Kleiner Giro 140622


Der kleine Giro von Heute führte uns den Gampen rauf nach Mezzolombardo und zurück. Es war reger Lastverkehr. Das ergibt unzählige Staus wegen kleinster Baustellen, die unbedingt in der Saison fällig sind. Joana hatte das schon nach dieser kleinen Giro satt. Trotzdem bleibt festzuhalten, wir haben, außer ein paar Motorradgruppen aus dem Norden und der Schweiz, kaum touristischen Verkehr wahr genommen. Die Restaurants, welche Arbeitermenüs anbieten, waren zu Mittag voll besucht. Von Handwerkern. Dagegen sind alle anderen Restaurationen inklusive unserer Imbissbetriebe, leer. Nix pommes. Nix Würstele. Nix Schnitzel. Die Kleinstbetriebe leiden. Unzählige Restaurants haben geschlossen. Sie werden nie wieder öffnen. Wir reden von einem Kahlschlag, der seines Gleichen sucht. Von wegen, Dienstleistungsgesellschaft. 

Ausfahrt 090222


Gestern sind wir ausgefahren. Das Wetter war sehr gut. Es gab keine Temperaturen unter Null.

Nach dem es ein paar Tage zuvor geschneit hatte, sind wir vorsichtshalber mit dem Auto über die Pässe gefahren. Den Gampen und anschließend Lavazze.

Was soll ich sagen? Der Belag auf dem Gampen ist fast in Ordnung bis auf die Kurve am Zotthofweg. Für die Kurve scheint Keiner zuständig zu sein. Grauenvoll. Das haben wir sogar im Auto gespürt.

Der gesamte Pass ist frei und sogar fast frei von Streugut. An frostigen Tagen ist in den Nörderstellen wie in der Gfrill, mit Glatteis zu rechnen. Wir sahen auch schon wieder Steinschläge verschiedener Größen. In diesem Frühjahr dürfte das ein Problem werden. Erinnern Sie mich bitte an meine Vorhersage.

Vom Lavazze das Eggental hinunter ist der Belag sehr gut. Es gibt kaum Streugut auf der Straße.

Am Lavazze ist Wintersport angesagt. Das ist immerhin ein bedeutendes Langlaufzentrum in Südtirol/Trentino. Nach meinem Unfall muß ich das erst Mal ruhen lassen. Vor allem nach dem Gefängnisspeck. Das Radeln auf dem Heimtrainer ersetzt nicht den täglichen Motorsport. Köche und Zimmermädchen, bitteschön, müssen abtrainieren. Alles Andere ist organisierter Mord.

Joana hat während der Fahrt fotografiert. Wir haben nicht angehalten wegen der „Plandemie“. Kaffee haben wir während der Rundfahrt aus unserer Thermokanne getrunken.

Unser Armaturenbrett vom Auto habe ich aus den Fotos mal raus geschnitten. Das ergibt ein völlig neues Fotomaß.

Die Restaurants waren gut besucht. Scheinbar. Nicht alle. Ich weiß nicht, wer, wie, unter welchen Bedingungen geöffnet hat. Für uns kommt das nicht in Frage.

Generell würde ich Wirtsleuten und Tankstellen empfehlen, Getränke- und Imbissautomaten vor das Haus zu stellen. Auch Kaffeeautomaten. Nicht die mit den USB-Sticks. Das ist eine andere „Liga“.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, sein Essen per Telefon zum Mitnehmen zu bestellen. Die geschäftlichen Möglichkeiten sind vielfältig und sicher nicht zu teuer, nach zu rüsten. Wenn ich bedenke, wir haben Essen außer Haus gefertigt und geliefert, dann würden wir heute mit unserer Technologie bereits im Himmel sein. Im Unternehmerhimmel.

Also, liebe Kleinunternehmer: Laßt Euch nicht fertig machen.

Ausflug 060122


Im Alpentourer und auch in anderen Tourenberichten, wird der Gampenpass als wenig anspruchsvoll beschrieben. Ich frage mich oft, wann das die Beschreiber getestet haben. Im Winter, in Saisonzeiten mit Lastverkehr und im zeitigen Frühjahr sieht das etwas anders aus. Wir starten also bei Sonnenschein und trockenen Straßen in Meran. Für einen Feiertag war gestern recht wenig Verkehr. Auf dem Gampen – oben hingegen, war viel Betrieb. In zwanzig Minuten Fahrzeit, auf rund zehn Kilometern, dürfen Motoristi den Unterschied zwischen leicht und sehr anspruchsvoll üben. Ich bin ehrlich. Durch die oberen Passagen bin ich mit dem ersten und zweiten Gang gefahren. In diesen Gängen wirkt die elektronische Hilfe. Die Tour war für mich wieder die erste Balanceübung seit meinem Unfall.

Kleine Ausfahrt 061121


Heute bin ich über den Gampen nach Mezzolombardo und zurück über Salurn, Laag und Kaltern. Natürlich habe ich im Jacky Pub einen doppelten Macchiato im Freien getrunken. Eigentlich besuche ich gelegentlich Gaststätten oder Märkte, um für meine Bücher zu werben. Ich bin der Bettler, der dort seine Visitenkarten verteilt.

Auf dem Gampen fällt gerade der Schnee, der sich in den Baumkronen gesammelt hat. Die Tour ist also nicht einfach. Stellenweise gibt das eine geschlossene Schneedecke. 

Kleine Ausfahrt 170521


„Hauptsach mer san gsund un de Woiber ham ne Oarbeit“

war mein Wahlspruch von gestern.

Ich konnte eine kleine Runde drehen.

Also, fahr ich durchs Ulten…danach an den Stausee von Gles und zurück über den Gampen.





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