„Ostarbeiter“ – Sklaven des deutschen Faschismus


Schreiben Sie statt 1942, 1990 und Sie werden Parallelen finden. Und nicht nur das. Gleichzeitig können Sie nach Süden und Westen schauen.

Sascha's Welt

Die deutschen Faschisten deportierten massenhaft sowjetische Staatsbürger zur Sklavenarbeit ins „Deutsche Reich“. Ab dem Frühjahr 1942 wurden fast drei Millionen Männer und Frauen unter Androhung von Gewalt und anderen Formen der Vergeltung in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten der Sowjetunion zusammengetrieben. Das Durchschnittsalter der Deportierten lag bei 20 Jahren, doch viele waren mit 15 oder 16 Jahren wesentlich jünger. Von den 11 Millionen Zwangsarbeitern, die die Nazis zur Arbeit in Deutschland zusammentrieben, bildeten sowjetische Staatsbürger – die von den Nazibürokraten mit anderen ost- und mitteleuropäischen Gefangenen in einen Topf geworfen und als Ostarbeiter bezeichnet wurden – die bei weitem größte Einzelgruppe. Sie wurden auch mit besonderer Brutalität behandelt; in der verkommenen Nationalitätenhierarchie der Nazis standen die Ostarbeiter an letzter Stelle. Nur wenige von ihnen kehrten in die Heimat zurück…

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Autor: dersaisonkoch

Meisterkoch der DDR

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