Fortsetzung Die Saisonpause


Mit dem Motorrad ist an den Waalweg schwer heran zu kommen. An einer Stelle gibt es einen Art Parkplatz. Der ist überfüllt. Also versuche ich den Weg. Ich denke, die Wanderer werden doch Platz machen, wenn ich komme. Der Gedanke ist falsch.

Stellen wir uns vor, ich wäre ein Koch oder Kellner in dem Betrieb, in den diese Wanderer einkehren wollen. Auf dem Weg sind sie, ihrem Benehmen nach, meine Feinde. Sie behindern mich, wo sie nur können. Sie beschimpfen mich teilweise. Im Restaurant betteln sie bei mir nach kostenlosen Extrawünschen. Im Ergebnis frage ich mich oft, von welchem Stern die kommen.

Die Parkfläche vor dem Restaurant ist sehr klein. Würde ich mit dem Auto fahren, wäre ich schon oben in der Küche durch geschwitzt. In Küchen ist das Gift. Wegen der Lüftung. Schon am kommenden Tag käme ich nicht aus dem Bett. Das Kreuz wäre steif.

Die Mannschaft der Betreiber ist sehr jung. Der Chef stellt sich vor.

„Wir brauchen einen Seniormitarbeiter. Ihre Ausbildung entspricht genau dem, was wir benötigen.“

Ich bin überrascht. Ausgerechnet meine Kollegen, noch dazu sehr junge, wünschen meine Mitarbeit. Nach vielen Jahren kommen Kollegen und Mitarbeiter, die meine Ausbildung schätzen. Ich glaube, mich im Paradies zu befinden. Und das hier in Südtirol. Wir trinken den Kaffee zusammen, reden miteinander über die Aufgaben und besprechen bereits Technologien. Das erste Mal in Südtirol wird mir offen, Hochachtung entgegen gebracht.

Wir schauen uns gemeinsam die Küche an. Sie ist gut eingerichtet. Aber, und das muß ich gestehen, streng in Posten geteilt. Wenn Kollegen ihren freien Tag haben und das Kollektiv kleiner ist, verlängern sich deren Wege erheblich. So werden moderne Küchen nicht mehr eingerichtet. Wir bedauern gemeinsam den Zustand. Der junge Kollege versteht sofort, was ich meine.

„Wir sind Pächter.“

„Ich sehe trotzdem Möglichkeiten, das zu überbrücken.“

„Wie?“

„Wir nutzen Bain Maries als Kühlschrank.“

Das muß ich nicht mal weiter erklären. Der Kollege weiß sofort, was ich meine. Mit der Methode können wir ganze Posten, ohne zusätzliche Wege, einem Kollegen dazu stellen. Entweder warm oder kalt. Nach einem umfangreichen Gespräch, auch mit den Kollegen, bekomme ich die Zusage. Sogar in Rahmen meiner Gehaltsvorstellungen.

„In spätestens zwei Tagen bist du bei uns angemeldet. Dann kann es los gehen.“

Mit der freudigen Nachricht fahre ich nach Hause. Joana ist schon da. Wir freuen uns gemeinsam und nutzen den Feierabend für eine kleine Ausfahrt. Zur Feier des Tages fahren wir nach Kiens, unseren Freund im Riffl besuchen.

Abend schaue ich noch einmal ins Netz, Nachrichten abholen. Vier Antworten auf Bewerbungen sind eingegangen. Jetzt sind auch Antworten dabei, mit denen ich schon gar nicht mehr gerechnet habe. Sogar aus dem Passeiertal. Eine Mitteilung scheint mir besonders wichtig. Ein Betrieb, in dem ich schon gearbeitet habe. Das klingt jetzt wie ein Witz. Es ist der Betrieb, der mir noch Lohn schuldet. Es wäre ein Fehler passiert und man möchte es wieder gut machen.

Lieber jetzt als nie. Also fahre ich am Morgen auf die Seiser Alm. Die Prozedur mit dem Ticket ist etwas nervend.

Ich überlege mir, ob ich das nächste Mal nicht durch den Ort fahre. Wenn mir täglich bei der Anreise, fünfzehn Minuten abgezapft werden, sehe ich Schwarz. Ich frage, ob die Prozedur auch früh um Sechs fällig ist. Wahrscheinlich nicht. So genau ist die Antwort nun auch nicht. Jetzt bin ich schon fünfzehn Jahre hier und komme mit bestimmten Ausdrücken und Reaktionen immer noch nicht zurecht. Manchmal frage ich mich, ob sich die Einheimischen untereinander auch so anmachen.

Faschistendiktaturen…


..wie die ungewählte europäische Nuttendiktatur, haben natürlich das Interesse, große Demonstrationen zu verhindern. Dabei steht auch die Gefahr im Haus, einige Polizisten, Carabinieri und andere Staatsdiener könnten sich nach dem Studium ihrer Rechnungen kurzerhand entscheiden, daran teilzunehmen.

Noch zumal, die Drohung der gewissenlosen Nutten aus dem Volksempfänger schallt, den Winter in den Schützengräben an der Ostfront zu frieren. Für Einige mag das interessant sein, verpackt in einem Müllsack auf amerikanischen Müllhalden zu landen. Anderen wäre vielleicht ein anständiger Grabstein lieber. Zumindest einer, auf den nicht gespuckt wird.

Zum Glück hat man durch vernachlässigte, zu teure Impfungen verhindert, einen komplexen Schutz vor Krankheiten zu erreichen, die in sozialistischen Ländern komplett ausgerottet wurden. Derzeit hat man eher damit zu tun, auch die Denkmäler der Humanisten zu beseitigen, die sich für die erfolgreiche Bekämpfung von Pandemien auszeichneten. Das darf schließlich Keiner erfahren, dass die Kommunisten mit der Würdigung der Verdienste dieser Wissenschaftler, sämtliche ansteckende Krankheiten komplett ausgemerzt haben. Bis auf den Tripper vielleicht, den uns regelmäßig die Westsekundenbespringer lieferten. Unsere Frauen haben bisweilen für eine Tafel Schokolade oder etwas vergoldetes Messing gepaart mit billigem Westsekt, die Höschen fallen lassen. Vielleicht war auch das billige Westparfüm schuld? Oder KO – Tropfen?

Ich weiß nicht. Mit dem Parfüm ließ sich aber der beißende Geruch der Bespringer etwas unterdrücken, der diesem Kreaturen anheim ist. Die meisten waren eh restlos versoffene Kreaturen, welche die Welt aus gelben, starren Linsen betrachten. Nicht selten wurden die von einem Heer – Staatsanwälte verfolgt, was auf die Methode der Sekundenbesamung schließen lässt.

„Anhaun, Umhaun, Reinhaun – Abhaun“,

ist das Sächsische Sprichwort dafür.

Wie gewohnt, hinterlässt eben diese Diktatur und deren Kreaturen, Spuren, die nur teuer zu beseitigen gehen für die Geschädigten.

Da diese neue, bereits 2021 geplante Pandemie der unteren Schublade keinen tötet, könnt Ihr liebe Genossen, diesem Dreckstall anständig Beine machen. Ihr dürft Euch auch ausnahmsweise der Mittel und Personen bedienen, die Eure Unterdrücker gern anwenden bei Eurem Protest. Auf alle Fälle, würde ich ein Fläschchen Hochprozentigen mitnehmen, falls der aktuell billiger ist als Euer Benzin. In gewissen Kreisen trinkt man eben lieber Benzin. Der lässt so schön die Haare ausfallen und schwarze bis blaue Flecken auf der Haut erscheinen.

Also. Bei der kommenden Demo dürft Ihr gern mit Euren Polizisten reden, ob die sich mit Euch gemeinsam gegen die Gestapo verteidigen. Denkt dran. In einem östlichen Faschistenstadel wurden auch auf Kommando, Polizisten umgelegt. Glaubt Ihr tatsächlich, die würden das zu Hause nicht tun?

Es gibt bereits mehrere Beispiele weltweit, auch in Eurer Nähe, wo das funktioniert hat, die Heimat zusammen mit Polizisten gegen faschistische Räuber zu verteidigen. 1917 lief eine ganze Armee über zu denen, die sie bezahlen.

Fragen kostet nichts:-))

Proletarier haben nichts zu verlieren!

Außer vielleicht, überteuerte Schutzgelder irgendwelcher krimineller Nutten – Banden.

Fortsetzung Die Saisonpause


Mein Unterklagen dürften trotzdem schon eingetroffen sein. Ich weiß nur nicht, ob sie schon gelesen wurden.

„Ihr Name sagt mir nichts. Ich muß nachschauen.“

Sie geht ins Büro hinter einer Glaswand. Ich sehe die Gesten bei der Unterhaltung. Meine Gesprächspartnerin kommt wieder.

„Können sie Südtiroler Küche?“

„Haben sie schon meine Bewerbungsunterlagen gelesen?“

„Nein.“

„Hier ist meine Telefonnummer. Wenn sie wirklich einen Koch suchen, können sie mich anrufen.“

Beim Gehen treffe ich den Koch dieses Hauses. Er scheint noch etwas zu benötigen für heute.

„Ich hab nur mal eine Frage. Hast du hier gekündigt?“

„Ja.“

Die Suche scheint als echt zu sein. Generell stehe ich aber als Ausländer ohne Sprachnachweis und anderen Formalitäten, für die ein Saisonkoch gar keine Zeit hat, die einzuholen, eher an letzter Stelle der Bewerbungsliste.

Seien wir ehrlich. Welcher gastronomische Betrieb kann mich zu Zeiten freistellen, an denen Sprachkurse statt finden und Ämter auf haben. Keiner. Und damit ist auch das Prinzip erklärt, nach dem landesweit gehandelt wird.

Wir reden also von einer verdeckten Unterdrückung. Jetzt bliebe ja eigentlich noch, Saisonpausen für Sprachkurse zu verwenden. Und schon werden wir mit dem nächsten Witz konfrontiert. In den Saisonpausen beginnt vielleicht ein Kurs. Aber enden tut der ganz sicher in der Saison. Eigentlich wollte ich diese Kurse mal als Fernkurs belegen. Das gibt es noch nicht. Vielleicht hilft uns mal eine höhere Gewalt, diesen Mißstand zu beseitigen. Auf alle Fälle bekomme ich auf diese Art bewiesen, mal will uns nicht.

Zu Hause überfliege ich noch einmal die Anzeige. Gesucht wird ein Koch der deutschen Sprachgruppe. Ich beginne, den Nachweis zu suchen. Den mußten wir mal im Rahmen einer Volkszählung einholen. Joana hat ihr System, unsere Unterlagen zu archivieren. Für Amtsgänge ist sie zuständig. Joana kann ihren Dienst, der eigentlich fünf Uhr morgens beginnt, zu den Amtszeiten beenden. Für uns ist das von Vorteil. Mein Sächsisch scheint auch Keiner auf den Ämtern zu verstehen. Besonders die Südtiroler Frauen tun sich da mehrheitlich schwer. Männer lachen eher über mein Sächsisch. Nun bin ich auch nicht der Schönste. Das würde mir vielleicht ein Türchen in einem weiblich besetzten Büro öffnen. Meine schöne Joana hat es da bedeutend leichter. In diesen Fällen komme ich mir fast wie ein Zuhälter vor. Ein Zuhälter Joanas, extra für Amtsgänge. Bisher hat es gereicht, Joana voll bekleidet auf die Ämter zu schicken. Wir wissen nicht, ob sich das ändert in Zukunft.

Einen Termin habe ich noch in Algund. Die freie Zeit erlaubt mir, den sofort noch wahr zu nehmen. Ich fahre durch eine Siedlung und suche den Betrieb. Ich könnte ja Jemand fragen. Kaum sehe ich einen Bewohner, fahre ich langsam in seine Richtung. Fehlanzeige. Der verschwindet als er mich kommen sieht. Beim nächsten Versuch, das gleiche Spiel. Jetzt muß ich mal anhalten und kontrollieren, ob etwas mit meinem Motorrad nicht stimmt. Nichts zu sehen. In dem Augenblick kommt mir eine ältere Frau entgegen. Die frage ich sofort, wo diese Gaststätte ist.

„Sie stehen davor. Sie müssen nur den Weg hier rein gehen.“

Das Motorrad stelle ich ab. Jetzt fällt mir erst auf, die Fläche auf der ich gerade stehe, wird als Parkplatz benutzt. Ein Bushaltezeichen ist auch zu sehen.

Das Restaurant scheint ein Geheimtipp zu sein. Oder ein Rückzugsort für Einheimische. Nachdem ich den Weg entlang gehe, bemerke ich ein recht großes Gartenrestaurant. Gäste sitzen noch keine hier. Der Mittagstisch beginnt elf Uhr. Ein junger Kollege bemerkt mich.

„Karl mein Name. Ihr sucht einen Koch. Wir haben telefoniert zusammen.“

„Du hast mit unserem Chef gesprochen.“

Der Kollege zeigt in Richtung Tresen. Der Chef bemerkt mich und kommt mir entgegen. Neben der üblichen Begrüßung bekomme ich sofort ein Getränk angeboten. Ein gutes Zeichen in meinen Augen.

„Du willst bei uns kochen?“

„Ja gerne.“

„Wo warst du zu letzt?“

Ich zähle die Betriebe der letzten zwei Jahre auf.

„Naja. Dann kannst du ja unsere Küche. Morgen ist ein Kollege zur Probe bei uns. Ich melde mich.“

Das wäre eigentlich eine Absage für meine Situation. Ich suche ja immerhin dringend. Trotzdem halte ich mir das Angebot in Reserve. Zum Nachfragen. Wenn ich in der Gegend bin, kann ich noch bei einem Restaurant am Algunder Waalweg vorbei schauen. Wir hatten zusammen telefoniert. Meine Unterlagen habe ich bereits hin geschickt. Der Rückruf fehlt noch.

In meinem Krimi „Leblos im Schnalser Stausee“…


…geht es um die Prostitution auf der Innsbrucker Straße. In diesem Zusammenhang möchte ich gern darauf hinweisen, wie sich die Nachfrage nach Nutten entwickelt und was das mit Ukrainischer Flüchtlingshilfe zu tun hat.

https://de.rt.com/europa/139041-vom-krieg-inspiriert-ukrainische-fluchtlinge/

Seit Ende Februar ukrainische Bürger begannen, die Ukraine zu verlassen, meldete Escort Ireland einen Anstieg der Suchanfragen nach ukrainischen Frauen um 250 Prozent. Dies berichtet die Sonderbeauftragte und Koordinatorin der OSZE für die Bekämpfung des Menschenhandels, Valiant Richey, am Donnerstag auf einer Online-Konferenz, die einem Bericht von rt.com zufolge von der irischen Nichtregierungsorganisation „Beyond Exploitation“ organisiert wurde. Den Männern würde angeboten, ihre „vom Krieg inspirierten Fantasien“ mit geflüchteten ukrainischen Frauen auszuleben.

In anderen Ländern sei die Zahl der Suchanfragen nach Prostitutionsdienstleistungen von ukrainischen Frauen sogar um „bis zu 600 Prozent“ gestiegen, erklärte Richey weiter. Ihrer Meinung nach könne sich die derzeitige humanitäre Krise zu einer „Krise des Menschenhandels“ ausweiten. „Seit Beginn des Krieges ist die Nachfrage immens gestiegen. Für Menschenhändler ist das ein starker Anreiz, ukrainische Frauen in großem Umfang zu rekrutieren und auszubeuten“, so Richey.

Seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den ersten Flüchtlingsströmen in europäische Länder haben Medien und Hilfsorganisationen in ganz Europa über Versuche berichtet, ukrainische Flüchtlinge in die Sexarbeit einzubinden.

Aber, keine Angst. Sie helfen der Ukrainischen Bevölkerung sicher damit mehr als die Ukrainische Putschregierung:-)) Und nun weiß ich auch, warum Sie auf die Hilfe so wild sind.

Der Bürgermeister der sächsischen Stadt Leipzig…


…kommt aus….lass uns raten…aus dem Westen:-)) Aus Siegen. Der will in Sachsen, siegen lernen. 

Die kommunale Außenpolitik eines Burkhard Jung

Eine weitere Provinzposse stand ebenfalls am Mittwoch auf der Tagesordnung des Stadtrates: die Aufkündigung der „protokollarischen Zusammenarbeit“ mit dem in Leipzig ansässigen Generalkonsulat der Russischen Föderation. Dass der Leipziger Stadtrat und Leipzigs seit 2006 amtierender  Oberbürgermeister Burkhard Jung sich zu Höherem als nur den schnöden Belangen der Stadt berufen fühlen, wissen die Leipziger Bürger nicht erst seit gestern. Die „kommunale Außenpolitik“ nimmt für Kommunalpolitiker der „weltoffenen Messestadt“ (die seit drei Jahren keine Buchmesse mehr veranstaltet hat und die alle anderen wichtigen Messen wie die Automesse oder die Games Convention schon vor Jahren verlassen haben) traditionell einen hohen Stellenwert ein.

Zuletzt hatte sich Jung, nachdem die Kontakte zur Partnerstadt Kiew seit 2014 auf Eis lagen, wiederholt und gern im Glanz des Kiewer Bürgermeisters und früheren Boxweltmeisters Vitali Klitschko gesonnt. Warnungen aus der Bürgerschaft, dass die moderne Ukraine alles andere als demokratisch und freiheitlich ist, dass Klitschko persönlich den Neonazismus in seinem Land befördert, etwa indem er offene Rechtsradikale im kommunalen Wachdienst beschäftigt und Straßen in Kiew nach Hitlers Schergen und SS-Leuten benennt, wies Jung stets mit einem lapidaren „ich zweifele nicht daran, dass Klitschko europäischen Werten verpflichtet ist“ zurück. 

Ein unverschämter Westbesatzer bringt eine Messestadt in Verruf. Und ist der Ruf erst ruiniert, stielt es sich ganz ungeniert.  Auf der englischen Wiki, die sicher kein Wahrheitsexpress ist, steht zu diesem Geist, Einiges:

https://en.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Jung

Übrigens – Beruf: Politiker:-)) Er verkauft sich sozusagen an den meist Bietenden:-)) Söldner, Besatzer und damit Mitglied einer kriminellen Okkupationsgemeinschaft – Ost:-))

https://de.rt.com/meinung/138975-provinzposse-leipzig-sanktioniert-russische-konsulat/

Schutz von Kindern und Jugendlichen


Natürlich können wir diese Überschrift bei einer Google-Suche eingeben. Wir werden alte Bekannte, Reichsdeutsche Märchen über angebliche Vergewaltigungen, Heime, Zwangsarbeit finden, die wir von den Besatzern zahlreich kennen. Damit soll Mord und Körperverletzungen bei Demos, Kinderfickerei in diversen Villen von angeblichen Politikern, „Lehrpersonal“, Familien – die ihre Kinder vermieten und Kirchenvertretern im Westen vertuscht werden. Aus dem Grund verstreut das Westbesatzergesindel reichlich unbelegtes Zeug, das von diversen gekauften „Patrioten“ im falschen Hemd gern erzählt wird. Man braucht schließlich etwas Einkommen nach der unüberlegten, sportlichen Flucht aus einem Sozialstaat in die Barbarei. 

Unsere Komunistischen Genossen aus Italien machen uns auf etwas aufmerksam, das sich in letzter Zeit zu oft wiederholt. Arbeitsunfälle bei Jugendlichen. Leider auch bei uns in Südtirol:

https://contropiano.org/news/politica-news/2022/05/21/gravissimo-lo-studente-ustionato-durante-lalternanza-scuola-lavoro-2-0149537

Ich übersetze das mal mit Google:

Ein 17-jähriger Schüler, der im Wechsel zwischen Schule und Beruf in einem Karosseriebau in Meran arbeitet, ist am Freitagnachmittag durch einen Flashback schwer verletzt worden. Mit ihm wurde auch ein 36-jähriger Arbeiter verletzt.

Die 17-jährige Schülerin war in das Projekt Schule-Beruf-Wechsel eingebunden. Einer ersten Rekonstruktion zufolge fingen einige brennbare Verbindungen nach einem elektrischen Kontakt Feuer.

Es ist der dritte schwere Unfall innerhalb von weniger als fünf Monaten, an dem Schüler in Praktika und dualen Studiengängen in Unternehmen beteiligt sind. Im Januar starb der junge Lorenzo Parelli bei der Arbeit, einen Monat später war ein anderer Junge an der Reihe: Giuseppe Lenoci, 16 Jahre alt.

Die beiden Verletzten wurden angesichts des Ernstes ihres Zustandes ins Krankenhaus in Bozen transportiert. Der 17-Jährige wurde später in ein spezialisiertes Zentrum im bayerischen Murnau verlegt.

Dies ist „ein weiteres staatliches Verbrechen, das von der Regierung gegen Studenten begangen wurde, wie der Tod von Giuseppe und Lorenzo, der dieses Jahr des Kampfes gegen den Wechsel zwischen Schule und Beruf markierte“ – schreiben die Studenten der OSA in einer Notiz – „Die Verantwortung für diese Toten und Verletzten liegt bei denen, die die kranke Wechselpraxis für das ganze Jahr legitimiert haben und die jetzt Krokodilstränen in die Untertitel der Zeitungen schreibt. Wir haben das seit Jahren ohne Wenn und Aber immer wieder betont, dass Abwechslung das ideologische Werkzeug ist, um sich an Ausbeutung und Tod zu gewöhnen. Es muss sofort abgeschafft werden, um das Massaker zu stoppen. Der Wechsel stellt das Schulmodell von Unternehmen und Einzelpersonen dar, die nur auf wirtschaftlichen Gewinn abzielen und sich nicht um die Sicherheit und Gesundheit von Schülern und Arbeitnehmern kümmern.

Offensichtlich war der Tod von zwei Jungen auf der Bühne in diesem Winter nicht genug. Und trotz der großen Studentenmobilisierungen, die in den letzten Monaten stattgefunden haben, ignoriert Minister Bianchi weiterhin die Anfragen der Studenten.

Wir stellen fest, selbst das angebliche Jugendschutzgesetz ist in privaten Händen nicht mal das Papier wert, auf des es ganz sicher millionenfach gedruckt wurde. 

Aber: Ich gebe dazu noch Folgendes zu Bedenken.

Die Erdgastrasse, die uns mit der warmen Stube versorgt, habe ich drei Jahre mit gebaut. Auch dabei wurden bei uns mehrere Studenten im Studentensommer, verletzt und tödlich verletzt. Das waren Jugendobjeklte wie Talsperren und Pumpspeicherwerke, als auch Wiederaufforstung von Waldbruch im Erzgebirge. Und nicht nur das. Auch die Bepflanzung ganzer Wohngebiete haben Jugendprojekte übernommen. Sicher kam es dabei zu Unfällen und tödlichen Unfällen. Die Haftung dafür übernahm grundsätzlich der Staat, also wir. Auch die gerichtliche Aufarbeitung. Die Leiter der jeweiligen Abteilungen als auch fahrlässige Kollegen, hatten in der Folge sicher kein leichtes Los. Wir haben das als Kollektiv und als Gesellschaft verarbeitet und auch deren Wirkung auf Betroffene, gesellschaftlich und sozial abgefangen. In dem Sinne wünsche ich uns Südtirolern, das richtig aber vorwurfsfrei zu behandeln. 

Und jetzt kommt ein kleiner Vergleich:

Bei welcher Tätigkeit werden die Eltern und Hinterbliebenen der jungen Opfer einen Sinn sehen oder nicht?

Beim Bergsteigen, in der Freizeit, beim Baden und einem tödlichen Unfall in der Folge dieser Tätigkeiten oder bei der Arbeit?

Auf alle Fälle haben wir bei den jungen Menschen, Helden der Arbeit. Und das gilt es zu würdigen.

Das duale System, wie es heute genannt wird, gab es auch in der DDR. Das nannte sich ESP – Einführung in die Sozialistische Produktion. Dafür gab es Praktika in der Industrie oder in der Landwirtschaft, je nach Interesse. Das Kollektiv war dem besonderen Schutz der Jugendlichen verpflichtet. Sprich, man hat Jugendliche nicht an gefährliche Produktions – Prozesse gelassen. Unfälle waren oft Kollateralschäden, die ein entsprechendes Ausmaß mit sich brachten. Gebrochene Verschalungen, umgestürzte Bäume, Maschinenschäden usw..

Aus meiner Schulklasse verlor ich schon vor dem Erwachsenwerden, zwei Mitschüler und dazu Freunde. Einer fiel vom Baum. Er wollte sich ein Baumhaus bauen und vor uns pranzen. Ein anderer kam bei einem Seifenkistenrennen ums Leben. Beides Freizeitunfälle und genauso tragisch, wie ein Arbeitsunfall. 

Was will ich damit sagen?

Die notwendige Beseitigung des Kapitalismus hin zu einer echten Gesellschaft, dem Sozialismus, garantiert keine Unfallfreiheit beim Bergsteigen, Rennen, Sport, im Verkehr und bei der Arbeit. Aber, die Halbierung der Arbeitswege, halbiert auf alle Fälle, die Möglichkeit, an einem Unfall zu sterben oder einen dauerhaften Schaden zu bekommen. Und genau das sollten sich Verkaufseinrichtungen und Gastronomen bei uns hinter die Ohren schreiben.

In einem der kommenden Beiträge werde ich uns einmal zeigen, wie wir bei echten gastronomischen  Öffnungszeiten in der DDR, Schichtwechsel und -übergaben organisierten. Und ich kann uns sogar ziemlich zeitnah berechnen, dass dieses System günstiger für alle Beteiligten ist als das bestehende. Denn auch mit der Arbeitsdauer wächst das Unfallrisiko. Das wiederum ist ein Fach, das nur im Sozialismus gelehrt wird: 

Wissenschaftliche Arbeitsorganisation

Sozialistische Arbeitswissenschaften – Wissenschaftliche Arbeitsorganisation (WAO)

Christian Fiedler, Hans Kaule, Claus-Dieter Luda, u.a.

Verlag: Institut für Fachschulwesen der DDR, Karl-Marx-Stadt, 1971

Wissenschaftliche Arbeitsorganisation : Aufgabe der ...“ (Autorenkollektiv)  – Buch Erstausgabe kaufen – A01yndf301ZZC
Lenin W. I., Über wissenschaftliche Arbeitsorganisation“ – Bücher  gebraucht, antiquarisch & neu kaufen

Sie wollten doch schon immer wissen, wo Ihre Affenpocken herkommen


„11:51 de.rt.com: Untersuchungskommission: US-Biolabore in der Ukraine arbeiteten an Ebola- und Pocken-Erregern
In illegalen US-Biolaboratorien in der Ukraine habe man an Ebola- und Pocken-Erregern geforscht, so die Co-Vorsitzende des russischen Parlamentsausschusses. Die Ukraine habe sich somit zu einer der US-Werkstätten für die Herstellung bakteriologischer Waffen entwickelt.
Am 20. Mai legte eine Untersuchungskommission des russischen Parlaments, die Dokumente über die Arbeit von US-Biolaboratorien in der Ukraine sichtet und analysiert, neue Daten vor. Insbesondere wurde bekannt gegeben, dass die USA laut den erhaltenen Unterlagen an der Forschung von Ebola- und Pocken-Erregern in den Laboratorien in der Ukraine beteiligt waren. Es bestätige also, dass die USA auch an Viren und Erreger interessiert waren, die endemisch für die Ukraine untypisch sind.
Irina Jarowaja, die Ko-Vorsitzende der Untersuchungskommission, hebt hervor:
„Wir sehen die Ukraine als einen der Standorte des großen militärisch-biologischen Programms zur Herstellung bakteriologischer Waffen, das von den Vereinigten Staaten von Amerika durchgeführt wird. Diese Schlussfolgerung ziehen wir aus den von der Kommission gesammelten Dokumenten, die heute im Rahmen der Präsentation unseres biomedizinischen Teams vorgestellt wurden.“

Das muß man den Faschisten lassen. Sie liefern pünktlich; auch mit ihren Medien:-))

Mich würde jetzt nicht wundern, wenn die ersten Fälle mit Reiserouten diverser USFaschisten – Söldner zusammen fallen. Als Koch kann ich da nur spekulieren. Trotzdem haben Köche eine gewisse Routine bei der Erforschung und Verfolgung von Ansteckungsketten. Das kommt vom Umgang mit Salmonellen, Coli und Kokken:-))

Normal riecht das ein Koch; auch, wenn die großen Verarbeiter versuchen, das zu vertuschen. Und genau so verhält sich das mit diesen Pocken von Affen für Affen:-)) Ein Koch verläßt sich nicht auf gedruckte Datumstempel. In der DDR konnten wir das locker. Wir waren eben frei. Unser Gesundheitsschutz war kostenlos und trotzdem wirkungsvoll. Die Hygienebestimmungen waren eindeutig wie unsere Gesetze. Dagegen ist das, was wir hier erleben müssen, reine Anarchie. Selbstkontrolle. Ich muss laut lachen. Man spart an der Gesundheit der eigenen Bevölkerung. Wenn das kein Hinweis auf Menschenwürde ist, was dann?

Die DDR – Pockenschutzimpfung war übrigens eine Impfung, keine Genterapie, welche die körpereigene Abwehr komplett abschaltet. Denken Sie an Ihre Zahnpasta, mit der Sie fein regelmäßig und sicher immer öfter, den Schutzmechanismus der Zähne ruinieren. Meine Zähne fielen erst aus, nachdem angebliche Ärzte, die heute nicht mehr hier sind, meine Zahnhälse für ein Schweinegeld frei gelegt haben. Und ich muss dazu gleich ein Kompliment an jene Ärzte aussprechen, die bei uns im Sprengel ihren Dienst tun.

Jetzt habe ich gerade erfahren…


..das neue (Affen-)Virus greift besonders den Inhalt von Pseudoparlamenten an. Wünschen wir dem Virus viel Erfolg dabei. Jetzt wissen wir aber vorserst noch nicht, ob sich der Zustand des Inhaltes dieser Pseudoparlamente ändert. 

Unsereins hat sich auf Wunsch der DDR Regierung, bei Zeiten gegen Pocken impfen lassen. Jetzt suche ich den Nachweis für die nächste Kontrolle am Gampen oder auf der Sellaronda. Da uns die Okkupanten komplett von unseren Dokumenten befreiten und eifrig, neue – ungültige ausstellten, liegen wir damit etwas in der Luft. Jetzt gilt es zu warten, ob uns unsere Befreier wieder Zugang zu den geklauten Akten in den Archiven der Reichsbesatzer ermöglichen. Also, liebe Sowjetische Befreier, der DDR – Widerstand wird Euch bei der Suche helfen.

Wir versprechen auch, nach der Gründung des DDR – Büros in Moskau, keine Westschauspieler, Westpfarrer und Kriegsverbrecherfamilien mehr rein zu lassen in die DDR. Die aufgefundenen, verurteilten Kriegsverbrecher werden wir Euch wie das letzte Mal, zur Erschließung Sibiriens und der Wiedergutmachung ihres angerichteten Schadens zuführen. 

Bei Uwe habe ich gerade gelesen, der Besitzer von Asovstahl hat sich tatsächlich im befreundeten Reich eine Yacht für 700 Milionen Euro bauen lassen. 

Uwe Niemeier

vor einer Stunde

21.05.2022 / 21.00 Uhr: Der Besitzer des Asowstal-Werkes Rinat Achmetow, angeblich reichster Mann der Ukraine, hat sich entschieden, seine noch im Bau befindliche Yacht zu verkaufen. Sein Vermögen wird auf 7,3 Milliarden Dollar geschätzt. Der Verkauf der Yacht wird mit „den gegenwärtigen Umständen“ erklärt. Es könnte sein, dass es für diese Yacht keinen Liegeplatz in ukrainischen Häfen mehr gibt – ganz einfach deshalb, weil die Ukraine keine Häfen mehr hat. Die Yacht wird von einer deutschen Werft in Lürssen für 700 Mio. USD gebaut. Ungeachtet der Kämpfe in der Ukraine hatte der Ukrainer regelmäßig den Bau der Yacht in Deutschland kontrolliert. Zum Schicksal des Werkes wurde von Seiten der Donezker Regierungsverantwortlichen erklärt, dass die Reste abgerissen und an der Stelle ein Park errichtet wird.

Fortsetzung Die Saisonpause


In der heutigen Zeit wird das gern eingespart. Auch an Personal. Jeder weiß, unter Einhaltung gesetzlicher Richtlinien, gäbe es keine Gastronomie in dem Umfang.

Zum Glück geben meine Chefs die bestellten Speisen im Tellerservice ab. Das schont auch etwas den Behälter für Biomüll. Der Name steht tatsächlich auf den Tonnen. Lebensmittel sind damit Müll.

Das Frühstück zieht sich natürlich hin wegen der Zubereitung auf Bestellung. Mich stört das so nicht. In der Zeit werden die Vorbereitungen für das Mittagsgeschäft gekocht. Das Tagesgericht ist heute etwas Wild. Nicht als Braten. Als Ragu zur Pasta. Ragu ist der Italienische Name für Ragout. Damit ist das Ragu Bologneser Art gemeint. Das wird mit einem Fleischwolf zubereitet. Das Gericht ist preiswert und wird entsprechend oft nach gefragt. Schnitzel ist wahrscheinlich die deutsche Hauptspeise. Im Westen. Neuerdings sicher auch im Osten. Rouladen und solche Spezialitäten kocht heute kaum noch jemand. Vielleicht als Tagesgericht. Die mangelnde Nachfrage läßt aber kaum die Vermutung aufkommen, es mit einer deutschen Nationalspeise zu tun zu haben. Mit einem Schnitzel essen die Kunden aber soviel altes Brot wie Fleisch. Und das in einer Speise. Witzigerweise wollen sie aber kein belegtes Brot essen, das älter als ein Tag ist. Gleiches gilt auch in Beziehung zum Gehackten und deren Bratgerichte. Im Gehackten wird nur etwas Brot eingesetzt, um das Gericht zarter zu halten. Und schon hat dieses Gericht einen schlechten Ruf.

Eine Wurstsemmel hingegen, hat keinen schlechten Ruf. Genau so wenig wie Aufschnitt. Soll einer diese Trottel verstehen.

Natürlich gibt es wieder Belehrungen über Frühstückseier. Die physikalischen Kenntnisse der Gäste offenbaren uns den Bildungsgrad der fünften Klasse. Ich frage mich langsam, ob die Alle schon in der fünften Klasse abgebrochen haben. Vielleicht hatten die Schulen im Westen ab der fünften Klasse geschlossen?

Die kleinen Positionen der Bestellungen haben natürlich einen gewaltigen Nachteil. Ausgerechnet jene, die sparen wollen, müssen für ihre kleinen Bestellungen mehr bezahlen. Georg kauft Wurst und Fleisch, einhundert Gramm weise. Kilopreise von zwanzig Euro aufwärts sind da keine Seltenheit. Ganz einfach, weil die Verpackung und Logistik viel kostet.

Wild hingegen, schießt er selbst. Das Zerlegen und Einfrieren in diesen kleinen Portionen, ist eine Tagesaufgabe.

„Wir frieren Alles in Einzelportionen ein.“

Allein der Aufwand an Folien und Kunststoffbehältern, ist atemberaubend.

Kurz nach dem Mittagessen, fragen unsere Gäste tatsächlich nach Backwaren. Nach Strudel und Torte. Ausgerechnet das Sortiment, das tonnenweise und billig in den Märkten herum liegt, wollen die Gäste frisch vom Gastwirt. Bäckt der Gastwirt einen Strudel, liegt der entweder in der Gefriertruhe herum oder vergammelt binnen zwei Tagen. Man hat schließlich nicht jeden Tag Appetit auf Strudel.

Ich empfehle Georg, die Backwaren zu backen und die portioniert einzufrieren. Er zeigt mir den Inhalt der Truhe. Wir müssen zusammen lachen. Die Gäste bekommen frischen Strudel aus der Mikrowelle. Ich soll eine Portion probieren. Sein Strudel schmeckt wirklich gut.

„Braucht Ihr für dieses Geschäft wirklich einen Koch? Ihr seid doch Beide, Köche.“

„Eigentlich brauchen wir eine Küchenhilfe.“

„So sehe ich das auch. Sollen wir das beenden?“

Georg drückt mir einen Fünfziger in die Hand und wünscht mir Glück bei der weiteren Suche.

Viel mehr hätte er auch nicht bezahlen können. Wenn ich das auf einen Monat hochrechne, hätte ich dort für die Mineralölgesellschaft gearbeitet. Sicher nicht für unser Auskommen.

Die Ausfahrt und das Kennenlernen der jungen Unternehmer war mir trotzdem viel wert. Zumal mir die Gegend bisher nur vom Hörensagen bekannt war. Die weniger erschlossenen Gebiete hier in Südtirol bedürfen doch eines unternehmerischen Ehrgeizes. In erster Linie sollten die Unternehmerfamilien ihr Fach beherrschen und selbst den Gastgeber samt allen Tätigkeiten ausfüllen. Das ist kein Zuckerschlecken. In vielen kleinen Betrieben ist dazu auch noch die Viehzucht und Landwirtschaft fällig.

In dem Fall, dürfen wir von einem wirklich erfüllten Leben sprechen.

Mich zieht es wieder nach Algund. Dort waren noch zwei Termine fällig. Auch in Schenna und Meran. Ich muß mich entscheiden, welche Termine ich absage. Das ist nicht zu schaffen. Damit beginnt aber auch ein Lottospiel. Treffe ich die richtige Wahl? Ich muß mich mal etwas bei meinen Nachbarn erkundigen. Wer hat einen relativ guten Ruf? Wo erwarten mich die wenigsten Probleme?

Zu Hause sehe ich bereits wieder neue Emails. Dieses Mal reichen sie bis auf den Brennerpaß, den Reschen, die Dolomiten als auch bis Innichen. Sterzing erscheint mir interessant. Weil ich dorthin die Autobahn nutzen kann. Mit dem Motorrad ist das etwas günstiger als mit dem Auto. Bei Staus kann ich den Seitenstreifen nutzen, um pünktlich auf Arbeit zu sein. Mit dem Auto ist das nicht möglich.

Zuerst gehe ich nach Algund. Schlosserhaus nennt sich der Betrieb. Ich muß ganz schön suchen, um nicht an dem Haus vorbei zu fahren.

Chef treffe ich keinen. Die Chefin empfängt mich. Der Stimme nach zu urteilen, habe ich mit ihr gesprochen und gedacht, ich rede mit dem Chef. Das Hotel würde mir gefallen. Es liegt günstig und das Haus ist nicht zu groß.

Im Garten sitzen ein paar Gäste. Das Foyer ist dunkel. An der Rezeption steht niemand.

„Guten Tag. Wir haben keine Zimmer frei.“

„Ich bin hier um mich als Koch auf ihre Anzeige hin zu bewerben. Karl mein Name.“

Sie schaut mich von Oben bis Unten an.

„Wir suchen keinen Koch.“

Ich hole mein Telefon raus und zeige ihr, ihre Anzeige im Stellenportal. Dazu mache ich auf meine Bewerbungsunterlagen aufmerksam, die ich per Email geschickt habe und die geöffnet wurden.

„Sie sind doch das Schlosserhaus?“

„Ja. Aber wir suchen keinen Koch.“

„Ist Frau Magdalena da?“

„Ja. Das bin ich.“

„In der Antwort steht, ich soll mich bei Frau Magdalena melden.“

„Ich suche keinen Koch.“

Jetzt wird es mir zu bunt. Die Schallplatte hat einen Sprung.

„Entschuldigen sie bitte, dass ich sie belästigt habe.“

Ich verabschiede mich nicht und sie auch nicht.

Im gleichen Ort habe ich noch einen Termin. Der klingt gut und ist ein Altersheim. Dort erwarte ich nicht das Gehalt wie in Hotels, aber zumindest eine geregelte Arbeitszeit. Das Gebäude zu finden, ist für einen Ortsfremden ziemlich kompliziert. Der Eingang sieht fast aus wie das Foyer eines Hotels. Ich trete ein. Die Leute dort scheinen ziemlich beschäftigt. Es dauert fast zwanzig Minuten, ehe mich Jemand anspricht.

„Guten Tag. Bitte?“

„Sie suchen einen Koch? Karl mein Name.“

Ich werde langsam etwas vorsichtiger mit meiner Anfrage. Wenn die in dem Ort vergessen, ob sie jemand suchen, ist die Anfrage schon mit Vorsicht zu stellen. Und das, obwohl deren Anzeige heute erst erschienen ist.

Je nachdem, wie Sie das Huhn essen möchten, wird es zwischen 45 Minuten und einer Stunde im Grill gegart. Ich habe es für den kalten Verzehr für einen Giro mit Kartoffelsalat vorbereitet. Also, etwas trockener.

Der Colonel gibt uns einen kleinen Bericht aus Mariupol


Der 20. Mai war der letzte Tag der Schlacht um Mariupol und Asowstal.

1. Shoigu berichtete Putin, dass heute die letzten Nazis in Azovstal kapitulierten und das Territorium des Werks unter die Kontrolle unserer Truppen geriet. Am 20. Mai war Schluss.
2. Die Gesamtzahl der Gefangenen betrug 2439 Personen. Davon ergaben sich in den letzten 24 Stunden 531. „Kalyn“, „Volyn“ (es gibt bereits ein Video) und „Radis“ in Gefangenschaft (sie wurden in einem Panzerwagen herausgebracht, aus Angst, darüber gelyncht zu werden).
3. Russische Truppen übernehmen bereits die Kontrolle über die Keller von Azovstal, die nun sorgfältig untersucht werden. Ich bin sicher, dass uns noch viele weitere interessante Geschichten erwarten werden, ganz zu schweigen von den Zeugenaussagen von Nazi-Kämpfern, die vor dem Tribunal in Donezk warten werden.
4. Es gibt keine Informationen über ausländische Generäle, über die verschiedene Gerüchte im Umlauf waren. Über die verschiedenen Söldner, die vermutlich dort waren, gibt es noch keine Details.
5. An der Küste des Asowschen Meeres gibt es keine ukrainischen Soldaten mehr. Sowie die Ukraine. Das Asowsche Meer wurde am 20. Mai zum russischen Binnenmeer. Wie die Nazis selbst erklärten, wird es kein Mariupol geben, es wird keine Ukraine geben. Ich werde in dieser Frage nicht mit ihnen streiten.
6. Mariupol von heute ist endlich eine hintere Stadt geworden, die sich nach 3 Monaten Kampf schmerzhaft erholen wird. Ich bin sicher, dass die Stadt schrittweise wiederhergestellt wird. Russland hat Erfahrung mit der Wiederherstellung von Grosny und der Krim.
7. Wir können die Intensivierung der Arbeiten zur Wiederherstellung der Eisenbahn- und Straßenverbindung mit der Krim aus Richtung Rostow erwarten. Der Landkorridor zur Krim, über den die Bolschewiki so lange gesprochen haben, ist fertig
8. Infolge der gesamten Verteidigung von Mariupol hat die Ukraine de facto 15-20.000 Soldaten verloren. Dies ist die größte militärische Niederlage der Ukraine und übersteigt die Größe von Debaltseve und Ilovaisk zusammen erheblich. Allein während der Kämpfe wurden etwa 4,5 Tausend Gefangene gemacht, die Zahl der Toten, Verwundeten und Vermissten muss noch ermittelt werden.

https://colonelcassad.livejournal.com/7626878.html

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