Die DDR im Vergleich zu uns in Südtirol/Italien


In der DDR wurde der 8-Stunden-Tag durchgesetzt. Unsere Arbeitszeit mit Pausen, betrug genau 8 3/4 Stunden pro Tag. Die Arbeitszeit galt für alle Beschäftigten in allen Branchen. 

Die Leiter des Betriebes, der Gemeinden, der Kreise, der Bezirke und des Staates, arbeiteten bei Bedarf länger. Genossen der Arbeiterpartei, der SED, wurden grundsätzlich in Schwerpunkten des Aufbaues eingesetzt. Deren Arbeitszeit wurde nicht so genau bemessen wie die der Arbeiter und Bauern. Für Bauern galt die gleiche Arbeitszeit wie für Arbeiter und Angestellte. Die Genossen wurden zu Überstunden und Mehrleistung für die gesamte Gesellschaft verpflichtet. Das war Bestandteil des Statutes der Partei. Verwechseln Sie das bitte nicht mit den Propagandaauftritten Ihrer Politiker. Die werden nicht nur überbezahlt dafür, sondern dienen auch einer Art der Verblendung in Form von wohl klingenden Reden, die von extra betriebenen Instituten verfaßt werden. 

In der DDR wurden die Ansprachen der Politiker in Parteiversammlungen beschlossen und verfasst, nachdem darüber abgestimmt wurde. Und selbst nach dieser innerparteilichen Abstimmung wurden die Reden als Vorschlag zur Diskussion in den Betriebsversammlungen, Kreistagen, Bezirkstagen und letztendlich in der Volkskammer präsentiert. 

Die Volkskammer war das kleine Spiegelbild der Bevölkerung, die anteilmäßig ihre Vertreter wählte und delegierte. Für diese Arbeit wurden ihnen alle Kosten erlassen. Verdient haben sie mit dieser Arbeit nichts. Alle hatten einen Beruf, von dem sie für die Arbeit in der Volkskammer frei gestellt wurden. Sie dienten ihrem Volk und jener gesellschaftlichen Schicht, die sie delegierte.

Je höher demnach der Anteil der Arbeiter war, desto höher war der Anteil der Delegierten dieser Bevölkerungsschicht. Wäre die DDR zum Beispiel ein Agrarland gewesen, hätten wir in der Volkskammer, mehr Bauern als Arbeiter vorgefunden. 

Natürlich ist dann das sprachliche Niveau in den Diskussionen ein anders als in einem Land, in dem sich professionelle Redner und Schauspieler um die Gunst der Wähler streiten. Immerhin erwartet sie dafür ein nicht zu verachtender Sold. Denn diese Vertreter sind Söldner. Sie sind keine Angestellten vom Volk oder von Parteien, sondern von Interessengruppen. Die Interessengruppen platzieren ihre Söldner in allen Parteien des politischen Spektrums des jeweiligen Landes. 

Ich werde diese Serie gelegentlich etwas weiter führen. Meine Leser möchten immerhin den Überblick haben, wie es in sozialistischen Staaten zugeht. Ich möchte Ihnen damit auch sagen, in welchem System Sie demokratischer leben und in welchem System Sie gekauften Hampelmännern hinter her laufen.

Im kommenden Beitrag gebe ich Ihnen mal ein paar Einblicke in die Parteiarbeit einer Arbeiterpartei. Wie werde ich Genosse und welche Leistungen habe ich dafür zu bringen. 

Das wäre z.B. ein sehr schönes Cover für einen Krimi:-))

Ausfahrt 210621


Ausfahrt 210621

Heute, nach langer Zeit, kann ich endlich mal wieder eine Ausfahrt machen. Am Wochenende fahre ich selten. Da sind mir einfach zu viele Gegner unterwegs. Mit Gegner meine ich die Leute, die beim besten Willen, Verkehr nicht begreifen wollen. Wenn ich bestimmten Reaktionen folge, darf ich sagen, mir sind auch zu viele Besoffene unterwegs.

Eigentlich filme ich den gesamten Verkehr. Nach Vorne und nach Hinten. Wenn ich mal im Aschekasten lande, kann meine Witwe wenigstens dem Unfallverursacher die Kosten draufhauen. Das setzt natürlich voraus, die Unfallgegner finden den Chip net. Den möchte der Motorradfahrer bei dem verschlagenem Volk recht gut verstecken.

Heute bin ich nach Madonna di Campiglio gefahren und zurück über Ponte Arche, Toblino, Vezzan, Gampen.

Wir haben In Südtirol, aber auch teilweise im Trentino, die DDR-Standard Straßenfläche der anfänglichen achtziger Jahre. Aber zwischendurch gibt es die Möglichkeit, auf einem zwanzig Meter langem,neu asphaltiertem Bereich, Vollgas zu geben. Danach braucht es gute Bremsen. Dessen könnt ihr Euch gewiss sein. Bei der Tourenplanung sollte der Motorradfahrer unbedingt nachschlagen, wo der Giro entlang führte und diverse Alpencups ausgetragen werden. Für die Radfahrer werden die Straßen natürlich gemacht.

Das ist fast vergleichbar mit der Route, die einst Walter Ulbricht oder Erich Honecker auf neuem Asphalt zurück legten. Man kann sich also über die DDR schon mal nicht lustig machen.

Wie gesagt: Wir waren 50 Jahre voraus.

Mit einem Unterschied. Bei uns in der DDR wurde Alles, Nach und Nach besser.

Bis die plündernden Kriegsverbrecher aus dem Westen kamen, natürlich. Und die haben uns gezeigt, wie man ein Land in dreißig Jahren, fünfzig Jahre zurück entwickelt:-))

Ich reiche natürlich noch ein paar Fotos nach. Die muss ich erst einspielen.

Der Gelbstich ist Saharasand.

Madonna sieht recht gut aus

Und in Sarche steht mein Freund

%d Bloggern gefällt das: