Ja; auch in der Ukraine hat der neue Mengele mit gemacht


Russisches Verteidigungsministerium: Deutschland hatte in der Ukraine mit pathogenen Stämmen des Krim-Kongo-Fiebers zu tun

Die Bundeswehr hat in der Ukraine eine Studie über tödlich verlaufende Fälle von Krim-Kongo-Fieber durchgeführt, um bei den Toten die am meisten pathogenen Stämme zu isolieren

Die Bundeswehr hat eine Studie über tödliche Fälle von Krim-Kongo-Fieber in der Ukraine durchgeführt, um die krankheitserregendsten Stämme bei den Toten zu isolieren. Dies sagte Igor Kirillov, Leiter der Strahlenschutztruppen (RCDS) der russischen Streitkräfte.

Ihm zufolge haben nicht nur die USA, sondern auch NATO-Verbündete, insbesondere Deutschland, die Ukraine und andere postsowjetische Länder als Testgelände für biologische Waffen genutzt. So wurden beispielsweise mehrere Projekte im Interesse des zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr durchgeführt.

Und die machen bei uns Urlaub. Na denn, viel Freude:-))

Falls Sie doch einen Urlaub planen in diesen wilden Zeiten…


…habe ich auf Telegram einen Anbieter gefunden, der bei Helping Hands gepostet wurde:

Das diskriminierungsfreie Branchenportal.

Als Folge von Corona und dem politischen Umgang mit diesem Virus bilden sich in der Bevölkerung immer tiefer werdende Gräben. Mit dem geplanten Impfpass werden in naher Zukunft all jene Menschen benachteiligt und ausgegrenzt, welche sich aus gesundheitlichen Bedenken keinen dieser unerforschten Covid-19 Impfstoff spritzen lassen wollen. Die Antwort auf diese drohende Impfapartheid lautet ANIMAP.

Dabei handelt es sich um ein Branchen- und Produkteverzeichnis für Unternehmen aller Branchen, welche in Bezug auf die Covid-19 Impfung niemanden ausgrenzen, sondern allen Menschen freien Zugang zu ihren Produkten und Dienstleistungen gewähren.

Sind auch Sie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen, welche sich nicht bedenkenlos impfen lassen wollen? Klicken Sie hier, um Ihr Unternehmen, neben 2222 anderen, kostenlos einzutragen.

Persönlich bin ich der Meinung, dass man sich in Zeiten schwerer Grippe- und sonstiger Infektionen eher etwas zurückhält bei Massenansammlungen. Ich würde immer ein kleines, sehr begrenztes Anwesen vorziehen, auf Abstand und Hygiene achten.

Ein kleiner Tipp von einem Koch: von Büffets essen, ausgelegte Geschirre und Gästetoiletten mit Allgemeinbenutzung, habe ich schon als Koch vermieden. Es hat seinen Grund, warum in diversen Zivilisationen, die wir heute als rückständig bezeichnen, Burkas getragen und vor dem Essen am Tisch, die Hände gewaschen werden. Achten Sie bitte auch darauf, das Rohkost aus Gemüsen usw. (das inkludiert auch Knabberschalen), nicht gekocht/desinfiziert wurden. Das zumindest fand ein Deutscher heraus. R.Koch, ist sein Name. Die Leute, die Ihnen das Essen zubereiten, sind erpresste Menschen, die sich aus Existenzangst mit einem Impfstoff zwangsbehandeln ließen, der die Weitergabe der Infektion nicht verhindert!

In jedem Fall nehme ich auf meinen Touren mein Besteck, meine Trinkbecher (-gefäße) und nötigenfalls, meine Getränke mit. Und glauben Sie mir oder nicht; ich war immer, über Jahrzehnte, der Einzige an meinem Arbeitsplatz, der gesund geblieben ist. Bis auf die diversen Unfälle eben:-))

Der letzte Arbeitstag


Der letzte Arbeitstag

Nach dem Frühstücksservice ruft Rudolf, unser Chef, alle Mitarbeiter einzeln zu sich ins Büro. Ich soll hinter mir die Tür schließen.

„Wie hat es dir gefallen bei uns hier?“

„Es geht. Ich komme zurecht. Wenn der Herd ein Induktionsherd wäre, könnten wir schneller, Kundenwünsche erfüllen. Zwei mobile Bain – Maries zusätzlich, würden uns die Rennerei ersparen. „

„Wie kommst du mit den Kollegen zurecht?“

„Ich denke, gut.“

„Ich habe etwas Anderes gehört.“

„Ich nicht.“

Rudolf greift einen Umschlag, der vor ihm liegt und übergibt ihn mir. Ich stecke ihn ein und warte, was noch passiert.

„Willst du nicht zählen?“

„Eigentlich nicht. Wenn sie zufrieden waren, ist mehr drinnen. Wenn nicht, werde ich es sehen.“

Stille. Es fällt kein Wort. Natürlich will ich jetzt wissen, ob es eine Sommersaison gibt und ob ich der Auserwählte bin.

„Wann beginnt die Sommersaison hier auf der Seiser Alm?“

„Voraussichtlich die erste Juniwoche mit dem Spatzenfest.“

„Wer kocht da?“

„In der Sommersaison kocht nur ein Koch bei uns. Da ist weniger Betrieb als im Winter.“

Eigentlich ist das keine Antwort auf meine Frage. Ich lasse das bei dieser Feststellung.

„Machen wir noch eine Großreinigung zum Saisonende?“

„Das putzen unsere Zimmermädchen mit.“

Der Chefkoch ist zu teuer für zwei zusätzliche Tage, Grundreinigung.

„Bin ich dann fertig nach dem Putzen?“

„Ja. Schönen Urlaub.“

„Gleichfalls.“

Kaum bin ich zurück in der Küche, empfangen mich meine Mitarbeiter. Wir sind nur drei Personen, ein Abspüler und ein Zweiter Koch.

„Kommst du wieder?“

„Ich weiß es nicht.“

Wir drücken uns. Joseph, mein Zweiter Koch, ein Slowake, küsst mich.

„Mach mir ja keinen Knutschfleck! Joana wird eifersüchtig.“

„Ruf mich an, wenn Du eine Stelle hast. Ich komme dann nach.“

„Mach ich.“ Wir tauschen unsere Telefonnummern. Ich gebe Joseph noch meine Emailadresse.

Zu Packen ist nicht viel. Ich bin fast täglich nach Hause gefahren.

Jetzt gilt es, Joana abzuholen. Joana hat in Reischach gearbeitet. Ein Mal pro Woche habe ich sie dort besucht. Natürlich zusätzlich zu dem einen freien Tag, den wir fast immer zusammen genommen haben.

Ankündigung


So, Ihr Lieben; mein neuer Titel wird weder ein Krimi, ein Tagebuch, noch eine Liebesgeschichte.

Mein neuestes Buchprojekt wird eine Novelle. Den Arbeitsnamen gebe ich gleich mal mit bekannt: „Die Saisonpause“.

In der Novelle behandele ich die Art der Freizeit, die Saisonarbeiter zwischen den Saisons haben. Es geht also um Urlaub, um Bewerbungen, um Vorstellungsgespräche, um das Eintreiben offener Lohnforderungen, um Familienbesuche auch an Grabsteinen und um die Zustände in diversen Betrieben. Natürlich werden Gesprächspartner, Freunde, Urlaubsbekanntschaften, Ämter und andere Bodengänge die Handlung bestimmen.

Warum ist auf meinen Fotos so viel Schnee zu sehen?


Ganz einfach:

Die Sommersaison beginnt im März bzw. April und sie endet im November.

Die Wintersaison beginnt im Dezember und endet im März/April.

Wir sehen, der „Urlaub“, sprich, die Suche nach einer Arbeitsstelle mit den entsprechenden Vorstellungen, findet im November und bestenfalls in ein paar Tagen im März statt. Und genau zu der Zeit, liegt eben Schnee in den Bergen.

Wer täglich auf Arbeit fährt, fährt Früh im Dunklen und am Abend, sicher auch.

Zu 80% fährt man abends im Regen bzw. auf feuchten Straßen. In den Bergen regnet es meist abends.

Auf den entsprechenden Höhen ist das nicht selten Schnee.

Im Schnee und im Regen funktionieren sehr weiche Reifenmischungen gut. Wenn die Reifen zu wenig Profil haben (ist oft bei weichen Mischungen), kann Ihre Werkstatt sicher ein Profil zusätzlich nachschneiden.

Es gilt zu beachten, in den Bergen gibt es Rinnsale, die manchmal das Volumen eines Baches aufweisen.

In der Nacht, mit einem schwachen Reifen, allein, zu stürzen, dürfen Sie als besonderes Risiko betrachten.

Die Regenkombi sollte, bitte schön, hell leuchten. In einer schwarzen Kombi sind Sie für den letzten Gang, ganz sicher richtig gekleidet.

Als Schneeketten eignen sich notfalls, ausreichend Gürtel, Seile, Gurte, saubere Unterhosen und Strumpfhosen von Jungfrauen.

Ich habe mir immer zwei 15mm Seile a zwei oder drei Meter eingepackt.

Jungfrauen waren keine zu finden auf Arbeit.

Das ist ein Vorteil, den Saisonkräfte genießen dürfen: Stille und Leere

Die Hochzeitsreise


Die Hochzeitsreise

Kaum sind wir bei Steffen angekommen, begrüßt uns Karin wieder in ihrem üblichen Outfit. Sie schlägt an der Tür die Beine übereinander wie Marilyn Monroe auf dem Bademoden Laufsteg. Steffen hat uns Kaffee gekocht und sagt, wir müssten ziemlich flott aufbrechen. Die Besetzten müssen sich gefälligst nach Frankfurt – West begeben, um in die Karibik zu fliegen. Die Zone hat schließlich keine Flugplätze.

Karin fragt Joana, ob sie sich noch etwas frisch machen möchte. Was sie meint, ist uns klar. Steffen schmunzelt. Joana ist ziemlich aufgeregt und antwortet Karin, im Moment würde das wenig bringen. Karin hat ein Einsehen. Sie kann warten. Trotzdem geht Joana sich etwas waschen. Karin hilft ihr sicher dabei.

Steffen fragt mich derweil, wie wir zu dem schönen Auto gekommen sind. „Essen außer Haus, gute Beziehungen und etwas Geld.“

„Du bist jetzt wirklich pleite?“

„So kann man das auch nennen. Alle meine Konten sind gesperrt.“

„Ich hab es Dir gesagt. „

„Vielleicht schauen wir mal im Urlaub, wie es mit uns weiter geht. Das Amt hat mir eine Stelle als Sozialarbeiter angeboten.“

„Eine Frechheit! Die produzieren Not und schieben die Opfer, Opfern zu.“

„Fast wie im Kindergarten.“

„Haben die Dir wenigstens eine anständigen Lohn geboten?“

„Soweit sind wir nicht gekommen. Ich habe das vorher beendet. Für Besatzer arbeite ich nicht. Schon gar nicht, für Kriminelle.“

„Naja. Dann lass uns los fahren!“

Unser Auto lassen wir bei Steffen. Dort steht es etwas sicherer, denken wir. Immerhin hat bei uns jetzt die Westkriminalität, Einzug gehalten. Unsere Omas und Opas halten ihre Haustür jetzt grundsätzlich geschlossen. Andere würden dazu, eingesperrt, sagen.

Es kommt eben darauf an, wer hinter dem Lautsprecher sitzt.

Wir wollen in der Nacht fahren. Den Tagesverkehr kennen wir zur Genüge. Wobei wir das ganz sicher nicht als Verkehr bezeichnen können. Wenn ich Millionen Autos produziere, möchte ich bitte auch dafür sorgen, die Käufer damit fahren zu lassen. Zumindest, wenn ich von Reisefreiheit schwafele.

„Willst Du fahren, Joana“, fragt Steffen.

„Jetzt, nachdem ich das Fahrzeug kenne, geht das schon. Aber bitte erst auf der Autobahn. Hier ist mir das zu hektisch.“

Wir laden unser Gepäck um.

„Du bist aber sparsam“, sagt Karin zu Joana.

„Karl ist der Sparsamste. Er kommt mit einem Drittel Koffer aus.“

„Trassenerfahrung“, sagt Steffen.

Fortsetzung folgt nicht

Fortsetzung Das Ende unseres Hotels


In der Woche gibt es noch viel zu planen. Das Essen ausfahren ist schon fast Nebensache. Ich rufe Steffen an uns sage ihm Bescheid. Zunächst wollen wir einen Urlaub mit Suche nach einem Arbeitsplatz antreten. Karin hört mit und ruft: „Wir fahren mit!“ Steffen sagt, „wir buchen und bezahlen das.“ Langsam kommt der Punkt, an dem ich mich schäme. ‚Er hat das sicher nicht so gemeint‘, denk ich mir.

Ich bitte alle Angestellten und Helfer, bei der Lieferung zu sagen, wir arbeiten die letzte Woche. Unter der Woche gibt es kaum Probleme. Wir sind bei sieben Hundert und Fünfzig angekommen. Pünktlich am Freitag, liegen alle Umschläge und diverse Geschenke bereit. Angefangen bei Socken, Badehosen und Bikinis in DDR Qualität, sind auch Präsentkörbe und wirklich schöne Karten dabei. Das Postfach für Emails quillt über. Der Provider mahnt schon, Platz zu machen.

Zwischendurch bin ich noch auf das Kreisamt gefahren. Ich hab die Schließung samt Konkurs bekannt gegeben.

„Was wollen Sie jetzt tun?“, fragt mich die Beamtin.

„Haben Sie irgend ein Angebot?“

„Sie könnten bei uns Sozialarbeiter machen.“

„Also, ich soll die Leute trösten, die Sie beklaut und betrogen haben?“

„Naja. Zumindest unsere Sozialfälle.“

„Das tut mir Leid. Ich kann Ihnen unmöglich die vielen Handwerker, Pendler, Kollegen und deren Angestellte aus den Särgen holen. Gehen Sie bitte zu einem Richter. Die sind dafür zuständig.“

„Tut mir sehr Leid um Sie. Wir haben gern bei Ihnen und Ihrer Familie gegessen.“

„Ich schreibe ihnen, wenn wir in einer echten Ersatzheimat wieder Essen kochen.“

Sie weint etwas. Ich weiß nicht, ob gekünstelt oder nicht.

Ich frage den Banker, ob wir uns ein Auto kaufen dürfen für unsere Arbeitssuche. Oder ob sie uns das weg pfänden. „Ich schreibe einen Freistellungsantrag. Morgen kann ich Bescheid geben.“

„Danke. Wir lassen Ihnen Alles zur Verwertung stehen wie es ist.“

„Wir werden das Haus versteigern und kümmern uns um die Konkursmasse.“

Das Gespräch ging schnell und unbürokratisch.

Ein kleiner Hinweis zwischendurch


Ein kleiner Hinweis zwischendurch

Angesichts des sturen Staus auf unseren Zubringerstraßen, erlaube ich mir zu erwähnen, warum das Personal der Saisonbetriebe einspurig auf Arbeit fährt.

Eine Saisonkraft arbeitet von 7/8 Uhr bis 13/14 Uhr und von 16/17 Uhr bis 22/23 Uhr. Das heißt, sie arbeiten täglich eine Doppelschicht mit ihrem Arbeitsweg.

Sobald eine Saisonkraft pro Arbeitsweg mehr als eine halbe Stunde benötigt, verkürzt sich auch deren Nachtruhe erheblich. 4 mal eine halbe Stunde ergibt 2 Stunden. Nur für den Arbeitsweg.

Ihnen, in Ihrem SUV nach 10 Stunden Anreise an einem ihrer freien Urlaubstage, kann das natürlich egal sein. Ihr „Fressen und Ihr Saufen“ haben Sie entweder im Kofferraum, im Laden an der nächsten Ecke oder der Hotelchef muss es Ihnen, notgedrungen, selbst servieren.

Also, schalten Sie bitte Ihre dreihundert Gramm unbenutztes Resthirn ein und lassen Sie wenigstens die Saisonkräfte auf ihrer Spur durch. Sie müssen, trotz Ihrer hohen Autoraten, nur rechts fahren.

Noch liegen bei uns keine hungernden Neger auf der rechten Fahrspurseite. Dank Ihrer tatkräftigen Fahrkunst, dürfen Sie das aber erwarten in den kommenden Jahren.

Ihr Saisonkoch

Ostern 2021


Ostern 2021

Ostern ist, wie andere Feiertage, für Saisonkräfte kein Feiertag. Für uns gibt es praktisch auch keinen Grund, das zu feiern.

Im aktuellen Virusgeschehen dürfen meine lieben, treuen Leser und literarischen Freunde miterleben, wie sich Saisonkräfte fern ihrer Familie und Heimat fühlen zu solchen Anlässen.

Ich verbinde diesen Hinweis mit dem Wunsch, jene Leser, die Ostern auch heute feiern können, anzuregen, sich darüber Gedanken zu machen, was es bedeutet, kein einziges Familientreffen wahr nehmen zu können.

Ihre Familienangehörigen zu Hause liegen im Krankenhaus, sterben, erleiden einen Wohnungsverlust oder anderes Ungemach. Sie können weder helfen noch trösten.

Saisonkräfte arbeiten für Ihr Wohl. Das Wohl ihrer Gäste.

In der aktuellen Zeit wird den Saisonkräften der Zuschlag für ihr Engagement an Feiertagen verweigert.

Bitte berücksichtigen Sie das bei ihren Abrechnungen in Hotels und Restaurants.

In dem Sinne, wünsche ich ihnen ein Frohes Osterfest!

Danke

Ihr Saisonkoch

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