Fortsetzung Die Saisonpause


Das erklären mir dann auch die glasigen Augen.

„Ich würde hier zunächst mal zwei Bain Maries und eine große Bratplatte einrichten“, sage ich zu Gustl.

Gustl zeigt sofort Interesse.

„Deine Zubereitungszeit wird sich erheblich verringern. Der Service geht zügiger.“

Gustl stürzt zum Telefon und ordert gleich so eine Platte. Auch zwei Bagno Marias.

„Damit sparst du auch Gas“, sage ich anschließend. „Du mußt nicht mehr alle Flammen anschalten. Zwei stellst du auf Vollgas im Geschäft, wenn du es brauchst und zwei auf Sparflamme. Auf denen kannst du die Saucen und Beilagen erwärmen.“

Gustl ist begeistert. Ich kann nicht ausmachen, ob das ehrlich gemeint oder geheuchelt ist. Gustl‘ s Gesichtszüge lassen sich schon nicht mehr lesen.

„Hast du Durst? Möchtest du ein Bier?“

Auf die Frage habe ich gerade noch gewartet. Man sucht einen Mitsäufer.

„Ich fahre mit dem Motorrad!“

„Kaffee?“

„Am liebsten trinke ich den Frühstückskaffee.“

„Den haben wir reichlich.“

„Danke.“

Wir haben etwas um die zweihundert Portionen zubereitet. Es ist nach Zwei Uhr. Geputzt ist die Küche recht schnell. Die Tür geht auf. Ein junger Mann kommt in die Küche. Er stellt sich mit Yusuv vor.

„Ich bin der Abspüler“, sagt er zu mir in recht gutem Deutsch.

„Du hast jetzt Zimmerstunde“, sagt Gustl zu mir.

Meine Kochsachen riechen wie eine alte Fritteuse. Ich stinke meilenweit, kommt mir vor. Die Sachen will ich zu Hause ausziehen und gleich in die Waschmaschine stecken. Nach drei Tagen würde sonst unsere Wohnung diesen Geruch annehmen.

Die Motorradjacke lasse ich gleich in der Garage hängen, nehme ich mir vor. Die stinkt auch schon.

Der Verkehr um diese Zeit ist nahezu unerträglich. Wenn ich einen Weg wüßte, mit dem ich diesen Dauerstau umfahren könnte, wäre mir sehr geholfen. Auf der Schenner Straße ist das ausgeschlossen. Vielleicht bieten sich ein paar Wege durch Obermais an? Oder durch die Apfelplantagen? Ich muß das erst stoppen und probieren. Nicht gerade heute. Der Dunst in dieser Bude raubt mir fast den Verstand. Im Gas verbranntes Fett. Einfach ungesund, stinkend und hoch giftig. In drei Jahren hätte ich dort nicht nur Haarausfall und Krampfadern aller Größen, sondern sicher auch erhebliche Lungenschäden. Nicht etwa vom Rauchen, wie hierzulande gerne behauptet wird.

Auf der Heimfahrt fällt mir auf, meine Augen jucken gewaltig. Ich kenne das Gefühl. Beim Grillen auf Holzkohle macht sich bisweilen dieses Gefühl bemerkbar. Aber nur, wenn ich den Grill falsch aufgestellt habe und mir der Wind den Dunst in die Augen bläst.

Der Weg nach Hause dauert heute vierzig Minuten. Das ist die Zeit, die ich zukünftig für den Arbeitsweg kalkuliere. Ich gebe fünf Minuten dazu. Bei vier Wegen macht das zusammen, drei Stunden. Jeden Tag. Arbeitszeit mit erhöhtem Unfallrisiko. Söldner in einem Krieg, haben ganz sicher weniger Risiko zu verunglücken. Jetzt wundert mich kaum noch, warum sich so viele Jugendliche für diesen einzigen Beruf neben unserem, der ihnen angeboten wird, entscheiden. Die uns bekannte Wildnis ist sicher humaner. Jetzt bekommt der Spruch von Rosa Luxemburg, Sinn. Sozialismus oder Barbarei.

Auf dem Weg zum Abendgeschäft herrscht wieder Stau. Ich bewege mich wahrscheinlich wieder unter Berufskollegen. Touristen sind zahlreicher darunter als morgens. Beim genauen Hinschauen stelle ich fest, die Touristen stellen die deutliche Mehrheit in der Stadt und auf der Landstraße. Deswegen staut es auch besonders an der Ortseinfahrt. Wieso stelle ich mein Motorrad nicht einfach vor einem anderen Hotel ab und laufe das Stück? Beim genauen Betrachten dieses Wunsches wird mir schnell klar, selbst die Fußgänger haben Probleme, in den Ort zu gelangen. Und dann noch ein fremder Parkplatz. Da würde schnell klar, wir dienen nicht dem gleichen Gästekreis.

Eine kleine Leseprobe..aber nicht von mir..vom OberstKassad


Oberst Kassad Dokument 7399122

Der Oberst bestätigt die Verbrechen der USBesatzer. Die trauen sich wahrscheinlich, die ganze Welt zu vergiften. 

Die bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva (einst weithin bekannt für ihre Untersuchungen, die den Plan zur Lieferung von Waffen aus Europa an ISIS und Al-Qaida-Kämpfer in Syrien und im Jemen aufdeckten) veröffentlichte Dokumente über amerikanische biologische Experimente an Menschen in Georgien und der Ukraine.

Dokumente enthüllen biologische Experimente der USA an verbündeten Soldaten in der Ukraine und in Georgien

Während die USA planen, ihre militärische Präsenz in Osteuropa zu verstärken, um „ihre Verbündeten vor Russland zu schützen“, enthüllen interne Dokumente, was amerikanischer „Schutz“ in der Praxis bedeutet.

Das Pentagon hat potenziell tödliche biologische Experimente an 4.400 Soldaten in der Ukraine und 1.000 Soldaten in Georgien durchgeführt. Laut den durchgesickerten Dokumenten müssen alle Todesfälle von Freiwilligen innerhalb von 24 Stunden (in der Ukraine) und 48 Stunden (in Georgien) gemeldet werden.

Beide Länder gelten als die treuesten US-Partner in der Region, auf ihrem Territorium wird eine Reihe von Pentagon-Programmen durchgeführt. Eines davon ist das Biological Engagement Program der Defense Threat Reduction Agency (DTRA) in Höhe von 2,5 Milliarden US-Dollar, das die Erforschung biologischer Wirkstoffe, tödlicher Viren und antibiotikaresistenter Bakterien umfasst, die in der lokalen Bevölkerung untersucht wurden.

Projekt GG-21: „Alle Todesfälle von Freiwilligen werden sofort gemeldet“

Das Pentagon hat ein auf fünf Jahre angelegtes Projekt mit einer möglichen Verlängerung auf drei Jahre mit dem Codenamen GG-21 gestartet: Clear-footed and zoonotic infection among military staff in Georgia. Laut Projektbeschreibung sollen 1.000 Rekruten bei ihrer medizinischen Untersuchung im georgischen Militärkrankenhaus in Gori Blutproben entnommen werden. Die Proben werden auf Antikörper gegen vierzehn Krankheitserreger getestet:

Bacillus anthracis
Brucella
CCHF-Virus
Coxiella burnetii
Francisella tularensis
Hantavirus
Rickettsia-Spezies
FSME-Virus
Bartonella-Spezies
Borrelia-Spezies
Ehlrichia-Spezies
Leptospira-Spezies
Salmonella typhi
WNV

Das Volumen der Blutentnahme beträgt 10 ml. Die Proben werden auf unbestimmte Zeit beim NCDC (Lugar Center) oder USAMRU-G aufbewahrt, und Aliquots können für zukünftige Forschungszwecke an die WRAIR-Zentrale in den USA gesendet werden. Das Walter Reed Army Research Institute (WRAIR) ist das größte biomedizinische Forschungszentrum des US-Verteidigungsministeriums. Bluttestergebnisse werden den Studienteilnehmern nicht mitgeteilt.

Ein solches Verfahren kann nicht zum Tod führen. Dem Projektbericht zufolge werden jedoch „alle Todesfälle von Freiwilligen unverzüglich (normalerweise innerhalb von 48 Stunden nach Benachrichtigung des Hausarztes)“ dem georgischen Militärkrankenhaus und WRAIR gemeldet.

Die Blutproben der Soldaten werden im Lugar Center, einer vom Pentagon mit 180 Millionen Dollar finanzierten Einrichtung in der georgischen Hauptstadt Tiflis, gelagert und weiter analysiert.

In den letzten Jahren wurde das Lugar Center berüchtigt für kontroverse Aktivitäten, Laborvorfälle und Skandale im Zusammenhang mit dem Hepatitis-C-Programm des US-Pharmariesen Gilead in Georgia, bei dem mindestens 248 Patienten getötet wurden. Die Todesursache wird laut internen Dokumenten in den meisten Fällen als unbekannt angegeben.

Das georgische GG-21-Projekt wird von DTRA finanziert und von US-Militärwissenschaftlern einer Spezialeinheit der US-Armee mit dem Codenamen USAMRU-G durchgeführt, die im Lugar Center arbeiten. In Georgien wurde ihnen diplomatische Immunität gewährt, um Bakterien, Viren und Toxine zu erforschen, ohne Diplomaten zu sein. Diese Einheit untersteht dem Walter Reed Army Research Institute (WRAIR).

Und jetzt kommt ein Satz, der uns ziemlich bekannt vor kommt:

Darüber hinaus liegen gemäß dem Abkommen zwischen den USA und der Ukraine Ansprüche Dritter wegen Tod und Körperverletzung in der Ukraine, die sich aus Handlungen oder Unterlassungen von Mitarbeitern der Vereinigten Staaten im Zusammenhang mit der Arbeit im Rahmen dieses Abkommens ergeben, in der Verantwortung der Ukraine.

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