Kleine Giro 020822


Meine kleine Giro führte mich heute über das Ultental nach Profeis und von dort über den Gampen zurück. Eigentlich wollte ich nur einen Imbissbetrieb besuchen, von dem aus wir über den Stausee von Gles schauen können. Was habe ich dabei festgestellt? Unsere Italienischen Landsleute sind schon wieder fleißig am Pilze suchen. Die Parkplätze zwischen den Tunnels auf der Profeiser Straße sind voll. Im Wald duftet es auch schon nach Heidelbeeren. Bei meinem Zwischenstopp wollte ich gern sehen, wie weit der Bau am Bachwiesel ist. Dort trinke ich gelegentlich ein Käffchen. Die Familie wächst, also muss aufgestockt werden. Was sagt uns das? Die Fruchtbarkeit einer Familie führt unweigerlich zur Vergrößerung und Verbesserung des Wohnbestandes:-)) Aber eben nur in Familien, in denen das Familienleben nicht beschädigt ist.

Der, in meinen Augen, kühlste Ort Südtirols befindet sich in den Tunnels zwischen Ulten und Profeis. Der lange Tunnel lädt bei den Temperaturen direkt zum Verweilen ein. Ähnliche Temperaturen, aber zwei bis drei Grad höher, gibt es im Tunnel von Madonna di Campiglio.

Nach Profeis bin ich natürlich über Rumo in Richtung Gles gefahren und habe dort den Abzweig in Richtung Gampen gewählt. Das führt uns unweigerlich an einem der schönsten Imbissstände der Gegend vorbei.

Ich habe mal den Chef mit fotografiert. Der Becher auf dem Tisch ist mein doppelter Macciato, den ich immer aus dem eigenen Becher trinke. Der Chef hat mir den Becher natürlich gespült. Ich nutze den Becher fünf bis sieben Mal.

Der Blick über den kleinen Teil des Sees. Die Wolken wirken etwas gedrängt in dieser Perspektive. Ich habe das schon mal beschrieben. Das täuscht etwas. Vom Gampen aus habe ich nicht fotografiert. Dort war zu viel Betrieb und jeder freie Platz war mit Autos belegt. Autos von den Radfahrern – natürlich:-))

Das Imbissrestaurant war leer zu der Zeit, als ich dort war. Etwas nach 14 Uhr:-))

Kurz zu Südtiroler Spargel


Der Condin Bernhard verkauft noch bis zum 31.05.

Gestern habe ich mir noch einmal guten Spargel geholt. Ich denke, meine Leser treffen mich mit dem Motorrad dort noch einmal am 30. oder 31.05. .

Wegen meines Bruches traue ich mich noch nicht, auf den unbefestigten Parkpatz zu fahren. Die Auto fahrenden Passanten mögen mir bitte entschuldigen, dass ich meine Maschine am Straßenrand und nicht in der Einfahrt vom Bernhard parke. Ich sag das deswegen, weil mich wieder so ein Herrgott angehupt hatte bei meinem letzten Einkauf. Jetzt frage ich mich, ob der auch unsere Bauern auf ihren Traktoren anhupt oder Radfahrer, die sich für die Straße entscheiden statt den Radweg zu nutzen. Immerhin muss der Gast vom Viktor, einem unserer besten Imbissbetriebe in Südtirol, ein Stück der dörflichen Landstraße vom Kalterer Moos nutzen. 

http://viktors.it/

Demnächst werde ich meinen Lesern mal ein paar Bilder von Viktors mit reinlegen.

Gestern hatte ich meine Zigaretten zu Hause vergessen. Ich gehe eine Schachtel kaufen. Mir blieb fast die Spucke weg. Wie gesagt, für den Preis einer Schachtel rauche ich den ganzen Monat. Drei Züge von dieser Zigarette – ich sage den Namen nicht – das ist verboten – und die Filter waren dunkelbraun;-) 

Südtiroler Imbissführer


Mitteilung zum Südtiroler Imbissführer

Ab 1. April dürfen wir, wie ich es verstanden habe, wieder im Freien „fressen“.

Deshalb werde ich ab diesem Monat den Südtiroler Imbissführer wieder bearbeiten und bereichern.

Südtiroler Imbissführer

Zur Zeit sind dort keine Leser drauf. Ich habe den Blog bei Google noch nicht angemeldet. Das hole ich nach.

Einheimische Lieferanten dieser Imbissbetriebe dürfen gern bei mir ansuchen, ob sie eine kleine Werbefläche belegen möchten.

Für die Imbissbetreiber ist das Angebot kostenlos.

Das ist einfach meine Initiative, um kleine Gewerbetreibende zu unterstützen und gleichzeitig eine Danksagung an meine neuen Mitbürger.

Mein Angebot richtet sich vor allem an Zweiradfahrer. Ob die mit Bein-, Elektro- oder Benzinantrieb unterwegs sind, ist mir völlig egal.

Bisweilen werde ich bei Besuchen oder dem Versuch, ein Foto des Betriebes zu schießen, recht mürrisch angehaucht. Also, liebe Freunde, wenn Ihr das nicht möchtet, dann mache ich das auch nicht. Es bleibt dann ein unausgefüllter Beitrag und nur eine Erwähnung.

Gäste und Einheimische, die eine Frischküche bevorzugen, bei der sie auch die Herstellung der Speisen verfolgen können, sind mir auf diesem Blog herzlich willkommen. Gerne nehme ich auch Empfehlungen auf, wenn ich einen Betrieb vergessen oder übersehen habe.

Wir reden von der Küche vom Volk für das Volk.

Bisweilen streue ich eine kleine Bemerkung in Form einer Bewertung ein. Als Meisterkoch, natürlich.

Betriebe mit einem hohem Anteil an Eigenfertigung, sind bei mir Spitzenbetriebe.

Ich gebe Ihnen keine Daten in Form von Länge und Breite für GoogleMaps wieder. Sie sollen die Natur anschauen und dem Verkehr folgen, statt auf ihr Handy zu glotzen. Sie dürfen gern auch Einheimische fragen.

Das ist Matteo von Sesto Grado in Nago. Den gibt es leider nicht mehr dort. 

Heute wäre eigentlich Superbike in Misano


Bisher bin ich gern zu Rennveranstaltungen gefahren, die bei uns in Italien stattfinden. Der Vorteil ist, dass ich hier bis an die Rennstrecke fahren kann und da mein Motorrad parke. Es gibt ausreichend vorgehaltene Parkfläche für Motorradfahrer.

In Deutschland am Sachsenring muss ich dafür mehrere Kilometer in Motorradschutzkleidung laufen. Das geht nicht und ist für Motorradfahrer unerträglich. Vor allem im Sommer. Dabei loben die sich ständig im Fernsehen für ihre ausgezeichnete Organisation. Das ist schon mal keine.

Ob Mugello, Monza oder Misano; hier in Italien weiß man, was zu ordentlichen und wirklich zünftigen Rennveranstaltungen gehört.

Heute ist es wieder soweit. In Misano findet die Superbike Weltmeisterschaft statt. Leider können wir nicht hin. Es gibt begrenzte Karten. Der Zutritt ist an so hohe Forderungen geknüpft, dass wir uns das Rennen leider im Fernsehen/ Internet anschauen müssen. Ich kann also davon ausgehen, an der Rennstrecke sitzen genehmigte Kranke. Wer sich mit diesem Dreck impfen lässt, muss krank sein.

Die Superbike – Veranstaltungen sind etwas anders organisiert als die GP. Vor und im Gelände verkaufen unsere italienischen Bauern und Kleinhersteller ihre Produkte in Form von Imbiss und diversen Getränken. Wer also hunderte Sorten Schinken, Käse und Salami auf unmöglich großem Panini probieren möchte, ist bei einem Superbikerennen gut aufgehoben. Die Preise sind entschieden ziviler. Der Kunde bekommt hier nicht ein überteuertes, in Deutschland aus Gammelfleisch hergestelltes Fünf-Cent-Toastbrot mit zwanzig Gramm Schinken und zehn Gramm übelstem Sojaschmelzkäse für acht Euro. Nein. Hier gibt es Essen vom Feinsten, Grappa und Landwein ohne Kälteschutzmittel.

Warten wir also bis September, ob wir da ein paar Fotos von der Rennstrecke und den freundlichen Bauern schießen können.

Ergänzung Ausfahrt 020621


Ergänzung der Ausfahrt zum Reschen 020621

Gerade gegenüber des Grenzübergangs nach Österreich, fand ich den sehr gut geführten Imbissbetrieb Bar Cafe Daniel. Neben frischer Pizza bietet die freundliche, fleißige Familie leckere Kleinigkeiten. Bei ruhigem Verkehr wird auch bedient.

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