Auszug aus Joana


Die Besatzer haben viele Polizisten einfach raus geschmissen aus ihren Ämtern und Stationen. Sobald der Polizist ein Parteibuch der SED hatte, war er fällig. 1933 lässt grüßen. Nur die braunen Hemden fehlen. Die sind jetzt weiß und mit dunkelblauen Wollmänteln behangen. Fast wie, ‚Schwarzblau ist die Haselnuss.‘

Wir fahren bei Herbert vorbei. Geht es ihm wieder besser?

Zu Hause angekommen, werden wir von einem Strich empfangen. Herbert. Er wiegt keine fünfzig Kilo mehr. Wir sind erschüttert. Brigitte lässt uns einen Kaffee durch und fragt, ob wir mit Abendbrot essen möchten. Herbert fragt, wie es mit dem Geschäft steht.

„Alles ist genehmigt. Wir warten jetzt auf den Finanzierungsplan.“

„Und die Handwerker? Die haben doch sicher alle Hände voll zu tun.“

„Das macht sie nur teurer. Darauf haben sie vierzig Jahre gewartet. Die Besatzer haben ihre eigenen Handwerker mit. Die DDR Handwerker stehen Außen vor.“

„Und? Können sie wenigstens gleich anfangen?“

„Der Dachdecker kommt aus dem Ort. Der fängt gleich als Erster an. Danach kommt der Klempner und Elektriker. Zuletzt der Leichtbau.“

„Und Dir geht nicht die Hose bei dem Umfang?“

„Naja. Sicher bin ich mir nicht ganz. Was soll ich tun?“

„Ihr hättet weg gehen können.“

„Wir gehen weg von unseren teilweise kranken Eltern und Großeltern? Sollen wir Euch im Stich lassen?“

„Schlaft Ihr hier?“, fragt Mutter.

„Nein. Wir müssen unsere Schulden bewachen.“

Wir fahren zurück in unser neues Heim.

Am Morgen kommt der Chef der Sparkasse mit seinen Kollegen. Er hat den Finanzierungsplan mit. Es gibt diverse Hilfsprogramme von Aufbaubanken. Die aktuellen zwölf Prozent Zinsen sollen damit teilweise halbiert werden. Die Bedingungen sind für uns annehmbar. Wir verstehen nur die Hälfte von dem ganzen geschriebenen Text. Das ist sicher auch die Absicht dahinter. Zumindest sind wir gewohnt, geschriebene Gesetze zu verstehen. DDR Gesetze waren eindeutig und Verträge auch. Wildwest hält bei uns Einzug. Wir unterschreiben und werden ab jetzt, heuchelnd – freundlich gegrüßt. Es gibt dutzende Ratschläge. Keinen davon können wir gebrauchen. Im Lager stehen noch ein paar Schnapsflaschen aus DDR Zeiten. Mangelware ist dabei. Ich biete den Herrschaften zur Feier des Vertragsabschlusses einen Apfelschnaps an. Die Gesichter verraten uns, dass die von der DDR und ihren Produkten wenig halten. Keiner der Leute verrät mir seinen Namen und Keiner bietet uns das Du an. Alles ist anonym.

Vor der Haustür steht der Dachdecker. Er könnte die Woche anfangen. Über den Preis werden wir uns schnell einig. Wir decken mit Kunstschiefer. Einheimischer Schiefer, der traditionell hier gedeckt wird, wird über Nacht unbezahlbar. Der Preis verzehnfacht sich. Der Dachdecker hat mir davon auch abgeraten. Die Last wäre zu hoch bei unserem großen Bau.

Der Klempner steht auch schon da. Er kommt zusammen mit seiner Frau. Sympathische Leute, die Zwei. Julia geht mit der Kamera ihrem Rolf hinter her. Sie fotografiert und schreibt, während Rolf misst und diktiert. Joana kocht den Zweien inzwischen einen Kaffee.

Fortsetzung Der Saisonkoch – Frühjahr


Dreihundert Euro rette ich aber nur, wenn mir oder meinem Fahrzeug nichts passiert. Und genau das, ist in den Alpen nahezu ausgeschlossen. Es gibt einfach zu viele Gefahren auf dem Arbeitsweg. Die angebliche Vorstellung ist auch gleich der Termin für die Probearbeit. Am Telefon klang es so, als würde ich keine Probearbeit benötigen. Eigentlich wäre das verständlich bei meiner Kenntnis des Betriebes.

Wir verabreden uns auf heute Abend.

Joana ist noch auf Arbeit. Ich rufe sie an.

„Ich komme schnell noch einmal vorbei. Heute Abend muss ich noch nach Österreich.“

Joana ist immer schwer besorgt, wenn ich nachts diese Strecken fahre. Vor allem, wenn ich das Motorrad nutze. Eingepackt habe ich nur das Nötigste. Ich rechne nicht mit keiner längeren Beschäftigung.

Zunächst besuche ich Joana auf Arbeit. Um diese Zeit vermute ich sie bereits in der Wäscherei des Hotels. Der Parkplatz ist voll belegt. Das Auto von Joana steht nicht drauf. In der Wäscherei sind bereits fast alle Zimmermädchen. Der Blick gleicht einem Blick ins Paradies. Kurze Schürzchen, teilweise stramme Hintern und eine selige Ruhe mit etwas Musik im Hintergrund. Die Temperatur ist um die vierzig Grad. Die riesengroße Heißmangel läuft. Zwei Frauen stehen am Einzug und zwei auf der anderen Seite zur Abnahme. Die Frauen schwitzen. Ich stelle mir gerade eine Massage vor mit den Frauen. Das Öl könnten wir uns jetzt sparen.

„Du hast wohl eine Arbeit gefunden“, fragt Rosa.

„Nicht hier. In Österreich.“

Rosa schüttelt mit dem Kopf.

„Dann bist du ja bald zurück.“

„Das schätze ich auch.“

„Hast Du Alles gepackt“, fragt mich Joana.

„Nur das Nötigste. Ich will erst mal schauen.“

Joana gibt mir ein Küsschen. Die anderen Frauen auch. Ich fühle mich wie im Himmel. Wir gehen noch eine Zigarette rauchen vor der Tür.

„Der Chef sieht das nicht gern“, sagt Joana zu mir.

„Der muss sich auch nicht von seiner Familie trennen wegen der Arbeit.“

„Fahr vorsichtig.“

Den Hinweis bekomme ich praktisch überall zu hören. Die Bewohner der Alpenregionen kennen den Verkehr in diesem Gebiet. Zeitnot trifft auf Unwissen. Eine gefährliche Mischung.

Auf dem Reschen bin ich schon in fünfzig Minuten. Ab hier scheint sich der Verkehr zu verdichten. Ich komme in den Feierabendverkehr. Genau zu der Zeit, wie frühmorgens, ist auch der Schwerverkehr unterwegs. In sozialistischen Ländern hätte man schon lange eine funktionierende Bahnverbindung gebaut. Hier wird Jahrzehnte später darüber nachgedacht. Die Investition muss sich lohnen. Kein Mensch gibt hier Geld für das Leben und die Gesundheit der Arbeiter aus.

In Landeck muss ich erst mal überlegen, wie ich nach Kühtai komme. Ich habe das schon wieder vergessen. Bei einer kurzen Rast schaue ich schnell noch mal auf das Handy. Dort habe ich mir die Karten gespeichert. Die Onlinesuche ist mir zu teuer. Hinter jeder Erleichterung steht hierzulande ein Kassenhäuschen. Arbeiter müssen noch Landkarten lesen können. Das ist trotzdem keine Garantie, pünktlich da zu sein, wo man sich das vorgenommen hat. Neuerdings werden wir von unzähligen Baustellen überrascht, die nicht selten gewaltige Staus hervorrufen. Mit dem Motorrad mag das noch gehen. Die genervten Autofahrer werden dann zur Gefahr. Nicht nur das. Aus langer Weile spielen die auf allen Gerätschaften, die sie mit sich führen. Vor allem auf Handys und Tablets. Nur nicht auf der Straße. Man möchte die neue Art der Bewegung gern dem Computer anvertrauen. Mir geht ein DDR Witz durch den Kopf.

Der kleine Gentleman fährt Rad und onaniert. Der große, fährt Wagen und fickt. Offensichtlich fühlen sich sehr Viele, groß.

Ich freue mich, meinen Gastgebern wieder etwas DDR zeigen zu können


Genosse Sascha hat etwas behalten, was ich leider in meine Migration nicht mitnehmen konnte. Ein Schulbuch der DDR. Meine Gastgeber würden staunen. Ich rede von Lehrbüchern und nicht von irgendwelchen Bilderbüchern, die heute als Lehrbücher bezeichnet werden. Der Inhalt macht die Lehre. Alles Andere ist reinste Verblödung.

Brief an die Kinder

Liebe Kinder,

setzt das Werk Lenins fort. Tut alles, damit das Leben für alle immer schöner, kulturvoller und reicher wird. Lest recht viel, lernt tüchtig, denn Ihr müßt viel wissen. lernt freundschaftlich zusammenleben, helft einander bei der Arbeit und beim Lernen. Zwischen Euch, zwischen den Kindern der verschiedenen Völker unseres Landes, zwischen den größeren und kleineren Kindern soll echte Kameradschaft bestehen. Die Stärkeren, Klügeren und Geschickteren sollen denen helfen, die schwä­cher sind und weniger wissen. Kümmert Euch um das Volkseigentum. Seht Ihr einen umgestürzten Zaun, dann richtet ihn wieder auf. Seht Ihr Papier herumliegen, dann hebt es auf. Seht Ihr, daß es irgendwo brennt, dann löscht das Feuer. Seht Ihr, wie jemand einem kleinerem Kind etwas zuleide tut, dann steht dem Kind bei. Seht Ihr, daß einer nicht lesen und schreiben kann, dann bringt es ihm bei. Helft den Alten, lernt, schaut Euch im Leben um und erkennt, wer ein Freund der Sowjetmacht und wer ihr Feind ist. Ihr müßt einen festen Willen haben, Euch durchsetzen können, diszipliniert, standhaft, tapfer und bereit zur Arbeit und Verteidigung sein.

N. Krupskaja

übersetzt von Else Zaisser

Die einfachen Hotels sind die, in denen die Besitzer und Betreiber, selbst arbeiten. Das sind die Hotels der Gastfreundschaft.

Genosse Sascha gibt uns heute mal einen Einblick…


…in das SED (Sozialistische Einheitspartei Deutschlands) – Schulungsjahr aus den Jahren 1982-83:

Sascha

Das war vor 40 Jahren, meine lieben Leser.

Ein Bild aus VK von https://vk.com/id740021901

Wie äußert sich die wachsende imperialistische Aggressivität in der Gegenwart?

Aggressivität des Imperialismus das ist der vom profitorientierten Streben kapitalistischer Monopole ausgehende Drang, die Herrschafts­sphären imperialistischer Mächte beziehungsweise des· Imperialismus als Ganzes auszudehnen und verlorengegangene Herrschaftssphären zurückzuerobern. Die Situation ist seit Anfang der 1980er Jahre durch wachsende aggressive Aktivitäten der imperialistischen Mächte, vor allem der USA und anderer NATO-Staaten, in neuer Dimension und Qualität charakterisiert. Das äußert sich vor allem in folgender Weise:

Erstens streben die aggressivsten Kreise der USA und anderer NATO-­Staaten nach militärischer Überlegenheit, um ihr aggressives He­gemoniestreben durch Androhung und Anwendung militärischer Gewalt gegen den Sozialismus, aber auch gegen zahlreiche Entwicklungsländer durchzusetzen. In diesem Sinne sind die USA zu einer Strategie »totaler Konfrontation«, das heißt zu unverhüllter Aggressionspolitik übergegangen.

Zweitens wenden diese Kräfte alle ihnen zur Verfügung stehenden politischen Mittel an, um ihre aggressiven Pläne durchzusetzen. Sie reichen von der Blockierung des Entspannungsprozesses bis zur poli­tischen Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten, wie das an den Aktivitäten der USA und der NATO gegenüber dem Kosovo, Libyen, Syrien, dem Irak und der Ukraine besonders offensichtlich wurde.

Drittens werden immer wieder wirtschaftliche Mittel eingesetzt, um die aggressiven Ziele des Imperialismus zu verwirklichen. Wirtschaftsboykott, Androhung und Durchführung wirtschaftlicher Sanktionen, aber auch die Ausnutzung von Handels- und Finanzbeziehungen, um in andere Staaten einzudringen, sie zu schwächen und zu erpressen, gehören zum Arsenal wirtschaftlicher Aggressivität des Imperialismus.

Viertens verstärken die imperialistischen Staaten ihre psychologische Kriegführung sowohl gegen ihre eigenen Bürger als auch gegen andere Staaten. Auf vielfältige Weise versucht man, die Menschen an den Gedanken eines kommenden Krieges zu gewöhnen. Vor allem werden die Gefahren verniedlicht, die einem Raketen-Kernwaffen Krieg unweigerlich entspringen. Die wahren Ursachen der Kriegsgefahr, das »Geheimnis des Krieges«, werden tief verhüllt. Nichts bleibt gegenüber anderen Staaten wie Rußland und China unversucht, um in den breiten Massen Mißtrauen und Zwistigkeiten zu säen mit der Absicht, eine Basis für konterrevolutionäre und subversive Aktivitäten zu schaffen »Ständig steigern sich die ideologische Aggressivität des Imperialismus, seine antikommunistische Hetze und Diversion. Das ist eine alte, immer wieder gescheiterte, aber dennoch gefährliche Politik.«

Die Aggressivität des Imperialismus hat also die verschiedensten Gesichter. Der Imperialismus verstärkt, kombiniert und koordiniert heute sein gesamtes aggressives Instrumentarium, vor allem um den Sozialismus zu diffamieren und den revolutionären Vormarsch souveräner Länder aufzuhalten. Deshalb ist stets eine entsprechend starke Verteidigungsfähigkeit und allseitige revolutionäre Wachsamkeit geboten.

Die größte Gefahr erwächst gegenwärtig aus der zunehmenden aggressiven imperialistischen Atomkriegsdrohung der USA und anderer NATO-Staaten. Heute mißbrauchen die aggressivsten Kreise des USA-Imperialismus und anderer Länder der NATO in verstärktem Maße die Ergebnisse der wissenschaftlich-technischen Revolution für die Durchsetzung ihrer aggressiven Ziele und deformieren potentielle Produktivkräfte zu gewaltigen Massenvernichtungsmitteln – darunter zählen auch mikrobiologische, meterologische und chemische Waffen und Giftstoffe, mit denen man bereits begonnen hat, große Teile der Menschheit gezielt zu vernichten.

Der gegenwärtig zugespitzte Konfrontationskurs der USA bedroht die Existenz der Menschheit als Ganzes. Diese Gefahr wird noch dadurch vergrößert, daß heute in vielen Regionen der Welt Konfliktherde bestehen und daß USA-Truppen dort überall präsent sind, so daß sich ein regionaler Konflikt sehr rasch zu einem globalen Krieg ausweiten kann. Das sind wesentliche Unterschiede zur Situation vor und während der beiden Weltkriege in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Noch nie hat es in der bisherigen Geschichte eine derartige Gefahr für die Menschheit gegeben. Doch sind auch zugleich die Kräfte gewachsen, die ihr erfolgreich begegnen kön­nen. Zu Recht kann man sagen, daß es heute auch größere Möglichkeiten als jemals zuvor gibt, die Vorherrschaft des USA-Imperialismus zu beenden und einen drohenden neuen Weltkrieg zu verhindern.

Quelle: Studienhinweise für Seminare, Parteilehrjahr der SED 1982/83, Dietz Verlag Berlin, 1982, S.120-123. (geringfügig bearbeitet – N.G.)

Dreißig Billionen Dollar Staatsverschuldung und eine lächerliche Drohung der USA gegenüber China…

Mit Buchhaltungstricks gegen Rekordverschuldung

Vor einem Jahrzehnt formulierte der US-amerikanische Finanzminister Timothy Geithner die Gründe, warum die USA keinen Konkurs anmelden: „Ich muß verschiedene Buchhaltungstricks anwenden, um einen Zahlungsausfall zu verhindern.“ – Die US-amerikanische Wirtschaft wird nur durch US-amerikanische Militärbasen gestützt, wo es sie gibt, und durch das verantwortungsvolle Verhalten wirklich unabhängiger Länder, wo es sie nicht gibt. Die USA geben seit Jahren mehr aus, als sie produzieren. Es gibt nichts, um die 30 Billionen Dollar Schulden zu tilgen. Und jeder weiß das. Die Tatsache, daß Washington in verschiedenen Teilen der Welt Staatsstreiche plant und durchführt, wie der ehemalige Nationale Sicherheitsberater des USA-Präsidenten, John Bolton, kürzlich so unverhohlen beschrieb, bedeutet keine Zahlungsfähigkeit.

Denken Sie daran, wie diese kriminellen Ganoven mit der griechischen – europäischen Bevölkerung usw. umgegangen sind.

Frau Henn, eine Freidenkerin aus Deutschland…


…die kürzlich das Land verlassen hat, schreibt etwas über die DDR. Aus diesem Grund sehe ich mich genötigt, den Auszug meinen Südtioler Gastgebern zu präsentieren. Es geht um angebliche staatliche Propaganda, wie sie auch Nordkorea, Kuba, China usw. unterstellt wird:

Es mag ja sein, dass für jemanden, der in der DDR aufgewachsen ist, die dort übliche Art der Rechenschaftslegung in Gestalt von Tabellen und Plänen öde und abstoßend wirkte. Aber darauf konnte jeder Zuhörer den Finger legen, und einfordern, was fehlte. Auf Merkels Wertewölkchen konnte man nichts legen.

Der Artikel steht hier:

https://pressefreiheit.rtde.tech/meinung/140576-wie-merkel-uber-putin-redete/

Darin wird eine Märchenkreatur behandelt, die hier zu Lande auch bisweilen gastiert. Natürlich an einem der kältesten Orte unseres schönen Landes. Gleich und Gleich gesellt sich gern. Mich würde jetzt wundern, wenn die Gastgeber dieser Kreatur aus Werbegründen auch noch die Logis erlassen.

Die DDR im Vergleich zu uns in Südtirol/Italien


In der DDR wurde der 8-Stunden-Tag durchgesetzt. Unsere Arbeitszeit mit Pausen, betrug genau 8 3/4 Stunden pro Tag. Die Arbeitszeit galt für alle Beschäftigten in allen Branchen. 

Die Leiter des Betriebes, der Gemeinden, der Kreise, der Bezirke und des Staates, arbeiteten bei Bedarf länger. Genossen der Arbeiterpartei, der SED, wurden grundsätzlich in Schwerpunkten des Aufbaues eingesetzt. Deren Arbeitszeit wurde nicht so genau bemessen wie die der Arbeiter und Bauern. Für Bauern galt die gleiche Arbeitszeit wie für Arbeiter und Angestellte. Die Genossen wurden zu Überstunden und Mehrleistung für die gesamte Gesellschaft verpflichtet. Das war Bestandteil des Statutes der Partei. Verwechseln Sie das bitte nicht mit den Propagandaauftritten Ihrer Politiker. Die werden nicht nur überbezahlt dafür, sondern dienen auch einer Art der Verblendung in Form von wohl klingenden Reden, die von extra betriebenen Instituten verfaßt werden. 

In der DDR wurden die Ansprachen der Politiker in Parteiversammlungen beschlossen und verfasst, nachdem darüber abgestimmt wurde. Und selbst nach dieser innerparteilichen Abstimmung wurden die Reden als Vorschlag zur Diskussion in den Betriebsversammlungen, Kreistagen, Bezirkstagen und letztendlich in der Volkskammer präsentiert. 

Die Volkskammer war das kleine Spiegelbild der Bevölkerung, die anteilmäßig ihre Vertreter wählte und delegierte. Für diese Arbeit wurden ihnen alle Kosten erlassen. Verdient haben sie mit dieser Arbeit nichts. Alle hatten einen Beruf, von dem sie für die Arbeit in der Volkskammer frei gestellt wurden. Sie dienten ihrem Volk und jener gesellschaftlichen Schicht, die sie delegierte.

Je höher demnach der Anteil der Arbeiter war, desto höher war der Anteil der Delegierten dieser Bevölkerungsschicht. Wäre die DDR zum Beispiel ein Agrarland gewesen, hätten wir in der Volkskammer, mehr Bauern als Arbeiter vorgefunden. 

Natürlich ist dann das sprachliche Niveau in den Diskussionen ein anders als in einem Land, in dem sich professionelle Redner und Schauspieler um die Gunst der Wähler streiten. Immerhin erwartet sie dafür ein nicht zu verachtender Sold. Denn diese Vertreter sind Söldner. Sie sind keine Angestellten vom Volk oder von Parteien, sondern von Interessengruppen. Die Interessengruppen platzieren ihre Söldner in allen Parteien des politischen Spektrums des jeweiligen Landes. 

Ich werde diese Serie gelegentlich etwas weiter führen. Meine Leser möchten immerhin den Überblick haben, wie es in sozialistischen Staaten zugeht. Ich möchte Ihnen damit auch sagen, in welchem System Sie demokratischer leben und in welchem System Sie gekauften Hampelmännern hinter her laufen.

Im kommenden Beitrag gebe ich Ihnen mal ein paar Einblicke in die Parteiarbeit einer Arbeiterpartei. Wie werde ich Genosse und welche Leistungen habe ich dafür zu bringen. 

Das wäre z.B. ein sehr schönes Cover für einen Krimi:-))

Wieder eine kleine Bestätigung von DDR Geschichte


Unsere Südtiroler Gastgeber sollten sich die paar Zeilen antun.

Jean-Luc Mélenchon: Die Regierung der DDR wurde 1989 ebenso weggeputscht wie 2014 die in der Ukraine

Frankreich: Breite Linksunion zur Parlamentswahl steht – Kommunisten, Grüne und Sozialisten versammeln sich hinter La France Insoumise (LFI) von Jean-Luc Mélenchon
Jean-Luc Mélenchon: Die Regierung der DDR wurde ebenso weggeputscht wie 2014 die in der Ukraine.

In einer Fernseh-Debatte bei France Inter sagte Jean-Luc Mélenchon das folgende über deutsche Wiedervereinigung, nämlich dass diese tatsächlich eine gewaltsame Übernahme gewesen sei. „Die DDR wurde durch Westdeutschland annektiert“,.

Mélenchon sagte: „In meinem Buch zeige ich, wie die DDR annektiert wurde. Das war verfassungswidrig und nicht was die Ostdeutschen wollten. Sie wollten selbst wählen und bestimmen, wie die West-Ost-Integration sein sollte, und ihre sozialen Errungenschaften bewahren.“

Man habe alle Fabriken des Landes annektiert, die Institutionen und die Eigentumsordnung geändert“. 

So hätte man gegen die Ostdeutschen eine beispiellose soziale Gewalt gerichtet, „so wie überall in Osteuropa“, sagte er.

Mélenchon äußerte auch immer wieder Verständnis für Russland und unterstützte das Ende von Sanktionen gegen Russland. Ausserdem sprach er sich gegen Waffenlieferungen an die Ukraine aus. Mélenchon will ein bündnisfreies Frankreich und will aus der Nato austreten.

In dem Zusammenhang möchte ich auf ein chinesisches Interview verweisen, das RT (leider gesperrt im Westen) veröffentlicht hat:

 10:03 de.rt.com: Peking: National Endowment for Democracy ist „zweite CIA“
Die chinesische Regierung veröffentlichte eine umfassende Dokumentation zu der vom US-Kongress finanzierten Stiftung „National Endowment for Democracy“. China wirft der Stiftung „NED“ vor, für zahlreiche subversive Aktivitäten verantwortlich zu sein.
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Zhao Lijian hat am Montag auf einer Pressekonferenz die US-amerikanische Stiftung „National Endowment for Democracy“ (NED) als „zweite CIA“ bezeichnet, wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Zudem warf er der Stiftung vor, ihre Anweisungen direkt von der US-Regierung zu erhalten sowie Nichtregierungsorganisationen durch die Bereitstellung von Geldern zu manipulieren, um Subversion, Infiltration und Sabotage im Dienste von US-Interessen durchzuführen.
Zuvor hatte das chinesische Außenministerium eine Faktenübersicht über NED im Umfang von 12.000 Wörtern veröffentlicht, die als Untermauerung für die Anschuldigungen hunderte Beispiele bringt, die aus öffentlich zugänglichen Quellen gesammelt wurde, wie Zhao erklärte.
Die Vereinigten Staaten hätten demnach solche „Demokratie“ seit Langem als Werkzeug und Waffe benutzt, um echte demokratische Strukturen im Namen der angeblichen Demokratie zu untergraben, um Spaltung und Konfrontation zu schüren und sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einzumischen. Das habe katastrophale Folgen. Zhao sagte zudem:
„Die NED als eines der wichtigsten (Instrumente) der US-Regierung hat legitime Regierungen unterwandert und unter dem Vorwand der Demokratie US-freundliche Marionettenkräfte aufgebaut.“
Die NED stecke hinter den von den Vereinigten Staaten angezettelten und inszenierten Farbenrevolutionen und weiteren Regime-Change-Operationen, einschließlich des Zerfalls der Sowjetunion, der Rosenrevolution in Georgien, der Orange Revolution in der Ukraine und des Arabischen Frühlings, so Zhao. Er fügte hinzu, dass die NED Proteste und Demonstrationen in Thailand angezettelt, die Oppositionsparteien in Nicaragua zur gewaltsamen Machtübernahme angestiftet, kubafeindliche Kräfte finanziert habe, um die öffentliche Stimmung gegen die Regierung zu manipulieren, und sich seit Langem mit verschiedenen Mitteln in die inneren Angelegenheiten Venezuelas einmische. Zhao bekräftigte:
„Die NED ist wild entschlossen, die Welt zu stören, und hat anderen Ländern weder soziale Stabilität und Entwicklung noch ein zufriedenes Leben und gute Arbeit gebracht. Im Gegenteil, sie hat eine Vielzahl von Problemen verursacht, darunter verkümmerte Existenzen, eine schwächelnde Wirtschaft und soziale Konfrontation.“
Die US-Stiftung organisiere auch gegen China gerichtete Tätigkeiten und investiere deshalb jedes Jahr in großem Umfang in Anti-China-Programme, um mit verschiedenen Mitteln zur „Unabhängigkeit von Xinjiang“, „Unabhängigkeit von Hongkong“ und „Unabhängigkeit von Tibet“ aufzurufen, so der chinesische Diplomat, der ergänzte:
„Sie arbeitet auch mit Kräften zusammen, die sich für die Unabhängigkeit Taiwans einsetzen, und versucht, die Spaltung der Taiwanstraße voranzutreiben und die Stabilität auf beiden Seiten der Straße zu stören, was beim chinesischen Volk auf beiden Seiten der Straße auf Empörung und Widerstand stößt.“
Zhao wies darauf hin, dass die NED in Wahrheit die „zweite CIA“ der Vereinigten Staaten sei und keineswegs, wie oft lanciert wird, eine Nichtregierungsorganisation, die die Demokratie im Ausland unterstütze. Der Sprecher erklärte dazu:
„Wir glauben, dass die internationale Gemeinschaft ihr (der NED) wahres Gesicht immer deutlicher sehen wird, und dass mehr Länder ihre hässliche ‚Erfolgsbilanz‘ in verschiedenen Formen aufdecken werden.“
Zhao verwies darauf, dass Frieden und Entwicklung die Haupttendenzen unserer Zeit seien und dass diejenigen, die sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder einmischten, zum Scheitern verurteilt seien, egal unter welchem Deckmantel sie auftreten werden.

DDR Bürger hatten reichlich Erfahrungen mit diesem Gesindel. 

Leseprobe Der Saisonkoch – Zweiter Monat


Jetzt beginnt der Zweite Monat und ich glaube fast, das passt in die aktuelle Zeit.

Ab dem Zweiten Monat erspare ich meinen Lesern die Kochlehre, Rezepte und Arbeitsanleitungen. Ab diesem Teil konzentriere ich mich ausschließlich auf die Saisonarbeiter, deren Arbeitgeber und auf die zurück gelegten Wege. Es geht um Arbeitslosigkeit, Vorstellungsgespräche und die Auswirkung auf die Psyche. Meine Südtiroler Leser werden schon einige Südtiroler Betriebe mit finden. Auch den Kontakt mit meinen neuen Landsleuten. Selbstverständlich vergleiche ich die DDR mit meinem neuen Gastgeberland. 

Tag 32

Kurz nach Zwölf wecken wir vom Knallkörpergeräusch in unserer Nachbarschaft auf. Die Gäste von unserer Nachbarin feiern Neujahr und starten ihre Raketen und Knallkörper. Über Meran und in unserem Ort sehen wir ein herrliches Feuerwerk. Nach zehn Minuten hören wir, wie schon die ersten Fahrzeuge ankommen, um Gäste von Doris abzuholen. Die Feier scheint nicht lange zu dauern.

In der DDR gingen Silvesterfeiern bedeutend länger und die Feierlichkeiten waren wesentlich intensiver. Das lag einfach daran, dass in der DDR sämtliche Getränke und Speisen in der Gastronomie, erheblich preiswerter waren und kaum einen Unterschied zu den Ladenpreisen darstellten. Für DDR-Bürger war dem zu Folge, Kultur und Zusammensein, bedeutend erschwinglicher. Zum neuen Jahr erwartete den DDR- Bürger auch kein Entlassungsschein und schon gar keine unerschwingliche Versicherungsrechnung. Aus genau dem Grund, waren unsere Silvesterfeiern ausgelassen und echte Feierlichkeiten. Komischerweise konnten wir uns zum Neuen Jahr auch etwas vornehmen, ohne befürchten zu müssen, dass uns ein äußerer Umstand an der Umsetzung hindert. Genau das aber geschah Neunzehnhundertneunzig. In diesem Jahr wurden alle Wünsche im Juni umgeschrieben und in neunzig Prozent aller Fälle, durch äußere Umstände im Laufe des Jahres gebrochen. Diese Enttäuschungen wirken noch heute und bei sehr vielen unserer Mitbürger waren die Enttäuschungen und Misshandlungen so grob, dass sie sich das Leben nahmen oder mit falschen Medikamenten, umgebracht wurden. Allein in unserer Familie, waren es fünf Angehörige, die in der DDR noch leben würden. Einer unserer Väter wurde bei einer normalen Zuckerkrankheit auf Westmedikamente umgestellt und wir durften machtlos zusehen, wie er binnen einem halben Jahr, auf dreißig Kilogramm Körpergewicht zusammenfiel. Seine Frau, eine meiner Mütter, verstarb an Einsamkeit, weil wir Kinder uns das Geld woanders verdienen mussten. Ein Onkel, der in der DDR einen sicheren Behindertenarbeitsplatz als Beifahrer hatte, wurde entlassen. Er hatte in der DDR einen Arbeitsunfall. Dessen Arbeitsplatz wurde mit der Auflösung seines Betriebes, abgeschafft. Er lebte mit seiner Mutter, meiner Oma zusammen und sie sollten zusammen, von der gekürzten Rente unserer Oma leben. Beide legten sich vor den Gasherd und starben an Gasvergiftung. Unsere Familie hat damit mehr Opfer zu beklagen als kriegsgeschädigte Familien des Zweiten Weltkrieges, in dem wir als Familie, neben der Umsiedlung, auch ein Mitglied verloren. Zum großen Glück, hatte die DDR – Regierung unserer Familie, väterlicherseits, ein Gut mit Boden geschenkt, auf dem sich zu DDR – Zeiten gut auskommen ließ.

Zu jedem Neujahr gehen mir diese Gedanken durch den Kopf und meine Joana übt sich in gemeinsamen Mitgefühl. Es gibt also keinen Grund für uns, ein Neujahr unter diesen Bedingungen zu feiern.

Auszug aus „Der Saisonkoch – Zweiter Teil“


Tag 32

Kurz nach Zwölf wecken wir vom Knallkörpergeräusch in unserer Nachbarschaft auf. Die Gäste von unserer Nachbarin feiern Neujahr und starten ihre Raketen und Knallkörper. Über Meran und in unserem Ort sehen wir ein herrliches Feuerwerk. Nach zehn Minuten hören wir, wie schon die ersten Fahrzeuge ankommen, um Gäste von Doris abzuholen. Die Feier scheint nicht lange zu dauern.

In der DDR gingen Silvesterfeiern bedeutend länger und die Feierlichkeiten waren wesentlich intensiver. Das lag einfach daran, dass in der DDR sämtliche Getränke und Speisen in der Gastronomie, erheblich preiswerter waren und kaum einen Unterschied zu den Ladenpreisen darstellten. Für DDR-Bürger war dem zu Folge, Kultur und Zusammensein, bedeutend erschwinglicher. Zum neuen Jahr erwartete den DDR- Bürger auch kein Entlassungsschein und schon gar keine unerschwingliche Versicherungsrechnung. Aus genau dem Grund, waren unsere Silvesterfeiern ausgelassen und echte Feierlichkeiten. Komischerweise konnten wir uns zum Neuen Jahr auch etwas vornehmen, ohne befürchten zu müssen, dass uns ein äußerer Umstand an der Umsetzung hindert. Genau das aber geschah Neunzehnhundertneunzig. In diesem Jahr wurden alle Wünsche im Juni umgeschrieben und in neunzig Prozent aller Fälle, durch äußere Umstände im Laufe des Jahres gebrochen. Diese Enttäuschungen wirken noch heute und bei sehr vielen unserer Mitbürger waren die Enttäuschungen und Misshandlungen so grob, dass sie sich das Leben nahmen oder mit falschen Medikamenten, umgebracht wurden. Allein in unserer Familie, waren es fünf Angehörige, die in der DDR noch leben würden. Einer unserer Väter wurde bei einer normalen Zuckerkrankheit auf Westmedikamente umgestellt und wir durften machtlos zusehen, wie er binnen einem halben Jahr, auf dreißig Kilogramm Körpergewicht zusammenfiel. Seine Frau, eine meiner Mütter, verstarb an Einsamkeit, weil wir Kinder uns das Geld woanders verdienen mussten. Ein Onkel, der in der DDR einen sicheren Behindertenarbeitsplatz als Beifahrer hatte, wurde entlassen. Er hatte in der DDR einen Arbeitsunfall. Dessen Arbeitsplatz wurde mit der Auflösung seines Betriebes, abgeschafft. Er lebte mit seiner Mutter, meiner Oma zusammen und sie sollten zusammen, von der gekürzten Rente unserer Oma leben. Beide legten sich vor den Gasherd und starben an Gasvergiftung. Unsere Familie hat damit mehr Opfer zu beklagen als kriegsgeschädigte Familien des Zweiten Weltkrieges, in dem wir als Familie, neben der Umsiedlung, auch ein Mitglied verloren. Zum großen Glück, hatte die DDR – Regierung unserer Familie, väterlicherseits, ein Gut mit Boden geschenkt, auf dem sich zu DDR – Zeiten gut auskommen ließ.

Zu jedem Neujahr gehen mir diese Gedanken durch den Kopf und meine Joana übt sich in gemeinsamen Mitgefühl. Es gibt also keinen Grund für uns, ein Neujahr unter diesen Bedingungen zu feiern.

Ritten im September 2014

Ausfahrt zum Tag der Republik


Ausfahrt zum Tag der Republik

Geschrieben von BeyerKH am Donnerstag, 7. Oktober 2021 | Eintrag bearbeiten

Ausfahrt zum Tag der Republik

Als Migranten haben wir ja das Glück, zwei Tage der Republik feiern zu dürfen.

Zum Einen ist es der 2.Juni…:

Festa della Repubblica

…und zum Zweiten..am 07.10.:

Der Tag der Republik der DDR.

Allgemein sind wir am Tag der Republik zu einer Danksagung in Form einer kleinen Demo mit verschiedenen Rednern angetreten. Anschließend gingen Einige in Restaurants und andere auf einen Ausflug.

Mit der Visafreiheit, 1972, wurde natürlich auch das Nachbarland besucht. Je nach Entfernung war das die Volksrepublik Polen oder die Tschechische Republik. Kilometerlange Staus gab es auch schon zu DDR Zeiten. Und das waren garantiert keine Fußgängerstaus.

Unsereiner gab sich dem Böhmischen Knödel mit Gulasch hin. Auf dem Heimweg war der übliche Schmuggel angesagt. Bei mir als Koch und Liebhaber diverser Fischkonserven, waren das Dorschleber und Ölsardinen.

In Hotels und ähnliche Einrichtungen mussten wir nicht gehen. Um im Nachbarland preiswert zu übernachten, reichte es, in einer Gaststätte oder im Kaufhaus, Leute anzusprechen. Gastgeber und Freunde fanden sich ziemlich schnell. Die Freundschaften hielten oft sehr lange und beruhten auf Gegenseitigkeit.

Im Oktober sind wir oft noch mit dem Motorrad gefahren. Die beliebteste Runde war der Grenzübergang Oberwiesenthal auf dem Hinweg; der Rückweg führte uns entweder über Reizenhain, Zinnwald oder über Schmilka.

Generell lohnte sich ein Besuch über drei Tage. Es gab einen etwas erhöhten Tagessatz beim Umtausch. Mogeln konnte man auch; aber eben im Rahmen. Unsere Grenzer waren stets großzügig und freundlich. Das genaue Gegenteil durften wir erst nach der Annexion erfahren. Das wurde immer unter dem Hinweis versteckt, wir wären das ja gewohnt von unserem Regime. Eben das, waren und sind wir eben nicht gewohnt. Misshandlungen und Schikanen an Grenzen, haben wir erst mit dem Westen kennen gelernt. Sozusagen, all inklusive:-))

Große Runden sind ob des Bruches noch nicht möglich. Es wird sicher eine einfache Hausrunde. 

Heute dürfen wir also ein paar Bilder erwarten, die hoffentlich etwas besser werden als das.

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