) vom Unternehmer.

Wie selbst ein CGIL-Gewerkschafter gegenüber Fatto Quotidiano erklärt , „kommt es oft vor, dass“ der Jugendliche die Aushilfsstelle verlässt, nicht nur, weil er woanders Perspektiven auf eine Festanstellung hat, sondern auch, weil er in der ersten nicht fündig geworden ist unter den Bedingungen arbeiten , die ihm vorgeschlagen wurden .“

Auf jeden Fall ist es üblich, dass junge Menschen, die zur Arbeit gehen, weniger Kenntnisse über Gesetze und Vorschriften haben und daher Verträge unterschreiben, die sie nicht vollständig gelesen haben, einschließlich Klauseln, die in winzigen Buchstaben geschrieben sind.

Daher wird die „Erfindung“ der Eigentümer von Treviso als echter legalisierter Betrug konfiguriert, der es Ihnen ermöglicht, durch die Klausel, die die „Strafe“ enthält, nur sehr wenig oder sogar unbezahlte Arbeit zu bekommen. In der Tat reicht es aus, prekär Beschäftigte zu „pöbeln“, um sie – in vielen Fällen und sogar in Ermangelung besserer Beschäftigungsaussichten – dazu zu drängen, ihre Arbeit aufzugeben und sich gegenüber dem Ausbeuter in die Position des „Schuldners“ zu begeben.

So geht garantiert keine Sonne auf!

Arbeiten trotz Pandemie


Ulrich Rippert

vor 8 Stunden

  • Am Donnerstag vergangener Woche berichtete die South China Morning Post, dass das Volkswagen-Werk in der chinesischen Hafenstadt Tianjin nach einem Covid-Ausbruch in der Belegschaft auf Anweisung der Gesundheitsbehörde bis auf weiteres die Produktion einstellen musste. Die Stadt liegt nur 100 Kilometer oder eine knappe Stunde mit dem Hochgeschwindigkeitszug von Peking entfernt.

Bereits zwei Tage vorher hatte die Direktorin des lokalen Gesundheitsamtes im chinesischen Staatsfernsehen CCTV über das Auftauchen von Omikron in der 14-Millionen-Stadt berichtet. Daraufhin wurden sofort Massentests und ein umfassender Lockdown angeordnet, um eine Ausbreitung zu verhindern.

wsws.org

Die Erholung lebt nicht im Westen, besonders nicht für diejenigen, die arbeiten

Italienische Kommunisten

Außer Genesung. Die wahnsinnige Strategie des neoliberalen Westens im Umgang mit der Pandemie – „Leben mit dem Virus“ – produziert genau das Gegenteil seines Ziels (Verteidigung der Wirtschaft, auf Kosten von Millionen Toten).

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat daher ihre Prognose für die Erholung des Arbeitsmarktes im Jahr 2022 gesenkt und prognostiziert im Vergleich zum vierten Quartal 2019 ein weltweites Defizit an geleisteten Arbeitsstunden in Höhe von 52 Millionen Vollzeitstellen.

Die vorherige Schätzung für das Gesamtjahr im Mai 2021 prognostizierte ein Defizit von nur 26 Millionen Vollzeitstellen. Wie du sehen kannst. Genau doppelt.

Diese jüngste Prognose ist jedoch eine „Verbesserung“ im Vergleich zur Situation im Jahr 2021, fast zwei Prozent weniger als die weltweit vor der Pandemie geleisteten Arbeitsstunden.

Die weltweite Arbeitslosigkeit wird voraussichtlich mindestens bis 2023 über dem Niveau vor COVID-19 bleiben, vorausgesetzt, die neuen Covid-„Varianten“ bringen die Prognosen nicht erneut durcheinander .

Bereits jetzt wissen wir, die Impfung wirkt nicht – sonst gäbe es keine massenhaften Neuinfektionen unter Geimpften


Im Rubikon könnt ihr mal fachlich begründet nachlesen, was daraus medial gesponnen wird:

Der Rubikonartikel von Simone Hörrlein

Wir dürfen nicht vergessen, die neue Welle oder Pandemie wird ausnahmslos von handverlesenen Touristen oder Reisenden mit allen Nachweisen verursacht. Ungeeimpfte und Ungetestete, dürfen ja gar nicht reisen. 

Jetzt steht die Frage:

Wer steckt Euch tatsächlich an?

Gehen wir der Sache mal auf den Grund. Auf Arbeit, nur mit Pass – aber mit Kontakten.

Die Eingesperrten zu Hause, haben Familienkontakt mit den Arbeitern.

Bliebe festzustellen, was wäre ohne die Arbeitskontakte:-))

„““Tun wir also die Arbeit derjenigen, die in den Redaktionsstuben der Leitmedien sitzen und sich an unseren Steuergeldern bedienen. Ich spreche von den Leuten, deren Jobs wir jedes Jahr mit Milliarden von Euros subventionieren, obwohl sie ihre verdammte Pflicht sträflich vernachlässigen. Wir bezahlen sie, damit sie selbstständig recherchieren, ausgewogen berichten und dabei auch vor Fehlverhalten in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft nicht zurückschrecken.

Die Leute, die von unserem Geld leben, haben gefälligst sicherzustellen, dass die verschiedenen Meinungen in einer pluralistischen Gesellschaft gehört und objektiv beleuchtet werden. Sie haben die Gesellschaft mit ihrer Berichterstattung vor autokratischen Tendenzen, Diskursverengung und Zensur zu schützen. Das ist die Aufgabe von Medien! Doch wir haben es augenscheinlich nur noch mit Mietmäulern, Haltungs- und Gesinnungsjournalismus zu tun.“““ sagt Frau Hörrlein

Allein die Aufzählung der Lügenprade beweist, wir werden einem Drogenhandel übelster Machart ausgesetzt. Und das mit fortschreitender Erpressung.

Ich sage es auch gern als ausgebildeter Meisterkoch. Ob Salmonellen oder andere Viren; in jedem Fall sind diese Erscheinungen entweder Vorsatz (Vergiftung etc.) oder Schlamperei (Arbeitsbelastung, Nachlässigkeit, schlechte Routinen usw.). Schauen wir uns die Maßnahmen an, von Maske bis Desinfektion der Hände, ist selbst die Definition der Ansteckungswege nicht nur irreführend, sondern bewußt falsch gewählt. Vireninfektionen und die Ansteckung damit, werden in gesundheitsbedrohlichem Ausmaß, mehrheitlich geschmiert. Das heißt, es ist eine Schmierinfektion. Ich rede nicht von der Nutzlosigkeit der Maske. Nur von der Nutzlosigkeit dieser Maskenart. Eine einfache Operationsmaske a la Baumwolle täglich gekocht, ist bedeutend wirkungsvoller und wesentlich hygienischer. Köche wissen das. Ärzte auch. Ich persönlich bervorzuge die Masken, die wir unter den Helmen tragen. Es muss lediglich verhindert werden, daß kranke Spucke, Gesunde trifft. Ob geschmiert oder gehustet, spielt keine Rolle. Die meiste kranke Spucke wird aber verschmiert, sagt der Koch. Ich sage das nicht aus irgendwelchen Launen heraus. Ich sage das, weil ich den Produktionsprozeß kenne. Ich sage das, weil ich das Benehmen an Buffets, in Toiletten und in Gasträumen kenne. 

Kranke müssen Abstand wahren. Mit Pseudoimpfungen wird Kranken vorgegaukelt, sie wären gesellschaftsfähig und damit nicht ansteckend. Das Gegenteil ist der Fall! Und genau das ist die Tragik dieser Geschäftemacherei.

Auf alle Fälle sucht man sich keine Hilfe bei verurteilten Massenmördern.

Das ist für Köche hochinteressant…


…weil Köche, aber auch Kellner und Zimmermädchen, in ihrem späteren Leben an Trombosen leiden.

Nach meinem Unfall musste ich z.b reichlich Blutverdünner konsumieren. Trotzdem ist mein Bein, stellenweise, immer noch, nahezu Schwarzblau. Kein Doktor würde mich deswegen von einer Impfung befreien. Ich habe mehrmals nachgefragt. Also, liebe Kollegen; das liegt jetzt in Eurer Verantwortung.

https://internetz-zeitung.eu/

Dazu auch der Erfinder dieser Technologie bei Sascha. Sie lieben doch sicher Ihre Kinder?!

Der Erfinder der Technologie des Impfstoffes spricht

Fortsetzung Der letzte Arbeitstag


Es gibt aktuell zwar weniger Touristen. Aber eine gewisse Hektik in Vorbereitung der Feiertage ist spürbar. Der Grüne Donnerstag als auch Ostern, sind in unmittelbarer Nähe. Wir feiern diese Tage nicht. Für uns bedeutet das Arbeit. Und das, nicht zu wenig.

Auf der Seiser Alm versuche ich es mit einem Anruf kurz nach unserer Ankunft zu Hause. Keine Antwort. Vielleicht geht eine Email? Auch Nichts. Ich gehe davon aus, die Chefitäten sind ausgeflogen.

Eigentlich hätte ich gern eine Stelle, bevor ich an Urlaub denke. Schon auf Arbeit habe ich mir diverse Angebote angeschaut. Für mich interessante Angebote, habe ich markiert und in mein Adressbuch aufgenommen. Bevor wir das Haus verlassen, muss ich daran denken, sämtliche Bewerbungen abzuschicken.

Nachdem wir unser Geld zusammen gelegt haben, geht es an die Haushaltkasse. Wir haben zu ermitteln, wie viel Geld wir für unsere Kosten aufzubringen haben. Nach dem Abzug der Kosten, die wir großzügig bis Juni kalkulieren, ergibt sich unsere Urlaubskasse. Wir kalkulieren bis Juni, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich rechtzeitig eine Stelle bekomme. Zu berücksichtigen gilt auch, die um einen Monat verzögerte Lohnzahlung im Falle einer Einstellung.

Unsere Urlaubskasse lässt nach der Inventur keine großen Sprünge zu. Kredite für Urlaub, Fahrzeuge und Überziehungen sind nicht unser Ding. Wieso sollen wir Dinge doppelt bezahlen, wenn uns schon der normale Erwerb zu sehr belastet? Schließlich belastet uns schon ein Menschenrecht zu sehr. Das Recht auf Wohnen.

Jetzt, nachdem unsere Pflichtaufgaben erledigt sind, feiern wir unseren Urlaub mit einem Bier.

Bei dem Besuch der Heimat vor der Wintersaison, haben wir uns etwas Bier unserer Lieblingsbrauerei mitgebracht. Ein dunkles Bockbier. Eigentlich verschenke ich davon eine Kostprobe an die Monteure in unseren Werkstätten. Die sorgen schließlich dafür, dass wir rechtzeitig auf Arbeit fahren können. Für unseren Durst lege ich uns vier bis fünf Flaschen zurück, die wir im Laufe eines Jahres genießen. Neben einem gelegentlichen telefonischen Kontakt mit Familienangehörigen, ist das mit der einzige Weg, seiner Heimat zu gedenken.

Am kommenden Morgen dürfen wir dann auf das Arbeitsamt in Meran fahren. Das Parken in dieser neuen Umgebung ist gebührenpflichtig. Wenn der Parkplatz nicht geöffnet ist, gibt es kilometerlange Wege durch die Stadt. Fahren wir mit dem Motorrad, droht uns ein Busgeldbescheid, der sich gewaschen hat. Neuerdings steht auf der Brücke in Richtung Sandplatz ein Verbotsschild. Vielleicht ist es besser, das Amt gar nicht zu besuchen. Das wiederum, wird ganz sicher auf dem Rentenbescheid zu sehen sein.

Also, wie kommen wir jetzt zu diesem Amt? Joana überlegt.
„Wir fahren mit dem Motorrad. Nur so kommen wir zeitnah und preiswert dort hin.“

Es steht immerhin die Befürchtung im Raum, alle Parkplätze der näheren Umgebung sind belegt von Arbeitern, die sich arbeitslos melden müssen. Mit dem Motorrad kommen wir etwas näher ran.

Gesagt, getan. Wir schnappen uns die Unterlagen. Joana überfliegt noch einmal genau sämtliche Dokumente.

„Hoffentlich haben wir Nichts vergessen.“

Wir fahren los und finden gegenüber des Sandplatzes einen Platz für unser Motorrad. Der Weg zum Sandplatz ist fast einen Kilometer lang. In Schutzkleidung für das Motorrad, kann das ziemlich anstrengend werden. Mit Helmen und Taschen, ist auch für reichlich Handgepäck gesorgt. Trotzdem haben wir gewaltig gespart. Für die Fahrt zu Zweit, von zu Hause aus, hätten wir zehn Euro bezahlt. Ein Taxi wäre vielleicht preiswerter.

Vor dem Haus angekommen, werden wir von einer Schlange erwartet, die ich bestenfalls bei den ersten Grünen Gurken in der HO der DDR angetroffen hätte. Die Grünen Gurken kamen immer pünktlich vor der Jugendweihe frisch aus Rumänien. Das Kilogramm kostete damals sieben Mark dreißig. Für das Geld, würde sich heute kein Kunde in eine Reihe stellen, um Grüne Gurken zu kaufen. Dafür stehen wir aber in einer Menschenmenge, um uns arbeitslos zu melden. Es ist schon erstaunlich, aus welchem Grund heutzutage, Menschen in Schlange stehen. Heute stehen wir für einen Stempel, etwas Misshandlung oder für eine Schüssel warme Suppe.

Passeiertal im Juni
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