Auszug aus Der Saisonkoch Zweiter Teil


Zunächst müssen wir ermitteln, wer zu Hause ist. Wir rufen also Alle an. Mein Sohn ist gerade auf Wintersaison. Ein Besuch ist zwecklos. Er arbeitet so lange wie ich. Die Münchner sind nicht zu Hause. Die Mailänder sind da. Beide. Caio und Uschi freuen sich, mal wieder Etwas von uns zu hören. Eigentlich sind die Zwei um diese Zeit Ski fahren. Caio ist schon pensioniert und Uschi muss nicht arbeiten gehen. Sie arbeitet trotzdem in einem Büro. Halbtags als Übersetzerin. Wir fragen sie, ob wir ihnen Etwas mitbringen sollen aus Südtirol. „Speck und Käse“, ist die Antwort. Also, abgemacht. Wir fahren nach Mailand. Dort waren wir schon eine Ewigkeit nicht mehr.

Vorher lege wir uns noch Etwas hin. Müde nach Mailand zu fahren, wäre wirklich zu viel Stress.

Wir nehmen wieder reichlich Kaffee und Wasser mit. Auf der Autobahn A4 von Verona bis Mailand ist manchmal mit fürchterlichen Staus zu rechnen.

Für gewöhnlich kürzen wir etwas ab. Die Abkürzung ist aber auch nicht ohne Hindernisse.

Von Affi bis Peschiera des Garda gibt es eine Superstrada, mit der wir schon einige Kilometer sparen können.

Kaum sind wir in Bozen auf der Autobahn, dürfen wir feststellen, dass donnerstags ein ziemlich reger Schwerverkehr unterwegs ist. Auf der rechten Seite der zweispurigen Autobahn bewegt sich ein Zug aus Lastkraftwagen. Wir fahren praktisch einspurig bis Affi. Affi wirkt wie ein Tor in eine hellere Welt. Das Etschtal erstreckt sich von Nord nach Süd. In dem Tal ist es erst ab Mittag wirklich hell.

Wir biegen in Affi ab und fahren parallel zum Gardasee nach Peschiera. Ab hier wird der Verkehr erheblich dichter. Diese Umgehung ist sehr beliebt.

Wir waren wirklich lange nicht da und müssen die Auffahrt auf die Autobahn etwas suchen.

Ab jetzt ist es nicht mehr all zu schwer. Generell fahren wir immer die Via Monza ab, die uns direkt vor die Haustür von Uschi führt. Dabei passieren wir den großzügig angelegten Kreisverkehr vor dem sehr schönen Hauptbahnhof. Der erinnert mich immer an den wirklich schönen Kasaner Bahnhof in Moskau. Man könnte meinen, beide Bahnhöfe wurden von einem Baumeister konstruiert.

Wir erinnern uns gerade, als wir das erste Mal hier waren. Wir mussten Uschi anrufen und ungefähr beschreiben, wo wir stehen. Im Grunde waren wir schockiert von der Art des Verkehrs. Radfahrer, Rollerfahrer, Fußgänger, Alle schienen sich regellos auf der Straße zu bewegen.

Wir sind angekommen. Die Suche nach einem Parkplatz dauerte nicht lang. Wir konnten in der unmittelbaren Nähe der Wohnung Uschis parken.

An der wirklich beeindruckenden Eingangstür des Hauses konnten wir klingeln. Uschi antwortete durch die Sprechanlage. Die Riesentür sprang auf. Im Haus roch es nach Knoblauch, Kräutern und Lammfleisch. Mittlerweile ging es streng auf die Mittagszeit zu. Uschi kam uns entgegen. Wir hätten die Wohnung nie gefunden.

Karerpass 2013

Marzipan/Marzapan


Marzipan

..aus Mandel, Zucker, Honig und Gewürzen

siehe Wiki

und

Pseudomarzipan

unterscheiden sich in erster Linie in Geschmack, Namens- und Rezepttreue.

Echtes Marzipan

wird so hergestellt, wie z.B. dieses Produkt,

Santo Tome

Pseudomarzipan

wird von vielen Herstellern heutzutage mit

„Glukose“ hergestellt.

Glukose ist kein Zucker sondern ein Süßstoff. Das werden Sie in Vergleichen sofort spüren.

Ich gehe jetzt nicht extra nachschauen und kontrollieren, wie sich traditionelle Unternehmen an Rezepte und Richtlinien halten oder diese brechen. Das ist Verbrauchersache, sagt die EU-Diktatur.

Ich helfe Ihnen heute etwas dabei.

Das Thema Glukose hatten wir bereits. Das ist weder ein Zucker, sondern, bestenfalls, ein billiger Süßstoff.

Lebensmittelrechtlich betrachtet, ist es ein Gift.

Alles, was der menschliche Körper verarbeiten und umwandeln kann, bezeichnen wir als Lebensmittel.

Es gibt aber Einschränkungen:

Sobald die Verarbeitung der Leber bedarf und diese belastet, reden wir von Gift.

Es ist ja bekannt, dass in Deutschland z.b. recht viel gesoffen wird. Damit dürfte die Leber, die am Tag 0,2 Promille verarbeiten kann, von sich aus schon an ihre Grenzen stoßen. Aus dem Blickwinkel, wären Deutsche eh zu 80% Alkoholiker; vor allem der Inhalt des Reichstages. Und das spüren wir doch, oder? Wann hat diese Gemeinde von angeblich „Ottonormaldeutschen“ je ein Wort oder ein Gesetz nicht gebrochen?

Alkoholiker sind dafür bekannt, ein Versprechen zu brechen. Sie können sich nicht erinnern. Das bissl Erinnerungsvermögen landet sozusagen in der Toilette bei dem Versuch der Ausnüchterung.

Bevor Sie also ihre Leber und Galle mit einem Fettentzug drohen, versuchen Sie es erst Mal mit Alkohol- und Glukoseentzug. Haben Sie einen Tag zu viel Gift zu sich genommen, speichert die Leber den Überschuss, den sie nicht verarbeiten kann, in der Galle.

Sollte also eines Ihrer Familienmitglieder an der Galle operiert werden müssen, wissen Sie, dieses Mitglied hat heimlich mehr Gift gefressen oder gesoffen als Leber und Galle verarbeiten können.

Möchten Sie die letzten zwanzig Jahre Ihres bescheidenen Daseins etwa mit einem Plastiksack am Bauch, Ihre Notdurft verrichten.

Sofern Sie also nicht zu den 80% Deutschen gehören, können Sie im Rahmen des Abbaus in der Leber, selbstverständlich den Liebkosungen der Glukose nachgeben. Wenden Sie sich ganz vertrauensvoll an die Verarbeiter dieses Süßstoffes und fragen sie die, wie viel denn Ihre Leber davon pro Tag verträgt. Sie werden staunen ob der fachlich, wirklich ausgereiften Antworten, falls Sie das Gekreische des, zeitweise in Südafrika oder Indien, nieder gelassenen Kundenservice überhaupt verstehen.

Wie bei allen Lebensmittelverarbeitungen, hilft Ihnen vielleicht das Internet. Dort werden Sie sehr schnell die Rezepte und Anleitungen finden, mit denen Sie sich in Minutenschnelle, Marzipan selbst herstellen können.

Falls Ihre Frau der Kaufversuchung nicht widerstehen kann, schenken Sie ihr einfach die gleiche Menge noch dazu. Gottes Hand wird den Rest schon erledigen.

Mamolada April 2013

Wie tritt ein Europa gegenüber unseren iranischen Freunden auf?



Die Meldung von Elijah J Magnier

„Eine in Wien anwesende Quelle sagte: “Das Problem für den europäischen Verhandlungsführer besteht darin, seinen neuen iranischen Amtskollegen und dessen Herangehensweise an das Atomabkommen kennenzulernen, die sich von der seines Vorgängers unterscheidet. Im Jahr 2015 war die Regierung des (ehemaligen) Präsidenten Hassan Rouhani davon überzeugt, dass das Atomabkommen um jeden Preis erreicht werden müsse, auch auf Kosten iranischer Interessen. Der iranische Unterhändler offenbarte den Europäern und den amerikanischen Unterhändlern, dass sich Iran in einer schweren Wirtschaftskrise befand und zustimmen musste. Der ehemalige iranische Unterhändler machte einen strategischen Fehler. Als Präsident Raisi die Macht übernahm, erklärte er, dass das Atomabkommen nicht seine Priorität sei. Die wissenschaftlichen Fortschritte Irans im Nuklearbereich, die rasche Entwicklung der iranischen Nuklearkapazitäten, die Urananreicherung und die fortschrittlichen Zentrifugenmodelle in den letzten Monaten verschafften dem iranischen Verhandlungsführer eine einzigartige Position der Stärke, die der frühere Verhandlungsführer nicht besaß. Deshalb ist der Iran nach Wien gereist, um aus einer Position der Stärke und nicht der Schwäche heraus zu verhandeln.”

„Die offizielle Quelle fährt fort: “Der europäische Unterhändler drohte dem Iran zweimal indirekt, während er mit dem iranischen Unterhändler sprach. Der stellvertretende Außenminister und Leiter des Verhandlungsteams, Ali Bagheri Kani, erwiderte dies in angemessener Weise. Der europäische Unterhändler sagte, dass Israel einen Schlag gegen den Iran vorbereite und dass Europa und die USA dies nicht auf unbestimmte Zeit verhindern würden, wenn der Iran das Abkommen nicht abschließen würde. Außerdem erklärte der europäische Unterhändler Bagheri, dass sich Europa den US-Sanktionen anschließen könnte, wenn Wien keine Fortschritte macht. Der Leiter des iranischen Teams antwortete mit Nachdruck, dass der Iran keinem Land rät, ihn zu provozieren, weil er den Finger am Abzug hat. Daher bestehe kein Zweifel daran, dass der Iran sofort auf jede Aggression einer Partei reagieren werde, egal wie klein oder groß dieser Aggressor auch sein mag (womit er auf einen israelischen oder einen EU-US-Schlag anspielte). Er fügte hinzu, dass ein paar israelische Flugzeuge nicht das iranische Atomprogramm zerstören würden, sondern nur ein paar Ziele. Im Gegensatz dazu kann der Iran Zerstörungen anrichten, wie sie Israel noch nie erlebt hat, weil der Iran die legitime Macht und das Recht hat, Vergeltung zu üben. In diesem Fall wird der Aggressor, Israel oder eine andere beteiligte Partei, einen größeren Krieg in der Region sehr bedauern”.

„” Der europäische Kontinent, oder zumindest Frankreich und Deutschland sowie Großbritannien, die das Atomabkommen von 2015 unterzeichnet haben, haben es nicht gewagt, sich den einseitigen Sanktionen der USA in den Weg zu stellen. Sie – so Bagheri gegenüber seinen Gesprächspartnern – haben sich nicht an Ihre Unterschriften gehalten. Daher werden Ihre einseitigen Sanktionen nichts bewirken, denn Iran ist auf dem Weg nach Osten. Obwohl Teheran an guten Beziehungen zu Europa interessiert ist, kümmert es den Iran nicht sonderlich, was der Westen tut oder nicht tut. Nachdem wir das Maximum an US-Sanktionen erlebt haben, glaubt der Iran, dass Europa nicht mehr viele Sanktionen zu verhängen hat, weil die USA keine Sanktionen mehr gegen uns verhängen können”, sagte Bagheri dem europäischen Unterhändler. „

„Die Quelle bestätigte, dass “das europäische Verhandlungsteam darauf bestand, einen Mechanismus zur Einstellung des Atomprogramms und der Urananreicherung zu finden. Das europäische Team hat zu keinem Zeitpunkt die einseitigen US-Sanktionen in Frage gestellt, die von den westlichen Unterzeichnern eingehalten werden. Dies ist für den Iran inakzeptabel, da es keine Garantien dafür gibt, dass die Sanktionen nicht unter einem anderen Titel oder Vorwand erneut verhängt werden, wenn der Iran sich bereit erklärt, ohne weitere Garantien zum Geist des Atomabkommens zurückzukehren. Darüber hinaus wird der Iran die Entwicklung seines Programms zur Anreicherung von Uran nicht einfrieren, solange kein Mechanismus zur Aufhebung der Sanktionen und zur Gewährleistung ihrer Nichtwiedereinführung vereinbart wurde.

Der Iran hat den Verhandlungstisch seit 2015, als er das Abkommen unterzeichnete, keinen Tag lang verlassen, auch wenn Präsident Barack Obama sich nicht an alle Bedingungen hielt. Auf ihn folgte Präsident Donald Trump, der das Abkommen 2018 zerriss. Der Iran hielt sich jedoch ein ganzes Jahr lang an das Abkommen. Im Jahr 2019 wendete er rechtmäßig die Artikel 26 und 36 an, die es ihm ermöglichen, sich zurückzuziehen, ohne das Abkommen schrittweise zu verlassen.“

Eigenkommentar:

Bereits jetzt, darf die EU und ihre Anhänger, nichts mehr nach Weißrussland verkaufen. Der Iran folgt bereits. Syrien ist schon dabei. Russland richtet sich gen Asien aus. 

Mich würde nicht wundern, Parmaprodukte, San Daniele usw., bald zum halben Preis zu sehen.

Das wird aber wenig nützen bei den sinkenden Einkommen und Renten.

Dank der Diktatur – Europa!

Marmolada 2013

kleine Leseprobe aus Leblos im Schnalser Stausee – Die Beweise


„Auf wen wartest du heute?“

Alenka gibt dazu keine Antwort. Monika entschließt sich, zu warten. Dazu gehen die Zwei vor das Haus.

Sie stellen sich etwas abseits an die Bushaltestelle. Es dauert nicht lange und es kommt Manuel getrödelt. Er biegt ins Haus ein. Monika nimmt die Spur auf. Nach vorsichtiger Kontrolle, winkt sie Toni herbei.

Jetzt rennen die Zwei das Haus hinauf zur Wohnung von Danuta und Witek. Monika klopft nur einmal und kurz danach öffnen sie die Tür. Treffer! Alenka hat mit Danuta auf Manuel gewartet.

Die Situation nutzt Toni natürlich gern aus, um Manuel unter Druck zu setzen.

„Wer hat den Tee von Jolanda gekauft?“

Die Frage liegt nahe, weil auf der Packung die Fingerabdrücke von Hannes waren.

„Emil hat den mitgebracht und Jolanda gegeben. Emil spricht gut Ungarisch.“

„Wer hat an diesem Tag das Zimmer kontrolliert?“

„Hannes und ich.“

„Wer von euch hat den Eisenhut in den Baldriantee gemischt?“

„Eisenhut? Was ist das?“

„Wo wohnst du, Manuel?“

„Am Kaseracker in Oberbozen.“

„Gut. Melde dich für heute mal ab. Wir fahren zusammen zu dir nach Hause.“

Manuel scheint zu ahnen, worum es geht.

„Ich bin gleich wieder da.“

„Monika geht mit dir.“

Toni bewundert Alenka. Alenka stört das kein bisschen.

„Wollen sie mich auch verhaften?“

„Eine strenge Körpervisite wäre mir lieber. Danke. Wir sind für heute bei euch fertig.“

Im Hof des Hauses wartet Toni etwas, bis Monika mit Manuel eintrifft. Jetzt fahren sie zusammen auf den Ritten.

Die Zeit scheint etwas ungünstig. Es ist reger Verkehr. Werksverkehr. Auf halbem Weg, sehen sie warum. In einer größeren Keksbäckerei scheint gerade Schichtwechsel zu sein. Monika muss sogar aufpassen, keinen Unfall zu haben. Die Arbeiter verlassen wie entfesselt das Gelände.

Arco

Heute lernen wir mal etwas…


…von der absoluten Gewissenlosigkeit „weiblicher“ Karrieren.

https://kritisches-netzwerk.de/forum/das-netzwerk-der-pandemisten-teil-1-alena-buyx-vorsitzende-des-ethikrates

Das Netzwerk der Pandemisten:

Teil 1: Alena Buyx, Vorsitzende des „Ethikrates“

Ein strukturiertes Netzwerk agiert als Pandemietreiber

– der kleine Kreis orchestriert die große Krise.

von Wolfgang Jeschke | LAUFPASS.com(Link ist extern) (Magazin für Nachdenkliche) 

In meinem neuen Krimi geht es um Mord im Umfeld von Prostitution. Und das hier, ist ein Paradebeispiel dafür:-)) Beim genauen Hinschauen, werden sie in beiden Fällen merken, dass Frauen/Mütter die Opfer von gewissenlosen, angeblich weiblichen Kreaturen sind.

Clara und der „Impf“-Fanatiker


Für mich braucht es keine weiteren Argumente.

Sascha's Welt

BildCClara hatte sich nach reiflicher Überlegung entschieden, das „Impfangebot“ abzulehnen, das ihr nicht nur aus der Zeitung, sondern auch von den großformatigen Werbeplakaten überall mit der Losung: #Ärmel hoch entgegenschrie, und das jetzt in eine Forderung mündete, ja – sogar zum Zwang zu werden drohte. Auch wollte sie sich dem Druck der Firma nicht beugen, die ihr damit gedroht hatte, sie zu entlassen, wenn sich sich nicht „impfen“ lassen wollte. Es war schon schlimm genug, daß man jetzt in der Kantine eine Selektion vornahm und die „Ungeimpften“ in eine abgesonderte, mit Flatterband abgegrenzte Ecke verwies und ihnen verbot, mit den anderen Kollegen gemeinsam das Mittagessen einzunehmen. Bei den Studenten war es noch schlimmer, einige hatten sogar Hörsaal-Verbot erhalten, weil sie sich nicht „impfen“ lassen wollten. Die Drohungen wurden immer dreister…

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Tabak/Arbeitertabak


Arbeitertabak, Zigaretten

Der Arbeitertabak ist eine ziemlich aufwendige Produktion, die sich aber lohnt für arme Leute.

Bedenken wir, dass mit der Tabaksteuer sämtliche NATO-Überfälle bezahlt werden, macht es schon Sinn, so wenig wie möglich, Tabak zu rauchen.

Die erste Arbeit ist zunächst das Kräuter sammeln. Brennnessel, ist der Hauptbestandteil. Als würzende Zutaten sammele ich Haselnuss-, junges Feigen-(etwas fest), junges Kirsch- und junges Weinlaub.

Je nach Gesundheitszustand können dann auch zeitweise Heilkräuter oder heilende Kräuter zu gegeben werden. Ich denke an Pfefferminze, Melisse, Huflattich, Kamille usw.

Sämtliche Zutaten werden zuerst getrocknet.

Bis auf die heilenden Kräuter, werden die Blätter jetzt fermentiert. Ich nutze dafür Rum, Grappa, Vanille, etwas Kokoslikör und bisweilen etwas getrocknete Sauerkirsche.

Tabak müssen Sie auch nicht unbedingt kaufen. In Wohnzimmern wächst der ausgezeichnet. Die neuen Tabakkulturen haben eher eine Staudenform, die mit der hochgewachsenen, klassischen Form kaum vergleichbar ist. In vielen Ländern wird der Tabak im Zelt und dazu, in Hochbeeten angebaut. Tabak ist eine ziemlich gesunde Zimmerpflanze. Keiner hat jemals gesagt, sie sollen das Laub dieser Pflanze in den Biomüll geben.

Der Arbeitertabak kann nur mit Alkohol fermentiert werden. Mit Wasser wird er Ihnen verschimmeln. Fermentieren ist etwas vergleichbar mit einem Krautsalat herstellen.

Das zu fermentierende Kraut muss so lange gewendet und geknetet werden, bis es mürbe ist. Diesen Ballen stelle wir dann zur Ruhe und lassen ihn Trocknen.

In dieser Form ist der Tabak mehrere Jahre haltbar. Dabei entwickelt sich eine Geschmacksharmonie. Bei Fehlern in der Zusammensetzung, werden sie ein erbärmliches Kraut ernten und mit einem grünen Händchen, einen wohlschmeckenden Rauchgenuss.

Sollten Sie sich für Tabak entscheiden, dürfen Sie wissen, nach drei Jahren Lagerzeit hat dieser Tabak kein Nikotin mehr oder so wenig, dass wir darüber nicht reden müssen.

Die gelben Wände und Gardinen zu Hause kommen auch nicht vom Nikotin. Sie kommen von Zuckerzugaben. Bestimmte Hersteller fermentieren ihren Tabak mit Likören.

Beim Rauchen wird aus dem Zucker, Karamell.

Und das ist die Ursache für ihre braunen Gardinen und Zähne. Von Karamell bekommen Sie übrigens keine Ablagerungen in der Lunge, wie Ihnen diverse Fotomontagen einreden wollen. Diese Ablagerungen kommen von Dieselkohle, Teer und anderen Feinstäuben.

Wildtabak

Wildtabak kennen wir als Bauerntabak oder volksmündlich , als Machorka. Wenn Sie sich sicher sind, genau diese Pflanze gefunden zu haben, würde ich mir schon die Zeit nehmen, diesen Tabak zu ernten. Nach einer mehrjährigen Fermentierung hat dieser Tabak sehr wenig Nikotin. Er eignet sich besonders gut als Würztabak.

Volumentabak

…ist das Schlagwort der neuen Zeit. Wie Sie bemerken, befinden sich in den handelsüblichen Tabakverpackungen immer weniger Gramm für mehr Geld. Die Kriegsminister werden auch bisweilen teurer.

Die haben wahrscheinlich große Familien zu ernähren. Für Reparationen legen die ganz sicher kein Geld zurück.

Volumentabak stelle ich her, in dem ich den fermentierten Tabak nach dem Schneiden nicht breche. Und so unberührt muss der auch trocknen. Nach der Fermentierung, werden Sie eine recht angenehme, einheitliche Farbe des Tabaks registrieren.

Mit einer Geruchsprobe können Sie Ihr Wunderwerk begutachten. Sie werden staunen!

Drehen und Stopfen

Auf diverse Hülsen usw. bin ich schon eingegangen. Die 8mm Zen-Hülse hat bei meinem/unserem Test gewonnen.

Den Volumentabak können Sie jetzt, je nachdem, wie viel sie Drehen oder Stopfen möchten, gebrauchsfertig machen.

Ich nutze Mineralwasser mit einem Feinzerstäuber.

Der Tabak ist so einzusprühen, dass nur die Oberfläche etwas feucht wird, der knackige Kern aber erhalten bleibt. Nach dem Einsprühen muss also zügig gewendet werden. Ich schwinge den Tabak in einer runden Schüssel oder in dem Behälter auf dem Foto.

Tabak verdrehe ich grundsätzlich mit zwei Filtern hintereinander. Ich möchte keinen Tabak meiner harten Sammelei verschwenden. Beim Stopfen gebe ich zusätzlich einen ganzen oder halben Filter zu dem Filter in der Hülse.

Eigentlich ginge da auch ein kleiner Wattetupfer. Aber selbst die lose Watte wird heutzutage mit Wucherpreisen vertrieben.

Watte können Sie sich auch extra zu einer Art Zigarette rollen und daraus Filter schneiden.

Zen bringt ihnen aber sämtliche Formate aus Baumwolle.

Gerollte Zigaretten rauche ich gern am Computer. Die Aschen sehr wenig ab.

Übrigens:

Die Hersteller von Wicklern sind natürlich darauf aus, so viele wie möglich davon zu verkaufen. Und das kann auch ins Geld gehen.

Für meinen Wickler, den ich bereits das dritte Jahr nutze, habe ich eine samtartige Wachsdecke im Möbelhandel gekauft. Der Baumarkt hat das sicher auch. Die Wachsdecken werden als Meterware geschnitten. Ich wollte bei uns gern ein paar Sieben – Zentimeterstreifen vom laufenden Meter. Der Verkäuferin war das angeblich nicht möglich, solche Streifen zu schneiden. Ich schätze, das wird sich regional etwas anders darstellen. Ein Verkäufer wird Ihnen das eher machen.

Der Nähunterricht der DDR – Schulen, hilft Ihnen nun, diese 70mm- Stücke, mittels lockerem Saumstich zu verbinden. Diese Methode hat einen großen Vorteil. Geben irgendwann einmal ein paar Fäden nach. können Sie die umgehend ersetzen.

Die Tabakfüllung mit Volumentabak einer handgedrehten Zigarette beträgt etwa ein Drittel einer gekauften. Rauchen Sie jetzt 40 dieser Zigaretten, entspricht das in etwa dem Genuss von 15 gekauften Zigaretten.

Die Methode ist übrigens interessant für Leute, denen Rauchpausen vom Lohn abgezogen werden oder, die wenig Zeit haben, überhaupt eine Rauchpause einzulegen.

Es soll ja Firmen geben, die eine Rauchpause als Verschwendung ansehen. Dass während dieser Pause, ihre Mitarbeiter eventuell etwas klüger werden, scheinen diese Firmen von Vornherein ausschließen zu wollen.

Ein kleiner Hinweis noch

Je feuchter ein Tabak, desto mehr Kondensat atmet der Raucher. Kondensat ist gemein als Teer bekannt.

Also, die Handdreher, die gern den nassen Tabak aus der 40-Gramm-Packung und ultradünne Zigaretten rollen, sei gesagt, diese Methode hat mit Genuss wenig zu tun.

Um mit Genuss zu rauchen, muss man sich nicht das untere Darmende bis unter die Kehle ziehen.

Diese Tabake trocknet man zuerst vollständig, nach dem wir sie gelockert haben.

Sie werden staunen!

Natürlich gehen trockenere Tabake nicht mehr oder nur schwer mit der Hand zu rollen. Tabake aber, die drei Prozent Feuchte nicht unterschreiten, gehen sehr wohl per Hand zu rollen. Die Drehtabake, welche Sie im Handel kaufen, besitzen eine Feuchtigkeit von 6-20%.

Deswegen könnten Sie den Tabak auch trinken oder kauen:-))

Schnitte

Pfeifentabake werden meist in 1,5 mm geschnitten, Zigarettentabake oft 0,8 mm.

Mein Tabak ist grundsätzlich bis jetzt, 1,5mm geschnitten. Ich warte auf eine chinesische Maschine, mit der ich einen Millimeter schneiden kann. Bei etwas strengem Laub, vor allem von Feigen, wäre mir der Feinschnitt lieber.

Unsere Familie hat übrigens Tabak angebaut.

In der DDR konnte man davon leben. Im aktuellen Theater ist das sicher nicht möglich.

Und jetzt noch ein paar Fotos.

Tabak getrocknet
Tagesbedarf
Etwas anfeuchten

Ein kleiner Hinweis zu meinem Krankheitsverlauf


Ich konnte diese Woche sämtliche Verbände abnehmen.

Im leichten Übermut bin ich natürlich zum Schnalser Stausee ohne Stöcke gefahren und habe dort fotografiert.

Wie üblich, können sich Proleten keine Schuhe für 100 € aufwärts leisten, die auf Schnee bzw. Schneeglätte nicht rutschen. Ich trage grundsätzlich Schuhe für 10 €. Und die rutschen eben etwas.

Eigentlich vermeide ich Unebenheiten, um die Metallinstallation samt Knochen an meinem unteren Schienbein zu schonen.

Eine von mir unbemerkte Unebenheit oder ein kaum beachtetes Rutschmanöver, haben mich wieder an meine Gehstöcke gezwungen.

Jetzt wollen wir mal schauen, wann es wieder normal geht.

Jetzt können wir uns sicher gut vorstellen, wie ich gerade mit dem Motorrad fahre.

Ich habe mal ein Foto ohne Verband gemacht.

Einen anderen Aspekt möchte ich gern noch dazu fügen.

Beim Motorradfahren trage ich Schutzstiefel, die solche Verdrehungen verhindern.

Jetzt muss ich die Haut des gesamten Bereiches wieder rekultivieren. Das Monate lange tragen des Verbandes hat schon seine Spuren hinterlassen.

Übrigens: die 50 Jahre Arbeit in Küchen zwingen mich heute und auch schon die letzten 10 Jahre, Stützstrümpfe zu tragen. Damit unterbinde ich Schwellungen der Beine in warmen Umgebungen und beim Sitzen.


burst

Auszug aus „Der Saisonkoch-Zweiter Teil“


Bewerbungsgespräche sind Dienstfahrten. Die sollten auf alle Fälle von denen bezahlt werden, die sie auslösen. Mit dem derzeitigen System werden die Fahrten samt Unfallrisiko auf die Arbeiter abgewälzt. Damit wird auch das Risiko eines dauerhaften körperlichen Schadens auf die Arbeiter abgewälzt. Zumindest erwarte ich, dass ich diese Dienstfahrten steuerlich absetzen kann. Aber das funktioniert auch nicht.

Seit langem deutet sich eine Runde in Südtirol an. Immerhin ist das unsere Wahlheimat, in der wir Versicherungen und Steuern bezahlen. Am liebsten wäre mir, noch einen Arbeitsplatz in der laufenden Saison zu erwischen. In Südtirol gibt es da mehrere Möglichkeiten bis hin zu Gletschergebieten. Bei der Planung muss ich jetzt darauf achten, dass ich nicht zu weite Wege zu meiner Joana habe. In Südtirol wird der Arbeitsweg bewusst nicht bezahlt. Man möchte damit den Werksverkehr verringern. Die Umweltbelastung durch die Touristen und den Transit ist eh schon zu hoch. Wir bringen die Opfer für unsere Gäste. Leider verstehen das die wenigsten Touristen. Sie denken, das ist eine Selbstverständlichkeit. Statt die Touristen mit ihren platzraubenden SUV’s und Wohnmobilen einfahren zu lassen, würde ich eher einen einspurigen Verkehr bevorzugen. Der läuft flüssiger und wesentlich umweltfreundlicher. Genau der Verkehr wird aber stark verleumdet. Ich rede von Motorrädern und Skootern. Dazu kommen ganz einfache wirtschaftliche Belange. Ein SUV – Fahrer oder ein Camper, wird seine Urlaubsverpflegung samt Verpackung, in seinem Fahrcontainer umher schleppen. Die Gastronomie kann von solchen Touristen nicht leben. Der Umweltschaden ist erheblich. Die Verpackungen bleiben hier und liegen in den naturgeschützten Bergen herum. Ein mehrspuriger Verkehr benötigt natürlich auch den entsprechenden Raum. Ein normales Auto benötigt zehn bis sechzehn Quadratmeter. Ein Wohnmobil oder Campinganhänger, benötigt sicher nicht unter zwanzig Quadratmeter. Diesen Platz gibt es weder in den Bergen noch auf den Straßen zwischen den Bergen. Die Zukunft Südtirols liegt damit eindeutig im einspurigen Verkehr. Einspurig heißt aber nicht, Fahrradverkehr. Fahrräder werden von den Touristen nach Südtirol mitgenommen. Auf dem SUV genauso wie auf anderen Autos und in Anhängern. Das ist kein Umweltschutz. Das ist eher ein Müllexport. Dazu kommt, dass die Fahrräder bis an den Berg oder an das Naturschutzgebiet, individuell transportiert werden.

Ich konzentriere mich bei meiner Bewerbung also zunächst auf den Vinschgau. Das stellt kurze Arbeitswege in Aussicht. Mit den kurzen Arbeitswegen wird auch das Unfallrisiko scheinbar etwas eingeschränkt. Für den Vinschgau gilt das in der Hinsicht natürlich nicht unbedingt. Dort herrscht in jeder Saison das reinste Verkehrschaos.

Der Nachteil der Täler ist eben, dass man zu wenig Umgehungsstraßen bauen kann.

Ich schreibe Betriebe in Burgeis, Schlanders, Partschins, Prad, Mals, Latsch und im Schnalstal an. Mal sehen, wie sie reagieren. Im Grunde schreibe ich nicht viel. Den Meisterbrief kann ich dort eh nicht gebrauchen. Den verschweige ich. Ich zähle ein paar Betriebe auf, in denen ich gearbeitet habe. Zeugnisse bekommt man kaum. Trotzdem fragt jeder nach Zeugnissen. Das ist schon eigenartig im Gebirge.

Jona kommt aufs Zimmer. Markus, der Besitzer unserer Autowerkstatt, hat angerufen. Er kann uns den Kotflügel am Mittwoch einsetzen. Er hat den schon da und lackiert ihn heute. Die Schürze hat er auch mit bestellt. Die lackiert er gleich mit.

Joana bekommt ab Mittag frei. Wir können einen schönen Spaziergang am See einplanen.

Vinschgau Februar 2015

 Auszug „Der Saisonkoch-Zweiter Monat“


Die Wenigsten sind wirklich Ski gelaufen. Sie haben gesoffen und gefressen – nicht gegessen. Der Blick auf und unter die Tische belegt das. Man fragt sich besorgt, warum wir Tischdecken und Bestecke auflegen. Ich glaube, die Gäste können Pommes und Hamburger nur noch mit den Händen essen. Mitunter geht mir ein Witz durch den Kopf. Der, mit dem zerkratzten Gesicht bei den Ostfriesen. Bei denen bin ich mir aber sicher, dass die mit Besteck umgehen können müssen. Fisch lässt sich mit den Fingern schlecht essen.

Ruth gibt mir dieses Mal recht viel Geld. Dazu drückt sie mir eine Tüte in die Hand. Schnitzel. Sie hat mir vier Schnitzel eingepackt. „Dein Personalessen“, hat sie gesagt. Wir trinken noch einen Kaffee zusammen.

Die Heimfahrt wird zu einem Chaos. Es staut schon in Galtür. Nach Ischgl brauche ich eine Stunde. Von Ischgl nach Kappl dauert es wieder eine Stunde. Bei Wolfgang steht eine Schlange vor der Tür. Ich muss an unsere Platzierungsschlangen vor den Restaurants in der DDR denken. Für die sind wir mal von diesem Volk ausgelacht worden. Eigentlich stehen die überall Schlange. Der Gedanke kommt mir immer wieder in den Sinn, wenn ich diese Warteschlangen sehe.

In Landeck steht Alles. Nur nicht in meine Richtung. Irgendwie scheine ich es noch zu schaffen vor achtzehn Uhr, denke ich mir. Wie gesagt. Ich dachte es mir. In Pfunds steht wieder Alles. Dieses Mal den Reschen rauf. Ich sehe gerade unseren Spaziergang, Flöten gehen. Den Reschen hoch bis Nauders brauche ich ab Pfunds, zwei Stunden. Das Abendmenü bei Alfred wird heute besonders lange dauern, wenn die Anreisen mit im Stau stehen.

Alfred steht schon am Eingang. Er wartet nur auf eine Anreise. Denen wird Marco eine kalte Platte machen und gut ist. „Staut es?“

„Ich wollte nachmittags da sein.“

„Wann bist Du denn los gefahren?“

„Kurz nach Drei.“

„Fast sechs Stunden. Rekord ist das aber noch keiner.“

„Wie? Hast Du schon länger gestanden?“

„Ja. Acht Stunden von Kappl hier her.“

„Ich habe Schnitzel mit. Die hat mir Ruth eingepackt.“

„Ruth? Das wundert mich. Die hat das wahrscheinlich vermutet.“

Alfred lässt sich nicht näher aus dazu. Ein paar Hotelgäste verwickeln ihn in ein Gespräch. Bei Marco gehe ich nicht vorbei. Die Zwei schwimmen sicher jetzt.

Joana wartet schon. Sie hat die Brötchen von Maria in der Mache.

„Ich habe Schnitzel mit.“

„Das auch noch.“

Die Schnitzel essen wir mit Butterbrötchen. Die aufgebackenen Teiglinge schmecken gut. Maria lässt die gut gehen. Gedämpft, würden die auch als Böhmische Knödel durchgehen.

„Morgen hab ich frei. Ich kümmere mich morgen um Arbeit.“

Wir gehen schlafen.

Marmolada April 2013

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