Schichtbraten


Klassisch gibt es Stew, das mit Weißkraut gekocht wird. Aber, abgänderte Formen mit anderem Gemüse sind sicher auffindbar.Für uns interessant sind preiswerte Gemüsesorten, wie Kohlrabi, Karotte, Sellerie, Blumenkohl usw..Bei den Wurzelgemüsesorten ist es etwas unkomplizierter als bei Blumenkohl, den wir sicher auch gefüllt kennen.Bei Blumenkohl trennen wir die Rosen vom Festen und jetzt wird es wichtig. Wir schälen den Stock bis zum Rosenansatz bis unter die Holzschichtgrenze. Sie können das leicht heraus finden mit einem Messer oder dem Fingernagel. Nebenbei bemerken Sie auch, ob ihnen der Händler ein altes Ding aufgedreht hat.Mit Ihrer Küchenmaschine können Sie grobe und feine Hobel schneiden. Das ist die Scheibe, mit der Sie normalerweise ihren Karottensalat durchlassen. Ob Sie jetzt die grobe- nehmen oder die feine-, überlasse ich Ihnen. Das gilt auch für Scheiben.Zu dem Gemüse können sie in der gleichen Form auch Kartoffeln durchlassen. Wenn Sie die Kartoffeln mit dem Gemüse gleich vermischen, sparen Sie sich Zugaben.In einer Schüssel würzen wir das Fleisch als auch das Gemüse getrennt. Den Karfiol, in den Alpen der Name für Blumenkohl, müssen wir separat etwas ankochen. Die Brühe nicht weg schmeißen!Jetzt bauen wir in unseren Topf oder in unseren Behälter, schichtweise das Gemüse mit den Kartoffeln und das Fleisch auf. Das Ganze wird angedrückt. Die Unter- und Deckschicht sollte Gemüse/Kartoffel sein. Das Fleisch soll zwischen drinnen liegen. Blumenkohlhobel legen wir nach unten. Die gekochten Röschen drücken wir in das Fleisch. Bei dieser Variante werden die Kartoffeln nach Oben oder Unten gegeben.Jetzt gießen wir etwas Flüssigkeit an, decken ab und geben es in den Grill. Ober und Unterhitze, Umluft. Natürlich kann man das am Ende kurz mit Käse überbacken.Ich würde 45 Minuten aufwärts einplanen.In einem Ein-KW-Grill kostet das 15 Cent.Die Hausfrau kostet an diesem Tag, wenn alle Geschäfte und Cafes geöffnet haben, 20 Euro.

Fortsetzung Die Motive


Geschafft. An der Hütte hängt ein Beutel von Monika. Zwei Gläser Pilze sind darin. Monika ist nicht da. Das würde jetzt noch fehlen. Er schaut vorsichtig hinter seine Hütte. Dort steht seine Hollywoodschaukel neben einem Grill. Auf der Schaukel sitzt Monika.

„Ich habe heute frei.“

Sie schlägt die Beine übereinander. In der Hand hat sie eine Kaffeetasse. Was das heißt, wenn Monika die Beine übereinander schlägt, muss Toni nicht erraten. Monika hat eh sehr wenig an. ‚Und das jetzt‘, denkt Toni. ‚Naja. Den Lohn hat sie schon her gehängt.‘

„Hast Du viel zu tun?“

„Ich habe mehrere Verdächtige und auch mehrere Spuren.“

„Kann ich dir etwas Ordnung in die Suche bringen?“

„Kommt drauf an, wie lange du suchen möchtest.“

„Naja. Ich denke, das wird relativ schnell gehen bei dir.“

‚Wie Recht sie hat‘, denkt Toni.

Nach zwei Stunden will Monika noch etwas Essen kochen. Sie hat Hunger. Toni auch. Monika wirft den Grill an. In der Tasche hat sie zwei Riesensteaks. Schon fertig gewürzt. Was will Toni mehr? Toni hat in der Hütte zwei leere Blechdosen, die er als Topf benutzt. In eine der Dosen gibt er den Inhalt von einem Glas Pilze und stellt sie mit auf den Grill. „Natur pur“, stöhnt Monika. Monika macht einen recht zufriedenen Eindruck. Toni auch. Ihm kommt vor, als wäre der Kopfinhalt jetzt frisch sortiert.

Das Essen schmeckt prima. „Was glaubst du, wer es war?“

„Eigentlich rede ich nicht gern in diesem Stadium darüber. Es gibt mehrere Verdächtige.“

„Du traust mir nicht?“

„Schon. Aber, ehrlich gesagt, will ich vermeiden, über Unschuldige zu richten. Was ich dir sage, ist schnell im Volksmund.“

„Du hast Recht. Manchmal kommt schon diese oder jene Bemerkung unkontrolliert heraus. Du kennst ja die hellen Ohren unserer Gäste.“

„Habt ihr heute auf?“

„Wir haben immer auf. Das weißt du doch.“

„Hat die Mama heute Dienst.“

„Ja. Papa ist auf der Jagd.“

„Und wo ist dein Freund?“

„In Bulgarien oder in der Türkei.“

„Ist er schon lange weg?“

„Über einen Monat. Willst du etwas von ihm?“

„Nein. Nur von dir.“

„Du Scherzbold!“

Die Pilze zum Fleisch schmecken vorzüglich.

Fortsetzung folgt

Sieht aus wie die Brenta:

Käspressknödel


Käspressknödel

Käspressknödel sind Knödel, die an sich gebraten oder gegrillt werden. Sie werden allgemein geformt wie ein Beefsteak, das wir mal der Verwechslungsmöglichkeit halber, Hacksteak nennen.

Gewürfelte Zwiebel wird in Öl oder Butter angeröstet, mit Brühe abgelöscht und nach dem Erkalten, mit Knödelbrot und Magerkäse (Graukäse, Harzer usw.) vermengt. Nach zwanzig Minuten ist der Knödel formbar. Nach dem Anrösten deckt man die Pfanne oder Bratplatte mit dem Knödel ab und läßt ihn noch etwas bei kleiner Flamme ziehen.

Der Knödel schmeckt gut zu brauner Butter und geriebenem Hartkäse. Sehr gut passt er zu Rohkostsalaten, Gurkensalat usw..

Ein kleiner Hinweis zu Ölen:

Ein Öl bekommt den bestimmten Namen, wenn mindestens zwanzig Prozent des Öles enthalten sind, dessen Bezeichnung es hat.

Grundsätzlich ist beim Braten und bei Hitzeanwendungen darauf zu achten, dass das Öl hitzebeständig ist. Kaltgeperesste Öle sind nicht hitzebeständig. Die geben bereits ab achzig Grad, giftige Benzole ab. Köche können davon ein Lied singen, weil das u.a. die Leber schädigt.

Öl zum Braten, muss ein raffiniertes Öl sein.

Kaltgepresste Öle sind ausnahmslos zur Kaltanwendung vorgesehen. Sprich; zum nachträglichen Ölen einer Speise.

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